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cato NFFler


Anmeldungsdatum: 23.05.2007 Beiträge: 29
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Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 12:28 pm Titel: |
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@ Takara:
das ganze ist biologisch und soziologisch gesehen nicht erklärbar. Im Prinzip können Männer alles tun, was Frauen auch tun können, außer Kinder stillen und gebären. Es gab auch Gesellschaften, wo die Frau nicht das Heimchen am Herd war.
Kinder und Karriere können gut funktionieren. Warum bedeutet für euch automatisch, dass ne Frau, die einen Job wie Pilotin ergreift, nie zuhause ist und die Kinder ihrem Mann überläßt? Das muß doch gar nicht so sein.
Ich würde das eh nicht so machen, nicht weil ich muss, sondern weil ich will.
Und diese Sache von wegen den Platz zuhause nicht erfüllen - es gibt auch viele Piloten-Stewardessen-Ehen. Wenn ich das richtig sehe, ist ne Stewardess auch nicht öfter zuhause als ein Pilot. Da kommt diese Diskussion jedoch nie auf. Es muss also doch an der Rudelverteilung liegen. Und jeder Mensch mit Verstand muss einsehen, dass das eine höchste Ungerechtigkeit ist: denn warum soll eine Frau nicht das Beste aus ihren Talenten machen? Ich finde im Gegenteil, das ist sogar ne Verpflichtung, sonst hätte man sie nicht bekommen...
Das bedeutet doch nicht, dass deswegen ein Arzt oder ein Wissenschaftler oder ein Ingenieur oder ein anderer Pilot minderwertig ist. Wenn man genug Selbstvertrauen hat, muß man das nicht auf die Summe aufbauen, die man monatlich überwiesen bekommt. _________________ lg, cato
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Captain Michael Captain


Anmeldungsdatum: 15.10.2005 Beiträge: 408
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Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 12:41 pm Titel: |
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| cato hat folgendes geschrieben: | | das ganze ist biologisch und soziologisch gesehen nicht erklärbar. Im Prinzip können Männer alles tun, was Frauen auch tun können |
Aus biologischer Sicht ist es durchaus erklärbar. Heutzutage ist es sicherlich möglich, dass die Frau Geld verdient und der Mann Kinder groß zieht, da die körperliche Urzeitjagd in dem Sinne nicht mehr vorhanden ist. Aber nicht zu unterschätzen sind die Relikte der klassischen Rollenverteilung. Die sind uns immernoch im Gehirn mitgegeben, ebenso wie das Körperschema Mann - Frau physisch sichtbar ist.
Man kann als emanzipierte Frau, wie das immer so schön gesagt wird, diese Verteilung also auch umkehren. Aber man sollte sich nicht wundern, wenn viele andere das nicht wollen und lieber der gegebenen, biologischen Natur folgen. (Mal nen Blick ins Tierreich werfen, klassische Rollenverteilung bis auf wenige Ausnahmen fast überall) |
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africola Captain

Anmeldungsdatum: 15.03.2007 Beiträge: 458
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Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 12:44 pm Titel: |
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Das sie Pilotin ist, zeigt einzig und allein dass sie Charakter hat und nicht verblödet ist. Das ist mir sehr wichtig bei einer Frau und außerdem soll das nicht umgekehrt heißen dass alle Frauen die keinen tollen Beruf haben und viel Geld verdienen strohdumm sind, nicht das mich wieder einer absichtlich falsch verstehen will  _________________ -> 383. NFF!!! |
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Takara Captain

Anmeldungsdatum: 23.03.2007 Beiträge: 701 Wohnort: Bochum  |
Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 1:04 pm Titel: |
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Nun so ganz stimmt das leider nicht. Klar ist die heutige Gesellschaft frauenfreundlicher geworden
Aber wenn man historisch zurückdenkt dann wird man feststellen das es nur bei Bedarf dazu kam das eine Frau mitanpacken musste.
Um einige Beispiele zu nennen:
Kriegsdienst:
Männer verteidigten ihr Land/Reich/Dörfchen, während Frauen nicht eingezogen werden durften. Warum? Sicherlich nicht weil sie den Frauen nichts zutrauten, denn wenn Krieg ist wird jeder gebraucht. Aber Frauen waren in vielen Kulturkreisen als zu wertvoll angesehen. Frauen mussten beschützt werden, denn sie waren es, die den Nachwuchs in die Welt setzen. Männer hingegen waren austauschbar.
Doch wenn die Stadt dann am Ende doch vom "Schwarzen Ritter" überrannt wurde, hättest du damals ebenso Frauen mit Mistgabeln auf der Straße kämpfen gesehen. Weil es eben notwendig war.
Bauern:
Dieses Berufsfeld wird immer gern genommen, weil historisch bewiesen ist das hier auch die Frau mitgearbeitet hat. Wer schonmal auf einem Bauernhof war, wird schnell erkennen warum dies so ist. Soviel Arbeit - zuwenig Leute = jeder muss helfen. Ob die Familie dann so glücklich war, sei mal dahin gestellt, aber es war eben notwendig.
Akademische Berufe in verschiedenen Epochen:
Dazu leite ich mal mit einem Satz ein aus der times.
HALF the population will dismiss this story, but a study claims that the cleverest people are much more likely to be men than women.
Das haben die Menschen wohl damals auch gedacht, weswegen Frauen selten akademische Berufe ergreifen konnten (jedenfalls bis vor knapp über 100 Jahren) Natürlich gibt es noch viele andere Gründe, die ich hier nicht aufrollen möchte zB. Religion, Tradition etc. aber diesen Punkt halte ich für sehr wichtig.
Viele Männer denken heute das Frauen "dümmer" sind als Männer, also sollen sie keine "klugen" Berufe machen. Frauen sollen auch kein Autofahren etc. blabla.
Wahrheit und Übertreibung sind hier verschwommen. Soweit ICH studien darüber gelesen habe sind Frauen tatsächlich dümmer,schwächer, langsamer etc. ABER (!!!!!), das wird oftmals falsch ausgedrückt.
Denn laut Studien (wer quelle will, haut mich daraufhin nochmal an. ist ne weile her und müsst ich erst suchen) gibt es viele Männer die klüger sind als Frauen, aber auch viel mehr Männer die um Ecken dümmer sind als Frauen. Die körperlichen Aspekte sind da nicht so einfach zu erklären. Frauen sind nunmal körperlich schwächer bei gleichen Vorraussetzungen. Oder hast du schonmal bei den Olympischen Spielen gesehen das die Frauen soviel laufen wie Männer? Die Rekorde der Frauen liegen (ich behaupte jetzt einfach mal) IMMER unter denen der Männer.
Um dieses dann wieder ontopic zu bringen:
Viele Menschen wünschen sich einfach das das System funktioniert. Sei es die Gesellschaft, die Ehe oder sonstwas. Die Natur gab uns die Dinge mit die wir brauchen um zu funktionieren. Leider gibt es sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen missverständnisse die zu verbaler als auch körperlicher Gewalt führen. Durch die Verbote der damaligen Zeit, ergreifen Frauen ihr neues Recht mit einer übertriebenen Zielsetzung.
"Ich will machen was ich will! Ich lasse mir nichts von einem Mann sagen" hört man oft, doch mal ehrlich. Wenn die Männer wollten, könnten sie uns locker wieder unterbuttern. Man muss einen gesunden Mittelweg finden.
Schaut man sich zum Beispiel die Homosexuellen an.
Durch die historischen Epochen hindurch gab es höhen und tiefen bei Menschen mit dieser Orientierung. In der Antike hatten sie ein hohes Ansehen in vielen Kulturkreisen. Sie wurden akzeptiert und waren nichts ungewöhnliches. Zu späteren Zeiten jedoch wurden sie verfolgt und gedemütigt von der Gesellschaft weil sie ihrer Rolle nicht nachgingen.
Heutzutage ist es wohl wieder so das sie ihr recht haben sich zu entfalten, aber toleranz hin oder her. Ich denke das die Abneigung gegenüber Homosexueller die sich outen (ihr Ziel verfolgen) gewachsen ist und das sie somit nur eine Scheinfreiheit geniessen, weil sich Individuen nicht unbeliebt machen wollen indem sie Kritik äussern.
Das Beispiel klingt weit hergeholt aber wenn wir uns die erkämpfte Frauenfreiheit ansehen ist dies wohl nichts anderes. Männer tolerieren nur, aber akzeptieren wage ich zu bezweifeln. Ich denke eher sie sind entsetzt darüber wie stark die Frauen innerhalb von 100 Jahren sich um 180 grad wenden.
Aber da Männer uns nicht schaden wollen (wozu sie weiss gott in der Lage wären) lassen sie unsere Wünsche, doch wie willst du die Psyche so umpolen das plötzlich der Mann alles gut finden was wir tun?
Er wird immer die oben genannten Beispiele im Kopf haben (mehr oder weniger) und sich fragen ob das alles denn sein muss.
Im Unterschied zu den Frauen damals die arbeiten MUSSTEN weil es ums überleben ging, müssen wir dies heute nicht. Denn wir haben einen Mann der sich um uns kümmert und wir leben (gott sei dank) nicht im Krieg. ANDERS ist dies aber für alleinstehende Frauen. Diese MÜSSEN arbeiten damit sie durchkommen. Wer sich für welchen Weg entscheidet ist jedem selbst überlassen. Aber als Ehefrau einen Beruf (aus spaß) auszuüben wird doch in vielen Köpfen (sei es Männer als auch Frauen) als egoistisch gegenüber der Familie angesehen.
I want it all, and I want it now
<--- ist kein Kompromiss und eine Verbindung in einer Partnerschaft ist und bleibt voller Kompromisse.
EDIT: Ich war zu lange Hobby-Historiker -_-; Sorry _________________ ~ No guts - no glory ~
"Der Airbus (lat. Luftomnibus, kurz Luftbus) war neben der Luftgitarre eine der größten Erfindungen der 80er Jahre"
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cato NFFler


Anmeldungsdatum: 23.05.2007 Beiträge: 29
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Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 1:26 pm Titel: |
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ich kann zu Deinen Vorstellungen nur den Kopf schütteln. Bleibt mir die Spucke weg. Was soll das: wir haben einen Mann, der sich um uns kümmert. Dann sind Männer zufireden. So ein Hanebüchener Schwachsinn! Männer, die ein Heimchen zuhause haben, gehen wenn sie es denn tun, genauso fremd und fühlen sich vielleicht von eienr starken Frau angezogen, die durchsetzt was sie will. Genauso umgekehrt. Ich denke man kann das gar nicht verallgemeinern. Ich finde jedenfalls, ich habe die Verpflichtung mir selbst gegenüber, etwas aus meinen Talenten und Stärken zu machen. Ich finde es gerecht und gut für die Familie, wenn Männer auch in die Erziehung und das Familienleben eingebunden werden, auch wenn da eine 50/50 Aufteilung rein technisch schwer möglich ist. Und ich möchte mich selber glücklich machen und mich gefordert fühlen und volle Kraft voraus fahren, solang ich jung bin. Wenn ich mal Kinder habe, gebe ich gern einen großen Teil meiner Kraft den kleinen Knirpsen, aber zur völligen Selbstaufgabe gegenüber Mann und Kindern wird dies NIEMALS führen.- Dann wäre ich selber nicht glücklich, und das würde keinem in meinem Umfeld guttun, Mann und Kindern am allerwenigsten.
Und ich kann nicht nachvollziehen, warum so eine Einstellung abschreckend sein soll. Punkt. _________________ lg, cato
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Takara Captain

Anmeldungsdatum: 23.03.2007 Beiträge: 701 Wohnort: Bochum  |
Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 1:31 pm Titel: |
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Na jetzt fühl dich mal nicht angegriffen.
Ich lege hier lediglich meine Meinung zu dem Thema nieder und versuche diese Meinung sachlich zu erklären.
Wie gesagt, diese Thesen hab ich nicht selbst erfunden sondern ich stütze mich auf andere kluge Köpfe, welche sich wohl viel eher die selben Gedanken darum gemacht haben wie ich.
Ich will dich ja von nichts abhalten. Ist ja dein gutes recht zu tun und zu lassen was du willst. Nur ob du damit nicht dir oder anderen auf die Füße trittst stell ich hier in Frage. Doch, was irgendeiner im Internet in Frage stellt, sollte dich doch nicht tangieren, wenn du dir da so sicher bist. _________________ ~ No guts - no glory ~
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B_ne Captain

Anmeldungsdatum: 14.02.2007 Beiträge: 156
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Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 8:16 pm Titel: |
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@ Takara: Ich stimme dir größtenteils zu, auch wenn es mich wundert, dass du so eine Meinung als "Karriere-Frau" vertrittst. Zeigt aber auf jeden Fall Stärke.
Ich glaube, dass sich Männer sehr über ihren Job definieren und das es ihnen auch deshalb schwer fällt einer schlechteren Tätigkeit nachzugehen als die Frau. Ein weiterer Punkt ist, dass ein Hausmann, der unter dem Scheffel seiner Frau steht und von ihr abhängig ist, in der Gesellschaft einfach belächelt wird.
Ich könnte mir nicht vorstellen, eine Frau zu heiraten oder mit einer Frau eine Partnerschaft einzugehen, die einen besseren Beruf hat. Ich will damit jetzt aber auch nicht sagen, dass ich von meiner Frau erwarte, dass sie nur am Herd steht... nur damit ich jetzt nicht falsch verstaanden werde.
Und wenn eine Frau umbedingt Karriere machen will, muss sie sich halt damit abfinden, dass das viele Männer abschreckt. Man kann im Leben nicht alles haben. Man muss sich schon entscheiden, was man will. Als Mann nimmt man auch in Kauf, dass man weniger Familie hat, wenn man den ganzen Tag arbeitet.
PS: Das was ich hier geschrieben hab ist natürlich nur meine Meinung. Jede Frau, die glaubt, Beruf und Familie vereinbaren zu müssen, soll das gerne versuchen, wenn sie jemanden dafür findet und das sollte doch in der heutigen Zeit möglich sein. |
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Metzel Senior First Officer

Anmeldungsdatum: 11.02.2007 Beiträge: 49
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Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 8:35 pm Titel: |
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Wieso soll ne Frau die Pilotin ist ne Emanze sein? Ist doch auch nur ein Beruf....was sich manche da so haben.
Also ich finde diese sogenannte "Rollenverteilung" eh für n Arsch, ich halte davon nichts....warum denn auch?
Wenn meine Frau eben besser verdient...na und? Ich habe ja dann irgendwo auch was davon  |
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BigBaboon Captain

Anmeldungsdatum: 19.04.2007 Beiträge: 170
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Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 9:17 pm Titel: |
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Wow, Takara. Muss lange her sein, seitdem ich das letzte Mal eine Frau mit einer derartigen Einstellung zum Thema Gleichberechtigung gehört habe...
Zunächst möchte ich mir hier ein paar Sätze zu deinen Beispielen zum "mitanpacken" erlauben:
Im Grunde verstehe ich nicht, was du damit ausdrücken willst. Besonders das Beispiel der Bauern verdeutlicht eindrucksvoll, wie Beruf und Familie von Frau und Mann gemeinsam erstklassig unter einen Hut zu bringen sind. Zufällig wohne ich auf dem Land und kann dir deshalb sagen, dass Bauernfamilien, in welchen die Frauen gleich viel arbeiten wie die Männer, verdammt viele Kinder haben können und zugleich auch noch wesentlich glücklicher sind als diverse Familien mit Machohengst und unterwürfiger Hausdame. Der Begriff des "Glücks" hat, so behaupte ich hier frech, nicht primär mit Rollenverteilung und Berufsleben zu tun. Das individuelle Glück kann meiner Ansicht nach bei Karrierefrau gleich groß sein wie bei einer klassischen Hausfrau. Worum es geht ist hier, dass es für jedes Individuum in einer Familie in Ordnung ist, wie die Rollenverteilung ist und läuft.
Und historische Recherchen sind hier zwar in Ordnung, helfen meiner Meinung aber wenig weiter. Das Schlagwort heißt hier Evolution. Die Menschheit steck in einem immerwährenden Entwicklungsprozess, welcher nie abgeschlossen sein wird. Und in unserer Zeit ist die Menschheit eben gerade dabei, ein traditionsreiches und mächtiges Rollenverteilungsklische aus dem Weg zu räumen.
Das Problem war hier bislang, dass ungeachtet der Talente von Frauen, die Rollenverteilung viel zu oft viel zu einfach und zu oft zum Nachteil der Frau ausging. Das gewisse Unterschiede zwischen Frauen und Männern natürlich bestehen und bestehen bleiben werden sollte uns allen klar sein
Körperlich schwerste Arbeiten werden vermutlich bis in alle Ewigkeiten immer bevorzugt von Männern ausgeübt und das auch vollkommen zurecht, weil hier die genetischen Merkmale eindeutig für den Mann sprechen. Allerdings haben Frauen sehr wohl auch Vorzüge, man denke an die deeskalierende Wirkung des weiblichen Geschlechts. Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede wurden und werden nur oft sehr einseitig und ungleich zum Vorteil der Männer ausgebreitet.
Ach so, diese Studie zur Klugheit oder Dummheit von Frau und Mann interessiert mich brennend, da werde ich so nicht recht schlau draus, außer dass ich verwirrt bin.
Hey, mit dem Mittelweg sind wir uns absolut einig. Feministinnen die nach absoluter weiblicher Unabhängigkeit und Selbstbestimmung schreien lasse ich mit einem Kopfschütteln links liegen, so etwas ist schlicht und einfach weiblicher Machochismus, das sollte ich mir als Mann dann mal erlauben, da wäre aber die Hölle los!
Mit dem unterbuttern weiß ich nicht so genau, wie du dir das vorstellst. Meiner Ansicht nach ist eine derartige Entwicklung schwer umkehrbar.
Außerdem werden Frauen meiner Meinung nach heute sehr wohl noch "untergebuttert".
Zum Thema Toleranz für Homosexuelle. Mit der angesprochenen "Scheinfreiheit" hast du völlig Recht. Sieh es aber doch mal von der anderen Seite: wir sind immerhin schon so weit, dass Homosexuelle einigermaßen offen mit ihrer Sexualität umgehen können und dafür nicht verfolgt, gedemütigt und ermordet werden. Hier sehe ich sehr wohl einen Fortschritt und keinesfalls eine gewachsene Abneigung Homosexuellen gegenüber. Hier gilt allerdings dasselbe wie zur Emanzipation der Frau: auch diese Entwicklung steckt noch in den Kinderschuhen und verborte, konservative und unreflektiert übernommene Normen und Ansichten werden von toleranteren und progressiven Gedanken abgelöst.
"Wir haben einen Mann, der sich um uns kümmert." <----- NEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIN! Das darf nicht wahr sein. "AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit." - Kant. Denk mal im Kontext der Emanzipation und deiner Aussage darüber nach.
An alle Männer, die erschrecken, wenn sie eine Frau in erfolgreicher Position sehen und das irgendwie komisch finden:
So ein Schmarrn, unglaublich. Unglaublich. Wieso soll es nicht Frauen geben, die einfach erolgreicher und besser sind, in dem was sie tun? Wieso?
Danke Africola und Metzel. _________________ ÄÄÄÄÄÄÄHR.... Giggidy! |
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Alexh Captain


Anmeldungsdatum: 06.03.2007 Beiträge: 766 Wohnort: S?ddeutschland  |
Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 11:16 pm Titel: |
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Hm, ich glaube ich wäre stolz, wenn meine Frau Pilotin wäre! Da würde ich sogar als Hausmann daheim bleiben (wenn ich denn kein Pilot wäre). Aber das muss ich flüstern, sonst macht das noch die Runde in meinem Umfeld... Aber natürlich wäre ich lieber selber Pilot.
Gruß Alex _________________ Stur l?cheln und winken, M?nner! L?cheln und winken! |
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Takara Captain

Anmeldungsdatum: 23.03.2007 Beiträge: 701 Wohnort: Bochum  |
Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 11:24 pm Titel: |
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Ich habe mit den historischen Beispielen nur einräumen wollen das die Rollenverteilung einen Zweck erfüllte und man auch gemeinhin der Ansicht war das man ein funktionierendes System nicht stören sollte.
Entschuldige wenn ich mich in einigen Sätzen unklar ausdrücke aber ich bin kein native Speaker und versuche irgendwie meine Meinung verständlich zu erklären.
Evolution kann man aber in einer 100 Jährigen Zeitspanne kaum berücksichtigen. Wenn du mir jetzt sagst die Menschen hatten 300-500 Jahre Zeit sich langsa umzustellen, dann würd ich das wohl unterschreiben, aber 100 Jahre?
Unsere Großeltern haben uns noch Werte von gestern vermittelt und die machten noch keine biologische Wandlung im Hirn durch.
Das mit dem Bauern bezog sich auch aufs allgemeine. Ich kenne heute nur eine Familie die der Landwirtschaft nachgeht und vergleiche gern mit voher gegangenen Generationen um Gegensätze und Gemeinsamkeiten zu finden.
Ausserdem bezog sich dieser Absatz darauf das es früher eben nicht so rosig war wie heutzutage und das die Frau wegen der Existenz ihrer Familie arbeitete. Wenn einem keine wahl bleibt dann beisst man eben in den sauren Apfel.
Thema: IQ Forschung
Wenn ich einen Bericht zu der Studie finde dann post ich den bei Zeiten mal hier rein. Ist aber nicht die erste dieser Art. Googlen sollte auch Ergebnisse bringen.
Wieso sollte so eine entwicklung schwer umkehrbar sein? In 10.000 Jahren (protokollierter) Menschheitsgeschichte finden wir oft Kulturkreise und Gegenden in denen die FORM der Gesellschaft innerhalb von wenigen Jahrzehnten völlig zurückgedreht wurde obwohl sie damals als fortschrittlich galt.
Also das mit den Homosexuellen sehe ich so.
(Kleiner Ausflug in meiner Schulzeit) Wenn jeder sagt was wir zu tolerieren haben MÜSSEN, dann wird es irgendwann negativ. Beispiel NS-Zeit.
Jedes Jahr wurde uns auf dem Gymnasium mit einer Projektwoche gepredigt was die Nazis alles schlimmes mit den Juden gemacht haben. Ich find diese Form von Aufklärung völlig richtig. Die neue Generationsollte über die Opfer des Hitler-regimes aufgeklärt werden.
ABER - Das eigendliche Ziel wird meineserachtens etwas zu stark nach oben gesetzt. Nach 5-6 Jahren in denen sich meine deutschen Mitschüler anhören durften wieviel Mist ihre Vorfahren gemacht haben und wie ar doch die Opfer sind, kamen tatsächlich äusserungen wie "Anfangs hatte ich noch Mitleid, aber inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher." Das nenne ich : Schuss in den Ofen.
Durch die Aufgezwungene "Ich-muss-alles-tolerieren"-Masche bewirkt man in mancher Hinsicht gar das Gegenteil.
Ebenso bei den Homosexuellen. Ich betone hiermit noch eben an dieser Stelle das ich nichts gegen beide genannten "Opfergruppen" habe.
Während man gestern hörte : "Bäh n Schwuler!" hört man heute oft. "Schwule? Ach, die dürfen doch eh alles..."
Klar die Gesellschaft verfolgt sie nicht mehr aber ich kann mir denken das einigen die Galle hochkommt wenn sie den CSD-Zug vorbeikommen sehen.
Plötzlich haben nämlich gewisse gruppen ein höheres Gewicht in der Gesellschaft als voher und leider fällt es vielen schwer sich so schnell anzupassen.
Klar kann man sagen, die sind konservativ, aber ich denke psychisch hat es der heterosexuelle, kaukasische Mann von heute weitaus schwerer, weil er aufpassen muss was er sagt um nicht irgendeiner Gruppierung in der Gesellschaft auf den Fuß zu treten.
Nochmal bevor es irgendwer in den falschen Hals bekommt: Ich bin kein Faschist, Schwulenfeindlich oder Frauenfeindlich (In allen 3 Punkten völlig absurd, wer mich kennt)
Ich kritisiere nur beide Seiten, denn mich auf eine Seite zu stellen nur weil ich dazu gehöre halte ich nicht für objektiv.
| BigBaboon hat folgendes geschrieben: | "Wir haben einen Mann, der sich um uns kümmert." <----- NEEEEEEEEIIIIIIIIIIIIN! Das darf nicht wahr sein. "AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit." - Kant. Denk mal im Kontext der Emanzipation und deiner Aussage darüber nach.
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Wieso? Gehört es nicht zu den guten Eigenschaften des Ehemanns das er seine Familie ernähren kann? Also bitte, so altmodisch ist das nun auch wieder nicht. Solange keine Scheidung in frage kommt, sollte dies eigendlich der fall sein.
Ich habe für mich selbst entschieden das ich weder eheliche Bindung eingehen werde, noch will ich Kinder bekommen. Und ja, zum großteil aus Karrieregründen. Denn ICH möchte nicht das mein eventueller Partner darunter leidet das ich einer anderen Ambition nachgehe als dem Wohl der Familie. Denn ich will nicht das Menschen die ich liebe unglücklich sind weil ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe und es auf biegen und brechen durchziehen will. Da ich das eben für meinen Teil schon voher weiss, lass ich es und lebe gut damit.
Wer es anders sieht, bitte: Ich halte euch nicht auf! Tut was euer Herz euch sagt. _________________ ~ No guts - no glory ~
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Daniel Jackson Captain


Anmeldungsdatum: 26.06.2006 Beiträge: 625
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Verfasst am: Mo Mai 28, 2007 11:42 pm Titel: |
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| Takara hat folgendes geschrieben: | | Im Unterschied zu den Frauen damals die arbeiten MUSSTEN weil es ums überleben ging, müssen wir dies heute nicht. Denn wir haben einen Mann der sich um uns kümmert und wir leben (gott sei dank) nicht im Krieg. |
Ich bin wirklich schockiert!!!
Diesen Mann musst du erst einmal finden, der das genauso sieht und deine Meinung teilt!
Ich denke ich spreche für den Großteil der männlichen Leser hier, wenn ich sage, dass es einfach nicht Sinn und Zweck einer Beziehung, nach heutigen Richtlinien, sein kann, dass die Frau sich von dem Mann abhängig macht!!!
Was bitte schön macht denn die Frau, wenn der Mann mal nicht mehr da sein sollte????
Austauschen???? <--- Wie armsehlig!
Ich würde mich als Frau in Grund und Boden schämen, so etwas zu behaupten und zu erwarten, dass mir der Mann hier die Welt zu Füßen legt!!
Ich bin wirklich entsetzt so etwas zu lesen! Pfui!
Ich vertrette die Meinung, dass beide am selben Strang ziehen!
Beide bilden zusammen ein Team und jeder sollte dem anderen zuarbeiten.
Klar, ist die Situation Kind eine Andere und einer der beiden Parteien muß wohl oder übel zu Hause bleiben...doch auch das hat irgendwann mal ein Ende!
Es gibt doch Kinderkrippen und Teilzeitmodelle!
Beide, sowohl Mann als auch Frau, haben dafür zu sorgen, dass es dem Kind gut geht und der Haushalt läuft, trotz deren beider Job.
Sollte ich einen Tag frei haben, übernehme ich die Arbeit mit Haushalt/Kind etc., genauso wie ich es von meiner Frau verlangen würde, sollte sie den Tag frei haben!
Aber wir Männer sind definitiv nicht dazu da, um uns um euch zu kümmern und auszuhalten!!!!
Du hast zwei gesunde Hände...also gehe arbeiten!!!!!!!! |
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