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Schienenschreck
Moderator
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Anmeldungsdatum: 01.09.2008
Beiträge: 3244
Wohnort: ZZ9 Plural Z Alpha

BeitragVerfasst am: Do Aug 18, 2011 10:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

damarges hat folgendes geschrieben:
Kann das auch nicht verstehen. Solche Kommentare können nur von Leuten kommen, die keine Schulden haben und kein Einfühlungsvermögen besitzen.

Ich auch nicht. Bekanntlich haben Segelflieger aber häufig eine große Klappe - da muss man sich nicht wundern.
_________________
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Chris360
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Anmeldungsdatum: 30.03.2010
Beiträge: 340

BeitragVerfasst am: Do Aug 18, 2011 11:25 pm    Titel: Antworten mit Zitat

B1900D hat folgendes geschrieben:
Bei den europäischen Airlines wird es demnächst so wie es in USA schon gang und gebe ist: Zeit sich einen Nebenjob zu suchen...


Glaub ich nicht. Gewerkschaften zum Glück zu stark.

und letzten endes: Ich hoffe es nicht! Shocked
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ImhO77
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Anmeldungsdatum: 16.06.2010
Beiträge: 6373

BeitragVerfasst am: Do Aug 18, 2011 11:47 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In den USA sind die Pilotengewerkschaften stark genug, ihren Airlines zu diktieren welche Flugzeuge in die Flotte dürfen und welche nicht.
Mit der Stärke einer Gewerkschaft hat das nichts zu tun.
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B1900D
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Anmeldungsdatum: 15.02.2011
Beiträge: 2106

BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 8:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ist gibt Situationen und Szenarien, wo die Gewerkschaften machtlos werden - dann geht es um alles oder nichts. Da können wir nur hoffen, daß es nicht auch noch dazu kommt.
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Lubert
Senior First Officer
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Anmeldungsdatum: 08.08.2011
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 12:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ImhO77 hat folgendes geschrieben:
In den USA sind die Pilotengewerkschaften stark genug, ihren Airlines zu diktieren welche Flugzeuge in die Flotte dürfen und welche nicht.
Mit der Stärke einer Gewerkschaft hat das nichts zu tun.


Ist das der Grund, weshalb der Durchschnittslohn eines F/O in den USA bei 2000 Dollar im Monat ist? Wink
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ImhO77
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Anmeldungsdatum: 16.06.2010
Beiträge: 6373

BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 12:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Der Grund für die niedrigen Gehälter ist der viel stärkere Wettbewerb in den USA.
Hier gibt es Strecken auf denen teilweise 5 oder mehr Airlines miteinander im Wettbewerb stehen, das ist keine Seltenheit. Sowas gibt es ein Europa nicht.
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B1900D
Captain
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Anmeldungsdatum: 15.02.2011
Beiträge: 2106

BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 12:59 pm    Titel: Antworten mit Zitat

In den USA gibt es zu viele Piloten und ausserdem keinen DLR Test. Hier gibt es auch zu viele Piloten, aber wohl noch nicht genug, die den DLR bestehen. Also wird drüben auf jeder Ebene konkurriert.

Wenn die Europastaaten immer mehr an Souveränität verlieren, wie jetzt gezwungen von der Finanzkrise, dann werden diese ganzen Wettbewerbsschutzmechanismen auch irgendwann bröckeln. Bis jetzt konnten die Gewerkschaft einiges abwenden - die Frage ist, wie lange noch ?

Wird auch interessant, wie die Schlichtung bei der DFS verlaufen wird. Wenn die sich nicht einigen und tatsächlich Wochenlang streiken, dann geht das ganze System kaputt und die Luftfahrt so wie wir sie kennen, wird so in die Knie gezwungen, das auch die Gewerkschaften nix mehr fordern können. So entstehen neue Gesellschaften und Tarifverträge zu anderen Konditionen. Das ganze System ist sehr abhängig und labil geworden.
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LH3591
Gast





BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 1:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Schienenschreck hat folgendes geschrieben:
damarges hat folgendes geschrieben:
Kann das auch nicht verstehen. Solche Kommentare können nur von Leuten kommen, die keine Schulden haben und kein Einfühlungsvermögen besitzen.

Ich auch nicht. Bekanntlich haben Segelflieger aber häufig eine große Klappe - da muss man sich nicht wundern.


Ich auch nicht... Nix für ungut, ich hab das Gefühl mich hier manchmal bei nem virtuellen Kindergarten zu finden - was soll das? Unverständlich. Ich wünsch keinem in deren Haut zu stecken, weil ich mir vorstellen kann was für eine $%()"% Situation das sein muss - wie kann man da Schadenfreude an den Tag bringen?!
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Chris360
Captain
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Anmeldungsdatum: 30.03.2010
Beiträge: 340

BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 1:37 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ImhO77 hat folgendes geschrieben:
Der Grund für die niedrigen Gehälter ist der viel stärkere Wettbewerb in den USA.
Hier gibt es Strecken auf denen teilweise 5 oder mehr Airlines miteinander im Wettbewerb stehen, das ist keine Seltenheit. Sowas gibt es ein Europa nicht.


True, aber wären die Gewerkschaften in den USA wirklich so stark würden sie sich vereinen und einen tariflichen Mindestlohn fordern - ansonsten Arbeitsniederlegung. Damit man als qualifizierter Pilot nicht noch einen Nebenjob abnehmen muss um seine vierköpfige Familie ernähren zu können.

Wettbewerb alleine als Grund für (zu) niedrige Löhne zu nennen ist blauäugig. Eine zu schwache Gewerkschaft ist ein mindestens genauso wichtiger Entstehensgrund.

Und soweit wirds in Deutschland hoffentlich nie kommen.
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B1900D
Captain
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Anmeldungsdatum: 15.02.2011
Beiträge: 2106

BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 1:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Was helfen Gewerkschaften, wenn die Firmen Pleite sind oder die Banken bzw. der Steuerzahler kein Geld gibt ?

AB ist ja nicht pleite, aber hoch verschuldet, weil sie auf Pump expandiert haben, bzw den Markt verspekuliert haben. Wenn sie sich verkleinern und profitabel werden, können sie das Ruder noch rumschmeissen. Wenn jetzt jedoch der Flugverkehr auch noch durch Personalstreiks lahmgelegt wird - dann wird es schwieriger.
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ImhO77
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Anmeldungsdatum: 16.06.2010
Beiträge: 6373

BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 2:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Chris360 hat folgendes geschrieben:

True, aber wären die Gewerkschaften in den USA wirklich so stark würden sie sich vereinen und einen tariflichen Mindestlohn fordern - ansonsten Arbeitsniederlegung. Damit man als qualifizierter Pilot nicht noch einen Nebenjob abnehmen muss um seine vierköpfige Familie ernähren zu können.

Wettbewerb alleine als Grund für (zu) niedrige Löhne zu nennen ist blauäugig. Eine zu schwache Gewerkschaft ist ein mindestens genauso wichtiger Entstehensgrund.


Da liegt leider der Denkfehler aller Mindestlohnbefürworter im Kern:
Fordern die Gewerkschaften (das Gewerkschaftssystem in den USA ist deutlich unternehmensbezogener als in Deutschland) einen höheren Lohn, kann man den Wettbewerb nicht aufrecht erhalten. Es kommt zu massiven Streichungen in einem ohnehin überkapazitierten Markt und damit können eine Menge Piloten nicht mehr fliegen.
Nicht grade im Sinne der Gewerkschafter.

Beispiel: Boston Logan <=> New York Area Airports
Diese Strecke wird von American Airlines, Delta Air Lines, JetBlue, US Airways und Continental Airlines bedient.
Zusammen transportieren sie auf der Strecke jährlich etwas über eine Million Passagiere.
Tun sich nun die Gewerkschaften dieser Airlines zusammen und setzen einen höheren Lohn durch, erhöhen sich die Preise - die weniger Leute zahlen werden, die Passagierzahlen sinken, das Flugangebot wird zusammengestrichen, Piloten werden entlassen.
So einfach ist Wirtschaft manchmal.
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Dr. Pilot
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Anmeldungsdatum: 03.05.2011
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: Fr Aug 19, 2011 6:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hunold kauft 25.000 Aktien einen Tag nach seiner Meldung zum Rücktritt zum Stückpreis von 2,40 Euro. Also 60.000 Euro insgesamt. Wenn der nicht weiß, dass bald Entlassungen stattfinden, dann weiß ich auch nicht.
Ist doch logisch, dass sich einer Aktien kauft von einem Unternehem, welches wahrscheinlich Stellen streichen wird. Dann nehmen die Aktien zu und zack macht der Hunold mal schnell wieder dick Kohle..

Was denkt ihr dazu?
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