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Erfahrungsbericht BU 09.10.2014

 
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flieger19
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 01.10.2014
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: Di Okt 21, 2014 11:35 am    Titel: Erfahrungsbericht BU 09.10.2014 Antworten mit Zitat

Hey Leute,

ein paar Tage nach meiner BU habe auch ich mich dazu entschieden, kurz meine Eindrücke hier zu schildern. Während meiner Vorbereitung verbrachte ich viele Stunden damit, haufenweise EBs und weitere Anregungen und Tipps zu lesen. Da dies nicht nur informativ, sondern auch sehr beruhigend und abwechslungsreich war, möchte ich es nun meinen Vorgängern gleichtun und ein paar Worte zu dem Test sagen.


Zu meiner Person
Ich bin Student und 19 Jahre alt. Ich hatte bis jetzt keinerlei Verbindung zur Fliegerei, nur den Traum, Pilot zu werden. Während der Schulzeit, begann ich mich dafür zu interessieren und nun ist es die pure Faszination. Somit entschied ich mich, es bei der LH zu probieren. Die Schwierigkeit der Tests und die langen Wartezeiten waren mir klar, doch mit dem Ziel vor Augen wollte ich die einmalige Möglichkeit nutzen. Vor rund einem halben Jahr ging dann die Bewerbung raus.


Vorbereitung
Ein was war mir klar: Wenn ich nach Hamburg fahre, dann nur mit gründlicher und intensiver Vorbereitung im Voraus. Schließlich wollte ich diese Chance nicht leichtsinnig wegwerfen.

Für die Vorbereitung stöberte ich lange hier im Board um hilfreiche Tipps für die CBTs zu sammeln. Das Üben mit den CBTs nahm viel Zeit in Anspruch, doch nach kurzer Zeit bemerkte ich schon eine Leistungssteigerung, was mich nach großen Schwierigkeiten zu Beginn ermutigte. Weil ich während der vorlesungsfreien Zeit gearbeitet habe, konnte ich in der Woche über nur wenig üben. Ich klickte sie nur aller paar Tage durch. Mit der Zeit merkte ich auch, welche Tests mir gefallen und welche mir Probleme bereiten. Eine Woche vor der BU begann das intensive Üben, wobei ich jeden Test mehrmals täglich wiederholte. Große Verbesserungen konnte ich in der letzten Woche aber nicht mehr erzielen, die Werte blieben konstant gut.

Kurz nachdem ich die Einladung zur BU bekam, wurden dann noch Bücher angeschafft. Da viele hilfreiche Bücher hier empfohlen wurden, war die Entscheidung nicht schwer. Als erstes schaute ich mir „Mathemagie“ an, um mir das Kopfrechnen zu erleichtern. Einige Tipps sind sinnvoll und gut erklärt, die Multiplikation 5-stelliger Zahlen konnte ich aber noch nicht perfektionieren. Smile Ein paar mehr Sorgen hatte ich dann im Bereich Physik, wo ich nacharbeiten musste. Das Buch „Physik für Schule und Beruf“ (sehr zu empfehlen!) hat mir mehr als geholfen. Mehrere Wochen lang hab ich es „studiert“ und versucht so viel wie möglich zu begreifen und bis zur BU zu merken. Das Buch ist sehr gut strukturiert. Ich konnte alles auffrischen. Ein paar Aspekte rund um Flugzeuge wurden auch aufgegriffen, z.B. wie ein Höhenmesser oder ein Strahltriebwerk funktionieren - sehr interessant. Natürlich habe ich mir auch das Physik-Skript durchgelesen. Es orientiert sich sehr am zuletzt genannten Buch, weshalb ich es nur überflogen habe. Außerdem habe ich „Denksport Physik“ gelesen. Es hat mich angeregt „physikalisch zu denken“ und gezeigt, dass nicht immer die scheinbar einfache Lösung stimmt.

SkyTest und Mathemakustik habe ich nicht verwendet, Seminare nicht besucht.


Vortag
Angereist bin ich nicht mit dem Flugzeug. Ich bin mit einem großen deutschen Fernbus-Anbieter nach Hamburg gefahren. So konnte ich nochmal 6 Stunden lang lernen. Die Verspätung hielt sich in Grenzen, doch als ich nach 18 Uhr im Hotel ankam, war die Gruppe schon verschwunden. Gebucht hatte ich im Motel One (Preis-Leistung top, Lage hervorragend, Zimmer an der Straßenseite aber trotzdem leise, insgesamt sehr zu empfehlen). Nachdem ich meine Sachen aufs Zimmer gebracht hatte bin ich zum DLR gelaufen, um zu sehen, wo es am nächsten Tag zur Sache geht. Anschließend bin ich zum Flughafen gewandert, um was zu essen und Flugzeuge von der Besucherterrasse aus zu beobachten. Bei dem Anblick wurde mir klar: Verdammt, ich muss das schaffen! Ich gebe morgen statt 100% nochmal 10% mehr!!! Leider hab ich am Abend keinen mehr aus der Gruppe gefunden. Auf dem Zimmer habe ich nochmal im Physikbuch geblättert und zum gefühlt hundertsten Mal meine Unterlagen kontrolliert. Um 22 Uhr ging es ins Bett, ich konnte gut schlafen.


DER Tag
Um 5:30 Uhr klingelte der Wecker. Sicherheitshalber habe ich mir 3 Wecker gestellt. Smile Ich war überrascht, denn die Aufregung hielt sich sehr in Grenzen, was wahrscheinlich mit der guten Vorbereitung zusammenhing. Smile Gefrühstückt - reichlich aber nicht zu viel; Sachen gepackt - schnell aber nichts vergessen. Dann bin ich zum DLR marschiert, wo schon eine größere Gruppe vor der Tür stand. Zusammen sind wir hoch in den Warteraum gegangen, wo eine „normale“ Stimmung herrschte. Natürlich waren einige angespannt, andere unterhielten sich. Ich empfand es etwas seltsam aber auch spannend, hier auf Leute zu treffen, die scheinbar eine ähnliche Vorstellung von der Zukunft haben wie ich. Nach kleineren Gesprächen sollte es kurz nach 8 losgehen…


Der Test
Da war er, der Prüfungssaal. Von der Größe war ich nur kurz beeindruckt, die Atmosphäre und die Bedingungen drum herum haben mich gar nicht gestört. Nach der Begrüßung und den Formalitäten ging es auch schon los.

Ich möchte nun kurz auf die einzelnen Tests eingehen, für die richtige Reihenfolge übernehme ich keine Garantie. Ich werde die Tests nicht näher erklären, nur meine persönlichen Eindrücke und Vorgehensweise während der Vorbereitung und im Test beschreiben. In Klammern seht ihr meine Durchschnittswerte, die ich auf dem jeweils höchsten Level erreicht habe.


VMC (83% auf Level 3)
Die Symbole waren bekanntermaßen nicht die gleichen wie im CBT. Ich empfand die Symbole viel schwerer als die im Training - natürlich, weil ich mich an die alten gewöhnt habe. Hier kam ich gleichmal richtig ins Schwitzen. Doch mit dem Wissen, dass genau diese Verunsicherung beabsichtigt ist, zog ich die Durchgänge einfach durch. Ich war mir oft unsicher und tippte nur nach Gefühl. 2- und 3-back sollten ok gewesen sein, 4- und 5-back waren halt Raten. Am Ende war ich froh, dass der Test vorbei war. Meine Leistung konnte ich schlecht einschätzen. Sicherlich war ich schlechter als in den Trainings. Was soll’s. Es war noch nichts verloren.


TVT (83%)
„Technik… na gut.“, dachte ich. Ich hatte mich ja vernünftig vorbereitet. Zu meiner Überraschung waren die Aufgaben aber anspruchsvoller als ich dachte, komplizierter als im CBT. Viele Aufgaben gingen übers Grundwissen hinaus. Einige wusste ich nicht, ich musste öfters raten und über das Ausschlussverfahren antworten. So war das nicht geplant. Diesen Test sollte man nicht unterschätzen. Vielleicht habe ich auch eine schwerere Aufgabengruppe erwischt, keine Ahnung. Dennoch habe ich sie konzentriert abgearbeitet und mein Bestes gegeben.


Die ersten beiden Tests hätten also besser laufen können. Nach einem kurzen Reaktionstest (vor jeder Pause) ging es mit einem nicht ganz so guten Gefühl in die Pause.

10 min Pause. Kurz Plaudern. Bisschen Wasser trinken.


RMS (30% auf Level 2)
RMS war mein Angsttest. Das Testprinzip finde ich dennoch gut, weil man sich extrem konzentrieren muss - und darum geht es ja. Trotzdem hatte ich immer einige Probleme. Meinen ersten Trainingsdurchgang schloss ich mit weniger als 20% ab. Deshalb stand dieser Test beim Üben im Vordergrund. Ich habe mir die Folgen nie in 3er oder 4er Blöcken gemerkt, obwohl viele das als zielführend beschrieben. Mit dem reinen Zahlenmerken kam ich nicht klar. Somit bin ich den Test anders angegangen. Ich habe mir die Zahlen nicht vorgesprochen, sondern einfach auf einem Zahlenblock vorgestellt und gedanklich mit einer Linie verbunden. Am Ende bin ich die Linie abgelaufen. Das hat ganz gut funktioniert. Meine Werte steigerten sich von Durchgang zu Durchgang nahezu linear. Es gab Aussetzer mit weniger als 3 Zahlen aber auch einmal 13.

Wie lief der Test in der BU? Ich habe absolut keine Ahnung! Um die Zahlen nicht zu vergessen, habe ich immer so schnell wie es geht gedrückt. Wie im Training hab ich immer mehr als 10 Zahlen eingegeben - es kann ja nicht schaden. Vertippt habe ich mich nie, der Touchscreen reagierte immer wie gewollt. Stimmen und Geräusche von den Nachbaren haben mich nicht gestört. Doch dadurch dass man nach jeder Runde sein Ergebnis nicht sehen konnte, kann ich meine Leistung gar nicht einschätzen. Ich habe einfach nur gehofft, dass es zusammen mit VMC gereicht hat.


Puuuhh… das waren meine Problem-Tests. Die nächsten Abschnitte sollten mir definitiv besser liegen.


SKT (93% auf Level 3)
Dieser Test hat mir von Anfang an gefallen. Wenn man schnell und konzentriert klickt, kann man nichts verkehrt machen.
Der Test in der BU kam dem CBT sehr nahe. Wegen der fehlenden Zeitbegrenzung zwischen zwei Symbolen neigte ich dazu, langsamer zu antworten als man in Level 3 „gezwungen“ wurde. Doch zu langes Einprägen der Symbole könnte fatal sein, vergesst das nicht. Ich war überrascht, dass die Zeit so schnell ablief und der Test plötzlich zu Ende war. Dafür sollte der Großteil bei mir richtig gewesen sein.


10 min Pause. Gleich geht es weiter.


KRN
Das CBT habe ich selten gemacht, da es nicht den Testbedingungen entspricht. Ein bisschen Kopfrechen kann ich und so schlimm konnte es doch nicht werden.

So kam es auch. Die Aufgaben waren bunt gemischt und die Zeit sehr gut bemessen. Ich war zu Beginn etwas nervös, aber das legte sich dann. Es war wirklich machbar, wenn man sich an einfache Regeln gehalten hat. Auf Tippfehler sollte man immer aufpassen, wie in den anderen Tests auch.


PPT (95-100% auf Level 1 in 8-9 min)
Räumliches Vorstellungsvermögen ist bei diesem Test angebracht. Ich kam mit dem Test sehr gut zurecht. Wenn man pro Würfel weniger als eine halbe Minute braucht, bekommt man keine Probleme - außer man tippt halt auf den falschen. Smile Ich musste mich auch erst an diese Zeit heran tasten. Am Ende des Trainings hat es mich förmlich gereizt, meine Bestzeit zu unterbieten. Smile

In der BU lief es auch sehr gut. Die Würfel sahen ähnlich wie im CBT aus. Die Schwierigkeit blieb bei meinen Würfeln durchgehend konstant. Da ich unbedingt alle Würfel lösen wollte, antwortete ich sehr schnell. Nach dem letzten dachte ich, dass ich alle nochmal überprüfen könne, und was war‘s? Ein schwarzer Bildschirm! Einige Minuten früher und als erster war ich fertig (ich saß weit hinten und konnte die anderen Bildschirme sehen). Die Kontrolle fiel somit aus und ich schaute mich ein bisschen im Raum um.


10 min Pause. Bald war Mittag. Doch vorher…


…MIC
Vor diesem Test hatte ich Respekt und das sollte sich auch nach der BU nicht ändern. Warum? Ich wusste nicht, was mich genau erwartet und ob man den Test ohne Erfahrung bestehen kann. Ich hatte mir nur die Materialien vom DLR durchgelesen, in der Hoffnung, den Rest erklärt zu bekommen.

Diese Hoffnung wurde 100prozentig erfüllt. Die Einführung ist sehr verständlich und man wird schrittweise mit allen Anzeigen vertraut gemacht, sodass man gut vorbereitet ist. Nach der umfangreichen Einführung folgen gewertete Durchgänge mit unterschiedlich vielen Aufgaben und Anforderungen. Die ersten Durchgänge liefen bei mir ohne größere Probleme wie in der Übungsphase. Mit zunehmender Schwierigkeit stiegen aber auch die Abweichungen, was mich dann teilweise aus dem Konzept brachte. Wenn ich mich länger auf bestimmte Instrumente konzentrierte liefen andere mehr oder weniger aus dem Ruder („aus dem Ruder laufen“ - die Ruder am Flugzeug… - daher kommt wahrscheinlich die Redewendung Very Happy egal…). Mit der Akustikaufgabe wurde das nicht besser. Diese habe ich teilweise komplett vernachlässigt.

Tipp: Bei diesem Test sollte man meistens gefühlvoll reagieren. Ich habe aber teilweise zu sanft gesteuert, weshalb das Flugzeug langsamer oder gar nicht reagierte. Vielleicht ist es manchmal besser, die Kiste voll rum zu reißen, um größere Abweichungen zu verhindern. Aber nicht übertreiben. Wann ruhige oder schnellere Bewegungen angebracht sind, könnt ihr ja in der Übungsphase ausprobieren.

Nach diesem Test hatte ich kein gutes Gefühl. Sollte ich am praktischen Teil gescheitert sein?


1 Stunde Mittagspause. Ich war mit ein paar Kollegen beim Asiaten. Ich mag das Essen voll gern und beim Quatschen vergisst man die Strapazen vom Test sofort.


RAG (94%)
Oben angekommen lagen Zettel und Stift schon bereit. Es folgt also der Mathetest. Das CBT hab ich ein paar Mal gemacht. Obwohl ich nie 100% hatte, war ich guter Dinge, dass das was wird.

Die Aufgaben waren unterschiedlich schwierig, querbeet aus allen Bereichen - insgesamt machbar. Manche Aufgaben sind etwas komplexer, da muss man einfach die Ruhe bewahren. Nach der Hälfte der Aufgaben lag ich gut in der Zeit, weshalb ich im Tempo einen Gang runter schaltete - klassischer Anfängerfehler. Am Ende musste ich mich beeilen und hätte auch noch 1 min mehr gebrauchen können. So musste ich raten, was mein gutes Gefühl aber nicht trübte.


OWT (89% auf Level 3)
OWT hat mir von allen Tests am besten gefallen. Weil das CBT relativ schnell ging, hab ich es mit am häufigsten geübt. Im Training erreichte ich schnell gute Werte, woran die Gegenübermethode nicht ganz unschuldig war. Smile Diese Methode hat mir wirklich sehr geholfen. Man muss nur an die Umwandlung der Zahlen denken. Auch auf dem höchsten Level konnte ich oft 3 bis 4 Uhren erkennen.

In der BU lief es ähnlich wie im CBT. Mir kam die Zeit länger vor als in Level 3. Somit konnte ich mir die Uhren noch besser merken. Wenn man sich nicht sicher ist kann man raten oder auf „Nicht gesehen“ drücken. Was besser ist, weiß niemand. Zu diesem leidigen Thema wollte sich die Psychologin nicht äußern. Ich weiß nicht, ob es bei mir 100% waren, aber ich hatte nach diesem Test ein sehr gutes Gefühl.


10 min Pause.


ROT (90% auf Level 3)
Auch ROT war einer meiner Lieblingstests. Mit der 2D-Methode konnte ich sehr gute Ergebnisse erzielen. Ähnlich wie bei RMS muss man nur aufpassen, in einem Durchgang nicht den Faden zu verlieren. Denn bei 6 Antwortmöglichkeiten ist die Wahrscheinlichkeit, richtig zu raten, eher gering. Smile

Der Test in der BU fing langsam an. Die ersten Aufgaben sollten also kein Problem sein. Dann wurde es ein bisschen schneller, aber immer noch in Ordnung. Die letzten Aufgaben waren ziemlich schnell, aber nicht so schnell wie in Level 3. Der Test war somit größtenteils machbar. Wer mit dem CBT zurecht kommt, wird in der BU keine Probleme bekommen. Dennoch sollte man den Test nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch dieser Test lief sehr gut bei mir.


PSY
Was kann man zu PSY sagen? Versucht einfach, die Fragen ehrlich zu beantworten. Alles andere könnte euch später in Erklärungsnot bringen.


Und nochmal 10 min Pause.


ENG (83%)
Ok, let’s speak English. Wink Vor diesem Test hatte ich keine Angst - dafür aber eine Menge Respekt. Ich war noch nie länger im Ausland, habe keine englischsprachigen Verwandten und ziehe mir nicht regelmäßig englischen Bücher oder Filme rein. Meine Englisch-Skills beziehen sich nur auf das, was ich in der Schule gelernt habe. Ich war mir unsicher, ob das reichen würde. Das CBT habe ich ein paar Mal gemacht, das sah gar nicht so schlecht aus, aber was heißt das schon. Da man in ein paar Wochen seine sprachlichen Fähigkeiten nicht wirklich verbessern kann, beließ ich es dabei.

Die Fragen in der BU waren in Ordnung. Manche wusste ich sicher, andere musste ich raten, insgesamt war ich zufrieden.


Na dann, Endspurt. Jetzt nochmal alles geben!


PHY
Mit dem letzten Test am heutigen Tage hoffte ich, den nicht ganz so glücklichen TVT etwas korrigieren zu können. Los ging’s.

Die erste Frage war sehr einfach, der Rest war auch machbar. Die Fragen waren etwas theoretischer und trotzdem lief es besser als TVT. Die Zeit hat genau gepasst. Ich hatte ein gutes Gefühl. So muss das beim letzten Test sein.


17 Uhr. Jetzt war es geschafft. Das war sie, die lang ersehnte und so wichtige BU, auf die ich mich so lange vorbereitet hatte. Ich war fast ein bisschen traurig und hätte gerne noch weitere Tests gemacht, um mich vielleicht nochmal zu verbessern. Aber der Test war vorbei und wir verließen den Raum. Beim Gehen schaute ich mir die Bilder im Gang an, mit der Hoffnung, nochmal wiederkommen zu dürfen.

Und damit machte ich mich auf den Weg nach Hause. Die ganze Zugfahrt habe ich über die einzelnen Tests nachgedacht und überlegt, an welcher Stelle ich gescheitert sein könnte. Die meisten Tests liefen wirklich gut aber… VMC?, RMS?, MIC? Ein einziger könnte das AUS bedeuten. Somit begann das Warten.


Eine Woche hat es gedauert. Als ich nach Hause kam, erfuhr ich gleich von meiner Mutter, dass ein Brief gekommen war. Alles was ich wissen wollte war: Welche Größe hat der Brief? Es war glücklicherweise ein kleiner Brief und darin stand es tatsächlich schwarz auf weiß: BESTANDEN!!! Very Happy


Ich fand es eine schöne Erfahrung. Es war eine tolle Gruppe mit netten Leuten. Deshalb wünsche ich allen aus der Gruppe, egal ob sie bestanden haben oder nicht, alles Gute für die Zukunft. Ich bin mir sicher, ihr macht euer Ding.

Allen, die ihre BU noch vor sich haben wünsche ich viel Spaß und natürlich viel Glück in Hamburg. Mit ausreichend Vorbereitung und vor allem mit der richtigen Motivation könnt ihr das schaffen. Das Lernen und Üben mit den CBTs lohnt sich.


In diesem Sinne, ich bin raus

Philipp
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TomPet
Bruchpilot
Bruchpilot


Anmeldungsdatum: 17.07.2014
Beiträge: 14
Wohnort: Bremen

BeitragVerfasst am: Di Okt 21, 2014 8:22 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Cooler Bericht und Glückwunsch!! Ich war auch am 9.10. da und habe auch bestanden Smile.
Ich war zusammen mit einem weiteren Forumler auch im M1, leider hatte sich keiner mehr im Forum gemeldet darum sind wir Mi alleine unterwegs gewesen....

Auch wenn ich mich extrem stark und lange vorbereitet hatte und mich auch ein bisschen im Vorfeld auf die BU gefreut hatte, war es ohne zu übertreiben der härteste Tag in meinem Leben! Ich habe mich die Tage danach ziemlich über mich geärgert weil ich es einfach viel besser hätte machen können... Aber das ist wohl die Prüfungssituation Wink...

Ich kann nur sagen, wer es wirklich will und sich die Zeit nimmt kann es schaffen!!! Also klotzt ran und büffelt bis ihr umfallt Very Happy
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