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Swiss Stufe I 03/2016 - Tipps zur Vorbereitung

 
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Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 05.04.2016
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BeitragVerfasst am: Di Apr 05, 2016 6:51 pm    Titel: Swiss Stufe I 03/2016 - Tipps zur Vorbereitung Antworten mit Zitat

Hallo

Vorweg: Da ich die Vertraulichkeitserkärung unterzeichnet habe, werde ich hier keine spezifischen Testinhalte veröffentlichen. Gute Hinweise findet man bereits in den Erfahrungsberichten von 2015, aber grundsätzlich mein Fazit nach bestandener Stufe I:

- Grundsätzlich: Alles was ihr über das Testverfahren wissen müsst, findet ihr in den Unterlagen die ihr von Swiss zur Verfügung gestellt bekommt. Ebenso sind die CBTs sehr gut dazu geeignet, um zu wissen was auf einen zukommt. Ihr werdet also nicht ins "kalte Wasser geschmissen", die sind ja auch keine Unmenschen dort und sind durchaus daran interessiert, auch Leute durchzubringen und nicht eine möglichst unschaffbare Hürde zu erstellen.

Aktuell sind CVT (Daueraufmerksamkeitstest) und RMS (akustisches Zahlengedächtnis) nicht relevant. Ansonsten würde euch das mitgeteilt werden.

- Beim Üben werdet ihr irgendwann einen Punkt erreichen, ab dem sich eure Leistung nicht mehr verbessert, sondern nurmehr je nach Tagesverfassung um ein paar Prozentpunkte schwankt. Und lasst euch nicht entmutigen nur weil eure Mitstreiter vielleicht einen Schnitt von 93% bei allen Tests haben, während ihr überhaupt mit der 90%-Hürde kämpft, oder in manchen Bereichen bei 80% seid (das ist bei manchen Test sogar ein guter Schnitt!). Je nach Test gibt es unterschiedliche Mindestanforderungen, außerdem gleichen sich bei Swiss die Tests untereinander prozentuell aus. Wichtig ist dass ihr für euch den oben beschriebenen Punkt erreicht sodass ihr zuversichtlich hingehen könnt. Es ist nicht zwangsläufig ein Wettstreit, es geht hier auch darum, in Stresssituationen sein eigenes Potenzial ausschöpfen zu können.

Es bringt jedenfalls nichts, die Nacht vor dem Test noch stundenlang zu üben. 2 Tage vor dem Test solltet ihr euch vorbereitet genug fühlen. Geht vielleicht noch Rechenübungen durch aber macht euch nicht fertig. Ich habe den Fehler gemacht und hab in den letzten Tagen vor dem Test noch intensiv geübt, sodass ich immer viel zu spät ins Bett gegangen bin. Umso schwerer fiel mir das Einschlafen vor dem Testtag und ich ging extrem unausgeschlafen zum Test. Also macht euch vor dem Test nicht fertig, vertraut auf eure Skills und geht möglichst ausgeschlafen hin. Aber auch wenn es passiert, macht das Beste draus, das Adrenalin wird euch schon wachhalten! Ich hab trotz massiven Schlafentzugs ausreichende Leistungen erbracht, ärgere mich im Nachhinein natürlich trotzdem ein wenig über das suboptimale Zeitmanagement.

Außerdem war bei uns der Testleiter sehr sympathisch und hatte eine ruhige Ausstrahlung, die wohl den meisten schon sehr viel Furcht und Aufregung genommen hat. Klima ist auch angenehm, da es meistens ca. 11 Teilnehmer sind


- SkyTest habe ich als hilfreich empfunden. Die Software ist sicherlich nicht unerlässlich, aber für das Geld bekommt man ein Werkzeug, das einem eine sehr komfortable Vorbereitungsmöglichkeit bietet und im Vergleich zu den CBTs den Vorteil hat, dass man Durchgänge auch unterbrechen kann. Außerdem ist die Auswahl der Aufgaben größer, somit ist der "Gewöhnungseffekt" geringer.
Für den MIC ist SkyTest mit den richtigen Einstellungen sicherlich auch vorteilhaft, obwohl ich dringend empfehle, diesen dann auch in Verbindung mit einem Touchscreen zu verwenden, da die Tastatursteuerung zu träge reagiert.

Letztendlich bleibt es Geschmackssache, aber mir persönlich hat es ein effizienteres Training ermöglicht.

- VFF: Auch für den VFF ist das CBT hilfreich. Wichtig ist: Keine Panik wenn ihr euch nur bei wenigen Figuren sicher seid. Viel wichtiger ist, hier ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu verfallen wenn man eine Figur erst einmal überhaupt nicht findet. Sucht euch für jede Figur markante Formen (rechter Winkel/stumpfer Winkel) und versucht sie im Feld auszumachen. Aber ganz wichtig: Keine Panik. Das ist mitunter auch der Sinn vom Test.
SkyTest ist hier meiner Meinung nach mit der Einstellung "schwer" übers Ziel hinaus, da das Feld bei dieser Einstellung riesig ist. Da könnt ihr gleich Garfield-Suchbilder in der Tageszeitung lösen, bringt gleich viel.

- KRN: Unterschätzt den KRN nicht. Auch er ist ein Stresstest. Es geht weniger darum, die Kubikwurzel von 46656 in unter einer Minute auszurechnen, wie man es z.B. im SkyTest findet, sondern darum, eher einfachere Rechnungen in dafür umso kürzerer Zeit ausrechnen zu können.
Nehmt diesen Test ernst. Konzentriert euch nicht zu sehr auf extrem große und komplizierte Zahlen, sondern übt mittlere Zahlen so gut, dass ihr sie im Schlaf beherrscht. Wirklich.
Es gibt eine Reihe von Tricks beim Multiplizieren, die das Rechnen erheblich verkürzen können. Das Problem ist, wenn man sich z.B. das Buch MatheMagie kauft, hat man 20 verschiedene Tricks für eine Rechenoperation und ehe man weiß, welchen man nun einsetzt, ist die Zeit verstrichen.
MatheMagie war daher eindeutig etwas zu viel des Guten, außerdem sind die Kapitel extrem ausschweifend.
Viel besser hat mir jedoch der YouTube-Channel von [url=/user/tecmath]tecmath[/url] geholfen, dort sind die Operationen auch visuell veranschaulicht.

Bei gleichen 10ern könnt ihr "Jessies Oma" anwenden: 13x16 = (13+6)*10 + 18 = 208

Sucht euch 2-3 Tricks raus, die euch am besten zusagen und übt mit diesen dann das Kopfrechnen so gut es geht.
Auch hier gilt: Ruhig bleiben, beim KRN gilt es einfach unter Zeitdruck simple, logische Denkvorgänge zu beherrschen.


- RAG: Achtet auf die Zeit. Alle Aufgaben korrekt innerhalb der Zeit zu lösen schaffen wohl nur die besten. Auch hier ist das CBT nützlich, ansonsten kramt einfach eure Schulbücher ab der 10. Klasse wieder raus und sucht euch ein paar nette Aufgaben.


Zu allen anderen Tests gibt es hier bereits massenweise Informationen und Meinungen. Ich sag es nochmal: Das CBT ist ein sehr nützliches Vorbereitungswerkzeug und enthält alles was ihr wissen müsst.

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Tipps am Rande:

Wenn ihr mit dem Auto anreist, nehmt die Ausfahrt 8 (von Winterthur kommend) und dann gleich die nächste links. Es gibt einen kostenpflichtigen Parkplatz. Das Assessement findet im Gebäude E statt.

Wenn ihr mit dem Zug anreist, steigt bei der Haltestelle Kloten Balsberg aus, von der Stadt gibt es eine direkte Tram- oder Bahnverbindung. Kosten: CHF 6.60 pro Strecke

Stellt euch schonmal darauf ein, dass Zürich teuer ist. Kaffee ca. 5 CHF, warme Mahlzeit ab ca. 15 CHF, Hotels im dreistelligen Bereich, es gibt aber Alternativen, z.B. Ferienwohnungen und Dosenfutter Razz.

Der Flughafen ist in Gehweite, ca. 15 min. Fußmarsch.
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