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Entscheidungsschwierigkeit: LAPL oder PPLA (D oder US)

 
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tramp
Bruchpilot
Bruchpilot


Anmeldungsdatum: 12.02.2017
Beiträge: 1
Wohnort: Göttingen

BeitragVerfasst am: So Feb 12, 2017 5:21 pm    Titel: Entscheidungsschwierigkeit: LAPL oder PPLA (D oder US) Antworten mit Zitat

Hallo erst einmal an alle!

Kurz zu mir, ich bin 29 und habe im letzten Jahr die Lust am Fliegen entdeckt. Auf Grund der Nähe und der Kosten habe ich mit dem Segelfliegen bei mir in der Nähe (Göttingen) begonnen. Ich habe leider nicht all zu viel Erfahrung am Steuer sammeln können, da mir jedes Mal nach ein paar Minuten Kreisen so übel wurde, dass es nicht weiter ging.
Da ich zum Glück vor Ort auch einmal mit einem kleinen Motorsegler fliegen durfte (am Steuer nur während des Fluges - kein Start/Landung), liebäugle ich aktuell mit dem Erlangen einer PPL oder einer LAPL.

Ich kenne die Vor- und Nachteile, kann mich jedoch aktuell nicht entscheiden, welche Variante sich für mich eigent.

1. Entscheidung LAPL oder PPLA?
- die LAPL ist natürlich die günstigere Variante, jedoch "nur" in Europa nutzbar. Es wird immer gesagt, dass das Umsatteln auf PPL sehr einfach sei, aber was bedeutet das in Bezug auf Kosten? Bei der Ausbildung spart man etwa 2000€, so habe ich es gelesen, was kostet das Upgrade, wenn man später Interesse daran hat?

2. In Deutschland oder den USA?
Sollte es in den USA stattfinden, wäre für mich folgendes geklärt:
PPLA, da LAPL nicht geht und es müsste in Santa Barbara stattfinden, da ich dort kostenlos hostieren könnte.
Die Frage: hat jemand Erfahrungen mit den Flugschulen (habe zwei gefunden) vor Ort? Ist in den angegebenen Kosten auf deren Homepages alles im Preis inkl.? Abgesehen von Verpflegung vor Ort etc.?

Habe auch immer die Befürchtung, dass man Ausländer gerne mal ein wenig über den Tisch zieht. Kann mich da jemand beruhigen?

3. Flugverein oder Flugschule in Deutschland?
Beim Flugplatz Bad Gandersheim (für mich das Nähste für die Ausbildung) werden die Kosten (natürlich Mindesausbildung) für die PPL auf knapp unter 7000€ berechnet. Mir erscheint das sehr günstig. Vorallem, wenn die LAPL nochmal knapp 2000€ weniger kosten würde.
(http://www.flieger-net.de/index.php?option=com_content&view=article&id=59&Itemid=93) Ist das seriös oder könnte man Zweifel an der Qualität der Ausbildung haben?

4. Was sollte ich noch in Bezug auf die Entscheidung bedenken?
Momentan bin ich komplett unentschlossen. 4-5 Wochen USA wären natürlich sehr schön, aber ich gehe davon aus, dass die Qualität der Ausbildung besser ist, wenn man es über einen längeren Zeitraum absolviert. Jedoch weiß ich nicht, wie gut die Flugzeuge in dem Verein sind, den ich mir auserkoren habe.
Des Weiteren ist es dank des starken Dollars fast teurer den Schein in den USA zu machen als in D?!

Lieben Dank für die Aufmerksamkeit und alles Gute ersteinmal!

PS: Hoffe der Link zählt nicht als Werbung.
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CptSolo
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Anmeldungsdatum: 23.07.2015
Beiträge: 299

BeitragVerfasst am: Sa Feb 18, 2017 5:56 pm    Titel: Re: Entscheidungsschwierigkeit: LAPL oder PPLA (D oder US) Antworten mit Zitat

tramp hat folgendes geschrieben:
aber ich gehe davon aus, dass die Qualität der Ausbildung besser ist, wenn man es über einen längeren Zeitraum absolviert. Jedoch weiß ich nicht, wie gut die Flugzeuge in dem Verein sind, den ich mir auserkoren habe


Da bin ich mir nicht so sicher, bei mir hat sich der PPL/A über einen sehr langen Zeitraum gezogen und war stets Nebensache. Ich denke sich damit intensiv zu beschäftigen in einem kurzen Zeitraum kann wesentlich effizienter und lehrreicher sein, als dass es neben dem Alltag läuft. Gerade was Sicherheit und Selbstvertrauen anbelangt, würde ich jetzt die intensive Variante vorziehen. Es hat aber natürlich beides seine Vor- und Nachteile.
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B1900D
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Anmeldungsdatum: 15.02.2011
Beiträge: 1900

BeitragVerfasst am: So Feb 19, 2017 9:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Die "intensive" Variante bringt Dir auch nichts, wenn Du danach monatelang gar nicht fliegst, weil Du mit der Zeit einrostest.
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Captain
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Anmeldungsdatum: 31.12.2011
Beiträge: 5354
Wohnort: Nordkurve Gelsenkirchen

BeitragVerfasst am: So Feb 19, 2017 11:54 am    Titel: Re: Entscheidungsschwierigkeit: LAPL oder PPLA (D oder US) Antworten mit Zitat

tramp hat folgendes geschrieben:

1. Entscheidung LAPL oder PPLA?
- die LAPL ist natürlich die günstigere Variante, jedoch "nur" in Europa nutzbar. Es wird immer gesagt, dass das Umsatteln auf PPL sehr einfach sei, aber was bedeutet das in Bezug auf Kosten? Bei der Ausbildung spart man etwa 2000€, so habe ich es gelesen, was kostet das Upgrade, wenn man später Interesse daran hat?


Mindestens 15 Stunden Flugerfahrung nach Scheinerhalt des LAPL, davon min. 10 Stunden als Ausbildung an einer ATO.
Solo-Überlandflug über min. 150 nm mit 2 Landungen an fremden Plätzen.

Also was die Stunden angeht quasi die Differenz zwischen den Mindeststunden beim LAPL und beim PPL noch nachzuholen.
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Es heißt Flugleiter, nicht Flugbegleiter!!

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- PPL-A
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timae10
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Anmeldungsdatum: 23.09.2014
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: Di Apr 04, 2017 8:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
hast du dich mittlerweile entschieden?
Ich mache zur Zeit den PPLa in Bonn/ Hangelar. Das mit den 7000 Euro halte ich allerdings für ein Gerücht. Ich mache den Schein in einem Verein und muss auch mit mindestens 9000 rechnen, was ich auch durch aus realistischer finde, als deine angegebenen 7000 Euro. Zumal öfter Kosten wie Landegebühren nicht inbegriffen sind.
Ansonsten würde ich dir den PPLa empfehlen, einfach weil es viel mehr Möglichekeiten damit gibt, auf den LAPL kannst du später immernoch deinen Schein umschreiben lassen.
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5519
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Di Apr 04, 2017 10:23 am    Titel: Antworten mit Zitat

In meinem Verein wo ich unterrichte, kostet der PPL realistisch 11.500€
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timae10
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Anmeldungsdatum: 23.09.2014
Beiträge: 50

BeitragVerfasst am: Di Apr 04, 2017 10:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

je nachdem, welche Prüfungen man ablegt ( bsp. Sprachprüfung) und was man sich alles an Ausrüstung holt kommt das aufjedenfall hin.
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