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Erfahrungsbericht BU 29.07.

 
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jenson91
NFFler
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Anmeldungsdatum: 29.12.2013
Beiträge: 19

BeitragVerfasst am: Sa Aug 02, 2014 1:22 pm    Titel: Erfahrungsbericht BU 29.07. Antworten mit Zitat

Hallo Leute,

auch ich möchte gerne meine Erfahrungen der BU mit euch teilen, weil ich dieses Forum und die Berichte echt hilfreich finde.

Ich bin 23, dualer BWL-Student bei einem der großen Konzerne in der Rhein-Neckar-Region und habe es nun endlich geschafft, meinem Traum nachzugehen.

Zu meiner Vorbereitung: Eigentlich hätte ich schon im Frühjahr zum Test gemusst, war an dem Tag jedoch krank (übrigens verläuft das ganz problemlos, Attest mit neuer Verfügbarkeit zur LH schicken und eine Woche später kommt die neue Einladung - also macht euch keine Sorgen und schreckt nicht davor zurück, denn meiner Meinung nach hat man keine Chance wenn man nicht 100% fit und konzentriert ist).

Ich hatte also einen relativ langen Zeitraum zwischen Bewerbung und Test, den ich jedoch wegen Klausuren, Bachelorarbeit und Arbeit im Unternehmen nicht in dem Maß zur Vorbereitung nutzen konnte wie ich eigentlich wollte. Ich habe in unregelmäßigen Abständen die CBTs durchgeklickt und versucht, meine fehlenden Physik- und technischen Kenntnisse mit Physik für Schule und Beruf, Denksport Physik und Internet aufzuarbeiten. Erst in den letzten 2 Wochen vor dem Test habe ich dann täglich alle CBTs einmal gemacht, sodass ich am Schluss auf knapp 20 Durchgänge pro CBT kam (TVT, RAG, KRN, ENG max. 5 Mal).
Anfangs haben mich diese Dinger dermaßen demotiviert, dass ich sie wochenlang nicht angerührt habe. Vor allem PPT kam mir unmenschlich vor. Aber dazu später noch mehr. Zwei Tage vor dem Test hatte ich dann die folgenden Topwerte auf höchstem Level (Einzelwerte; meistens im Schnitt 4-5% weniger):

SKT: 98
OWT: 94
RMS: 32
VMC: 85
ROT: 97 (Schnitt 88 )
PPT: 100 (Schnitt 90-95 in 10:50)

Die Tage vor dem Test:
Wie ihr der Überschrift entnehmen könnt, war ich Dienstag dran. Da ich mir Montag ohnehin Urlaub nehmen musste, wollte ich das Wochenende noch dazu nutzen, mir Hamburg anzuschauen, da ich nur mal als Kind dort war. Freitag Abend also in Mannheim in den Nachtbus gestiegen und Samstag Morgen Hamburg Airport angekommen. Direkt ins Motel One, dort gefrühstückt. Frühstücksbuffet ist überragend, Zimmer sind auch gut, für diesen Preis absolut top. Die nächsten drei Tage habe ich damit verbracht, die CBTs zu machen, die einschlägige Literatur durchzulesen und mir abends die Stadt anzuschauen. Das hat als Ausgleich auf jeden Fall gut getan!
Am Abend vor dem Test haben wir uns über die zuvor gegründete Facebook-Gruppe kontaktiert und zum Essen verabredet, sodass wir mit 10 (!) Leuten beim Italiener waren. Auch das war eine große Hilfe und hat eine Menge Anspannung genommen. Danke nochmal, ihr wart eine super Gruppe.

Der Test:
Am nächsten Morgen sind wir zeitig zusammen zum DLR gelaufen. Echt hilfreich, dass man sich dort bereits kannte und die Wartezeit nicht mit Schweigen verbringen musste.
Die einzelnen Tests beschreibe ich nun nicht in der richtigen Reihenfolge, aber ihr könnt euch da an den vorherigen EBs orientieren Wink

VMC:
Gibt es nicht viel zu sagen, das läuft wie im CBT. War anfangs sehr nervös, das hat sich aber auch schnell wieder gelegt. Hatte danach kein gutes, aber auch kein schlechtes Gefühl.

OWT:
Etwas abgewandelte Darstellung der Uhren, die mich ein wenig aus dem Konzept gebracht hat. Obwohl vom Gefühl her mehr Zeit war als auf Lv. 3, habe ich meistens nur 3 Uhren ablesen können, sodass mein Gefühl hier eher schlecht war.

SKT:
Wie im CBT, gut gelaufen.

RMS:
Hier konnte ich mir in der Vorbereitung teilweise bis zu 9 Zahlen merken, im Test war das Maximum 7. Würde sagen, ich hatte im Schnitt 5-7 Richtige und ein gutes Gefühl.

MIC:
Da ich keinerlei fliegerische Erfahrung habe etwas ungewohnt, die Instrumente gleichzeitig zu überwachen und Kurskorrekturen vorzunehmen. Aber macht euch keine Sorgen, die Vorbereitungszeit ist echt lang genug und die Steuerung intuitiv.

PPT:
In der Vorbereitung lange meine Hassdisziplin, aber am Schluss hat es immer besser geklappt. Falls ihr damit auch Probleme habt, schneidet euch unbedingt die Vorlagen aus und klappt sie immer wieder zusammen, das hilft ungemein. Danach lief es bei mir auch in der Vorbereitung immer besser, sodass auch der eigentliche Test kein großes Problem mehr war.

ROT:
Fiel mir in der Vorbereitung leicht. Der Test lief lange Zeit auf sehr niedriger Geschwindigkeit, sodass ich mich sogar zwingen musste, die Gedanken nicht abschweifen zu lassen. Irgendwann wurde es schneller, aber kam nicht an Lv. 3 CBT heran. Danach war ich mir sicher, dass ich alles richtig hatte, super Gefühl!

ENG:
Darauf habe ich mich nicht speziell vorbereitet, da ich schon mehrere Monate im englischsprachigen Ausland gearbeitet habe und mein Studium gut zur Hälfte auf Englisch läuft. Der Test war daher nicht besonders schwer, manche Ausdrücke kannte ich nicht, aber im Großen und Ganzen gut.

RAG, KRN:
Hier hatte ich mir im Vorfeld Sorgen gemacht, die sich jedoch als unbegründet herausstellten. Bis auf wenige Aufgaben alles Mittelklassenstoff (RAG), den man parat haben sollte. Einfach mal hier im Matheforum umschauen, das hilft Wink
KRN kam mir extrem einfach vor. Hier hatte ich mir eine Woche vorher noch Mathemakustik geladen. Das empfehle ich auch jedem, damit man sich an das Akkustische gewöhnt.

TVT, PHY:
Ich hatte in der Oberstufe kein Physik und habe mir vorher versucht, wenigstens ein technisches Grundverständnis anzueignen. Da mir das allerdings wie ein Fass ohne Boden vorkam, hatte ich vor diesem Teil vorher Angst, die sich dann auch während dem Test bestätigt hat. Während TVT noch halbwegs okay war (mit viel Raten), ging PHY tiefer in die Materie und ich war überzeugt, wenn überhaupt nur die Hälfte richtig zu haben. Ich war überzeugt, dass das mein Aus bedeutet.

Die psychologischen Fragen fand ich merkwürdig und teilweise eigentlich nicht mit zwei Antwortmöglichkeiten zu beantworten. Einfach intuitiv beantwortet und gespannt, was damit noch passiert.

Insgesamt fand ich den Tag anstrengend, aber nicht zu hart, da viele Pausen gemacht wurden. In der Mittagspause waren wir beim Asiaten und haben einen kleinen Spaziergang gemacht.

Abends hatte ich ein schlechtes Gefühl, wie gesagt, ich dachte, Physik kann niemals reichen und da auch die anderen Tests außer ROT immer einen Tick schlechter liefen als die Vorbereitung, bin ich von einer Absage ausgegangen. Das einzige, das mir noch etwas Hoffnung gab, waren die EBs der Leute, die ein ähnliches Gefühl hatten und letztendlich bestanden haben.

Und ihr ahnt es: Heute, nach 3 Tagen kam der Brief. Bestanden!! Smile

Daher möchte ich allen, vor allem denen, die in den nächsten Tagen BU haben und jetzt vielleicht auch im Motel One sitzen und die EBs durchlesen, Mut machen. Ich kann nur wiederholen, was ich schon ein paar Mal gelesen habe: Man braucht keine perfekte durchgängige Vorbereitung, keine LK-Kenntnisse in Mathe und Physik. Das wichtigste ist Lockerheit am Testtag, viel Konzentration, ausreichend Schlaf und ein gutes Frühstück Wink
Lenkt euch an den Tagen vorher etwas ab, schaut euch die Stadt an, trefft euch mit den anderen, bleibt locker und dann rockt ihr das Ding!

Jetzt bin ich erstmal nur erleichtert und werde mir dann zu gegebener Zeit um die FQ Gedanken machen.

Meldet euch wenn ihr noch mehr Fragen habt.

LG Jens
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KiloBravo
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Anmeldungsdatum: 20.01.2014
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: Sa Aug 02, 2014 2:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Alles Gute Very Happy
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joklein
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Anmeldungsdatum: 16.04.2014
Beiträge: 25
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: Sa Aug 02, 2014 6:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlichen Glückwunsch!! Very Happy
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