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EASA Medical vs. Airline Standard

 
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Lilienthal
Bruchpilot
Bruchpilot


Anmeldungsdatum: 15.02.2019
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Mo Apr 15, 2019 6:11 pm    Titel: EASA Medical vs. Airline Standard Antworten mit Zitat

Hallo alle zusammen,

ich musste leider letztes Jahr lernen, das Airline Standards und EASA Standards nicht immer die selben sind. Oft sind die Airline Standards wie in den Bereichen Medical etwas höher als von der EASA verlangt wird. So z.B. sollte man bei manchen Airlines keinen BMI haben, dass höher ist als 28. Ich hatte auch gelesen, dass Austrian einen BMI Höchstwert von 27,irgendwas hat. Man ist zwar damit nicht gleich Ausgeschieden, wie wenn man jetzt Grün und Rot nicht unterscheiden kann, aber man muss dann erstmal abnehmen und den angeforderten BMI 2 Jahre lang einhalten.

Das gute daran, da abnehmen durch Nahrungsumstellung nur zur Hälfte hilft musste ich auch gezwungener Maßen zum Fitness Studio gehen und jetzt hab ich einen definierten Körper und fühle mich viel besser hahaha.

Do your best and forget the rest. Falls mal was nicht klappt hab ich die beste Lösung für euch.

Man ruft seinen besten Kumpel an und geht zu einer Bar, dort bestellt ihr einen doppelten Whiskey on the rocks, kippt den runter, reißt euch zusammen und kämpft weiter für euren Traum.

Alles gute für euch weiterhin und viel Erfolg.

Lilienthal


Zuletzt bearbeitet von Lilienthal am Di Jul 02, 2019 10:12 am, insgesamt 6-mal bearbeitet
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Schienenschreck
Moderator
Moderator


Anmeldungsdatum: 01.09.2008
Beiträge: 3233
Wohnort: ZZ9 Plural Z Alpha

BeitragVerfasst am: Mo Apr 15, 2019 11:56 pm    Titel: Re: BMI-Wert und Stufe I Erfahrung Antworten mit Zitat

Lilienthal hat folgendes geschrieben:
Auf Wunsch des Autors gekürzt:
- Der Autor wurde nicht zur Stufe 2 aufgrund von BMI > 28 (gemäß eigener Angaben im med. Fragebogen) zugelassen
- Er besitzt bereits ein EASA Medical Klasse 1.
- Ihm wurde schriftlich auferlegt, das Übergewicht abzubauen und 2 Jahre zu halten, bevor er zur Stufe 2 darf.
- Intention des Beitrags: Hinweis über diesen Sachverhalt an zukünftige Bewerber mit BMI > 28
Schienenschreck


Gerade da du bereits (so wie es sich liest) ein EASA Klasse 1 Medical besitzt, und somit rechtlich medizinisch vollkommen tauglich zum Führen von Verkehrsflugzeugen bist, ist diese Art der Einschränkung äußerst fragwürdig und meiner Einschätzung nach eine Art der nicht zulässigen Diskriminierung, gegen die man eigentlich schon rein aus Prinzip Klage einreichen sollte. Das sind keine in Stein gemeißelte Normen des Gesetzgebers, das sind von der Firma auserdachte, für die Tätigkeit nicht notwendige Verschärfungen. Es ist bekanntermaßen nicht der erste Fall, in dem der unsägliche medizinische Dienst der Swiss völlig abstruse "Nichteignungen" ausgesprochen hat, nachdem man seine wertvolle Zeit und eine Menge Reisekosten bei der Stufe 1 verplempert hat.

Solange dieser Unsinn stattfindet, kann sich dieser heuchlerische Laden sein Gejammer über einen angeblichen Pilotenmangel schenken, denn der schmerzt offenbar noch viel zu wenig.
_________________
...mit Lizenz zum Fliegen
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Zuletzt bearbeitet von Schienenschreck am Di Jun 04, 2019 8:02 pm, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Austrian777
Captain
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Anmeldungsdatum: 16.08.2017
Beiträge: 68

BeitragVerfasst am: Di Apr 16, 2019 8:04 am    Titel: Re: BMI-Wert und Stufe I Erfahrung Antworten mit Zitat

Schienenschreck hat folgendes geschrieben:
Lilienthal hat folgendes geschrieben:
Auf Wunsch des Autors gekürzt:
- Der Autor wurde nicht zur Stufe 2 aufgrund von BMI > 28 (gemäß eigener Angaben im med. Fragebogen) zugelassen
- Er besitzt bereits ein EASA Medical Klasse 1.
- Ihm wurde schriftlich auferlegt, das Übergewicht abzubauen und 2 Jahre zu halten, bevor er zur Stufe 2 darf.
- Intention des Beitrags: Hinweis über diesen Sachverhalt an zukünftige Bewerber mit BMI > 28
Schienenschreck


Gerade da du bereits (so wie es sich liest) ein EASA Klasse 1 Medical besitzt, und somit rechtlich medizinisch vollkommen tauglich zum Führen von Verkehrsflugzeugen bist, ist diese Art der Einschränkung äußerst fragwürdig und meiner Einschätzung nach eine Art der nicht zulässigen Diskriminierung, gegen die man eigentlich schon rein aus Prinzip Klage einreichen sollte. Das sind keine in Stein gemeißelte Normen des Gesetzgebers, das sind von der Firma auserdachte, für die Tätigkeit nicht notwendige Verschärfungen. Es ist bekanntermaßen nicht der erste Fall, in dem der unsägliche medizinische Dienst der Swiss völlig abstruse "Nichteignungen" ausgesprochen hat, nachdem man seine wertvolle Zeit und eine Menge Reisekosten bei der Stufe 1 verplempert hat.

Solange dieser Unsinn stattfindet, kann sich dieser heuchlerische Laden sein Gejammer über einen angeblichen Pilotenmangel schenken, denn der schmerzt offenbar noch viel zu wenig.


Ohne jetzt allzu sehr auf die medizinischen Requirements eingehen zu wollen (kann ich vom Wissensstand auch nicht), bleibt mir nur zu sagen, dass es zwar bitter ist, aber Swiss hat halt ihre eigenen Regeln. Generell haben die Airlines ihre eigenen Regeln bezüglich Fähigkeiten, medizinischer Tauglichkeit und vor allem Persönlichkeit. Gerade letztgenannte Eigenschaft sorgt bei FQ/GQ dafür, dass die Menge an Aufgenommenen noch einmal drastisch sinkt. Auch hier könnte man argumentieren, dass manches etwas zu weit geht bzw. manche Anforderungen an die Persönlichkeit nicht unbedingt notwendig sind. Dennoch: So sind die Regeln. Ein Arbeitgeber hat innerhalb eines gewissen rechtlichen Rahmens das Recht sich seine Mitarbeiter nach selbst definierten Richtlinien und Bewertungskriterien auszusuchen.

Ich kann sehr gut nachvollziehen wie sich Lilienthal fühlt. Aber auf dem Weg ins Cockpit liegen viele Steine. An dieser Stelle viel Glück auf deinem weiteren Weg und viel Durchhaltevermögen!
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flapfail
Goldmember
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 6208
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Di Apr 16, 2019 9:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist nunmal so, dass die Ausscheidequote beim Auswahlverfahren zum Pilot für LH/OS/Swiss 90 % beträgt.
Für die 400 neuen Flugschüler bei der EFA, die 2018 aufgenommen wurden, mussten ca. 4000 Bewerber durch die Selektion.
Man ist bei auch sehr bedacht ( und die 3 genannten Airlines achten darauf) dass die Quote von 10 % , welche die Selektion schaffen, nicht verändert wird - auch wenn ein höherer Bedarf besteht
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