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Luftansa oder Bundeswehr?
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CBCR
Captain
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Anmeldungsdatum: 07.10.2013
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: Mi Mai 04, 2016 12:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das kann ich leider nicht präziser sagen, aber es läuft alles auf Sparflamme.
Da die Trapos bisher in der LH Flightschool ausgebildet wurden, hatten sie später ganz gute Chancen in der kommerziellen Fliegerei.
Bleibt abzuwarten, wie es dort weitergeht.
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Alt&Neu
Captain
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Anmeldungsdatum: 01.05.2009
Beiträge: 444

BeitragVerfasst am: Mi Mai 04, 2016 2:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

...kommt immer drauf an, ob man in einem Einsatzverband ist... Auslandseinsätze bedingen manchmal mehr Flugstunden als im Heimatland. Individuell ist es sehr verschieden, kommt auch darauf an, ob man in die Richtung gefördert wird. Tendenziell fliegen die Trapos / Flugbereitschaft mehr Stunden... im Ausland werden sie (bisher) häufiger eingesetzt als die Jets, deren Fähigkeiten die NATO Partner meist selbst abbilden.

Der SaZ im Cockpit ist allerdings die Ausnahme mittlwerweile. Im Heer (Hubi) bekommt man ohne BS nicht mal mehr einen Schein. Bei der Luftwaffe ist das kaum anders... wobei die bisherige Nutzung der zivilen Schulen im Trapobereich ein Vorteil sein kann.

Bleibt zu sagen, dass bei der Bw die Personalplanung und damit eben auch die Verwendungsplanung sich von heute auf morgen ändern kann und es auf Fluglizenzen keine Ansprüche und Garantien gibt.

So, wie ich den Threatstarter subjektiv einschätze, sollte der - wenn es überhaupt in Frage kommt - den Truppendienst anstreben... das Studium ist immer eine gute Basis, um in jeder Hinsicht flexibel zu bleiben.
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jabo1105
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 24.03.2016
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Mi Mai 04, 2016 10:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Fliegt man auch auf Grund von Pilotenüberschuss weniger? Find die Flottenstärke der Luftwaffe nicht besonders groß, dafür scheinen mir die Bedingungen dann zu irgendwie zu einfach dort eine Lizenz zu erwerben im Vergleich zu den Airlines.
Also klar man Auswahlverfahren etc. sind natürlich nicht zu unterschätzen aber ich mein die werden doch sicher auch ihre Kapazität an Piloten voll haben.

Hat hier jemand Erfahrung wie es bei den amerikanischen Streitkräften aussieht bezüglich der Chancen ohne Staatsbürgerschaft? Soweit ich weiß wird man da die ersten 5 Jahre geknechtet bis man dann eben Citizen ist.

Alt&Neu hat folgendes geschrieben:
So, wie ich den Threatstarter subjektiv einschätze, sollte der - wenn es überhaupt in Frage kommt - den Truppendienst anstreben...

Weshalb? Hab darüber mir darüber auch schon Gedanken gemacht, dachte aber, dass das nicht für mich sei.
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Alt&Neu
Captain
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Anmeldungsdatum: 01.05.2009
Beiträge: 444

BeitragVerfasst am: Do Mai 05, 2016 12:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Offz Truppendienst entspricht dem höheren Dienst. In dieser Laufbahn kannst Du studieren, was nach meiner Meinung echt schlau wäre, weil Du Dich damit unäbhängig machst von einem Flugschein, den man gesundheitlich auch schon mal verlieren kann oder wenn es der Bw gefällt, Dich nicht mehr fliegen zu lassen. Nachteil sind eben die mitunter niedrigen Flugstundenzahlen und der Umstand, dass Du sehr wahrscheinlich Berufssoldat werden musst, um in den Genuß einer Lizenz zu kommen. Dafür ist alles bezahlt... die Lizenz, das Studium und Du verdienst vom ersten Tag an.

Bei einer Airline zahlst Du vielleicht selbst, wirst vielleicht nicht übernommen, kommst vielleicht auf eine lange Warteliste, bekommst vielleicht nicht das Gehalt, was die Piloten heute noch bekommen.

Keine Ahnung, wie Deine Noten in den Leistungsfächern sind. Eine Möglichkeit ist es, sich einfach überall zu bewerben und die Assessments zu durchlaufen... und sich auch für ein Studium einzuschreiben... kostet nix und bringt Erfahrung... z.B. auch, welche Test "Leicht" und welcher "Schwer" ist. Dann kannst Du Dich immer noch entscheiden.

Das mit der Staatsbürgerschaft sprengt den Rahmen... ist in meine Augen zunächst eine abwegige Lösung.
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obstsalat
Captain
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: Do Mai 05, 2016 7:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

CBCR hat folgendes geschrieben:
Zu Deiner Frage: Desweiteren ist mir jetzt nicht ganz klar wie reibungslos der Wechsel von der militärischen in die kommerzielle Luftfahrt abläuft. Sind Militärpiloten wirklich so gefragt bei den Airlines?
Jettis sind Einzelkämpfer und treffen Ihre Entscheidungen alleine. Das sind Piloten in den Cockpits ziviler Flugzeuge genau nicht. Hier sind Teamplayer gefragt. Insofern werden tendenziell eher Piloten bevorzugt eingestellt, die auch bei der BW im Team gearbeitet haben, Trapos oder Helipiloten. Das heißt aber sicher nicht, das ehemalige Jettis keine Chance haben.


Das ist ein Pauschalurteil, dass in der Mehrheit der Fälle unzutreffend ist. Wenn man einen Einsitzer fliegt, oder einziger Pilot an Bord ist, dann trifft man seine fliegerischen Entscheidungen eher allein - die gleiche Person wird in einem Airlinecockpit trotzdem CRM ausüben und nicht allein entscheiden. Ziemlich viele ex-Jetties fliegen bei Airlines rum - und sind dort keinesfalls ungern gesehen.

Zum Threadthema: So, wie sich der Themenersteller gefragt hat, muss die Antwort klar sein - nicht zur BW. Der Kern des Berufes "Pilot bei der Bundeswehr" wird ja quasi explizit ausgeklammert (Soldat sein müssen, keine Auslandseinsätze, auf keinen Fall töten, Dauer, Elternaussage,...) - du wärst sicher der Falsche auf diesem Posten. Wie schon oft gesagt: Wenn du nicht eh auch den Beruf "Offizier" attraktiv findest, dann ist Pilot bei der Bw nichts für dich.
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jabo1105
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 24.03.2016
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Do Mai 05, 2016 9:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Thema Offizier:
Bin mir da grad sehr unschlüssig, hab mich noch nie wirklich mit dem Offizier an sich beschäftigt, immer nur in Kombination mit fliegerischem Dienst. Wie bereits gesagt, ich weiß nicht ob ich ein Problem damit habe jemanden zu töten im Ernstfall, sowas kann man nicht vorhersagen. Einen Auslandseinsatz würde ich sogar mitmachen wollen, will es aber meinen Eltern nicht antun. Klar, Auslandseinsatz heißt nicht gleich Kampfeinsatz. Meine Eltern sind zwar dagegen, dass ich mich verpflichte, sagen aber auch, wenn ich das wirklich machen will dann soll ich das tun. Dennoch respektiere ich ihre negative Haltung dazu.

Thema Staatsbürgerschaft USA:
Hatte überlegt die 5 Jahre die für die Staatsbürgerschaft benötigt werden durch ein Studium in den USA zu überbrücken. Wär aber so eher der aller letzte Alternativplan für mich, da das doch schon eine große Änderung in meinem Leben wäre. Außerdem müsste ich ja erstmal an Greencard oder Visum kommen.

Meine Noten sind recht gut (Einziges Defizit Informatik, hab mich da wohl mit der Wahl des Faches vertan Very Happy), besonders in Mathematik LK und Wirtschaftslehre stehe ich gut. Wirtschaft ist auch eins der Fächer was mir am meisten Spaß macht, kann mir deswegen ein Studium in dem Bereich gut vorstellen. Vielleicht auch einfach, weil ich schon früh damit in Kontakt gekommen bin, da meine Eltern beide BWL studiert haben.

Noch eine Frage Very Happy
Hab hier gestern was gelesen von jemandem der Norwegian als Feeder-Airline hätte benutzen können, dafür aber 30k für Typerating auf 787 (?) bezahlen müsste. Dafür wird dann ja wohl die Fluglizenz vorausgesetzt. Klappt das mit den Feeder-Airlines, dass man von dort dann zu größeren Airlines (Europa) wechseln kann?
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5558
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Fr Mai 06, 2016 2:00 am    Titel: Antworten mit Zitat

Feeder Airlines sind heutzutage oft das Sprungbrett in ein Cockpit eines Flag Carriers. Very Happy
_________________
Es interessiert mich nicht, was andere über mich zu Wissen glauben - oder denken.....
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N7U
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Anmeldungsdatum: 12.06.2015
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: Fr Mai 06, 2016 7:24 am    Titel: Antworten mit Zitat

Echt? Kannst du ein paar Beispiele im deutschsprachigen Raum nennen?
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obstsalat
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: Fr Mai 06, 2016 10:02 am    Titel: Antworten mit Zitat

jabo1105 hat folgendes geschrieben:
Thema Offizier:
Bin mir da grad sehr unschlüssig, hab mich noch nie wirklich mit dem Offizier an sich beschäftigt, immer nur in Kombination mit fliegerischem Dienst. Wie bereits gesagt, ich weiß nicht ob ich ein Problem damit habe jemanden zu töten im Ernstfall, sowas kann man nicht vorhersagen. Einen Auslandseinsatz würde ich sogar mitmachen wollen, will es aber meinen Eltern nicht antun. Klar, Auslandseinsatz heißt nicht gleich Kampfeinsatz. Meine Eltern sind zwar dagegen, dass ich mich verpflichte, sagen aber auch, wenn ich das wirklich machen will dann soll ich das tun. Dennoch respektiere ich ihre negative Haltung dazu.


Unschlüssig, noch nie wirklich damit beschäftigt, Auslandseinsatz "sogar mitmachen", "Auslandseinsatz kein Kampfeinsatz" - etc. Du wärst da falsch und das wird auch die Bw sehr schnell (vorher) herausfinden und dich nicht nehmen. Ein Bewerber muss die Bw überzeugen, dass die einen nehmen - da sehe ich so gar keine Chance. Was allerdings für beide Parteien wohl auch besser ist.
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Elmar
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 679
Wohnort: Lkr Calw

BeitragVerfasst am: Sa Mai 07, 2016 8:25 am    Titel: Antworten mit Zitat

@obstsalat: Wenn ich mir manche Charaktäre aus meinem EAV ansah und die Werbung für den Dienst in der Bundeswehr heute, dann sollt es nicht so schwer sein, die Auswahlkommision zu überzeugen. Getreu dem Motto "Y-Tours, wir buchen, Sie fluchen!".

Die Bundeswehr ist keine Heilsarmee, darüber muss man sich im Klaren sein und es gibt später nicht mehr die Möglichkeit zu sagen "nö, gefällt mir nicht, mach ich nicht", gerade im Hinblick auf unsere politische Lage sollte man sich gut überlegen, ob man wirklich über 10 Jahre Dienst an der Waffe machen möchte, im Zweifelsfall ist man ein Spielball der Politik, denn es geht nicht mehr primär um die Verteidigung des nationalen Territoriums, sondern um multinationale Einsätze außerhalb, wie man an Aussagen wie "Die Freiheit Deutschlands, wird..." erkennen kann.
Bei anderer politischer Konstellation zu Zeiten des zweiten Irak-Krieges, wären auch unsere Soldaten dort unten, dort, wo dann doch keine Massenvernichtungswaffen fand, dafür ordentlich viel Öl, in einem nun völlig destabilisierten Land, mit den Folgen, die wir nun erleben.

Alles Gute!
_________________
Wenn Krieg die Antwort ist, stellen wir die falschen Fragen.
---
Wissen macht uns verantwortlich.
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CBCR
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Anmeldungsdatum: 07.10.2013
Beiträge: 128

BeitragVerfasst am: Sa Mai 07, 2016 12:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Dienstgrade der Bundeswehr und Besoldungsgruppen:
Leutnant A9, Oberleutnant A10, Hauptmann A11 oder A12 entspricht dem gehobenen Dienst

Major oder Stabshauptmann A13, Endstufe in gehobenen Dienst oder Eingangsamt in den Höheren dienst
Oberstleutnant A14 (oder auch A15, je nach Dienstposten).
= Höherer Dienst.
@ Alt&Neu Das hier hier: Der Offz Truppendienst entspricht dem höheren Dienst
ist falsch!







[i]Der Offz Truppendienst entspricht dem höheren Dienst.
[/i]
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Alt&Neu
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Anmeldungsdatum: 01.05.2009
Beiträge: 444

BeitragVerfasst am: Mo Mai 09, 2016 10:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

... naja ... kommt auf die Betrachtungsweise an : Wirst Du als Truppendiener eingestellt und bist oder wirst dabei Berufssoldat, was in Kombination mit einer fliegerischen Ausbildung die Regel ist, dann ist als BS Dein Laufbahnziel nicht der Hptm A11 / A12 sondern mindestens der Oberstleutnant A 14 ... auch wenn mancher da heute lange drauf warten wird ;-)
Um nicht Stabsoffizier zu werden und nicht über den Hptm A 12 rauszukommen, musst Du wahrscheinlich "Goldene Löffel klauen" ;-)

... und ich habe ja dem Threadstarter auf sein Pilotenanliegen geantwortet.... dem ich auch - wie der ein oder andere hier - auf Grund dessen, was ich von ihm lese, sagen muss, dass die Bw vielleicht nicht die beste Lösung für ihn ist
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