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Pilotenausbildung - Finanzierung
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Pawly
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Anmeldungsdatum: 29.10.2019
Beiträge: 49
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BeitragVerfasst am: Mi Jul 08, 2020 1:44 am    Titel: Pilotenausbildung - Finanzierung Antworten mit Zitat

Moin!

Nachdem ich nun Medical und Assessment bestanden habe, stellt sich bei mir aktuell die Frage, wie der ganze Spass nun finanziert werden soll. Natürlich habe ich mich auch schon vorher damit beschäftigt, alles andere wäre fahrlässig, jedoch scheint diese Hürde eine durchaus grosse zu sein, insbesondere in Zeiten von Corona.

Deshalb wollte ich mal in die Runde fragen, wie ihr eure Ausbildung finanziert. Ich hätte jetzt theoretisch einen Ausbildungsvertrag in der Hand bei einer Airline, welche mich im Anschluss auch übernimmt. Eine Garantie gibt es nicht mehr, die Wahrscheinlichkeit ist lediglich hoch. Die Ausbildung kostet natürlich weit über 50.000 Euro, dementsprechend rechne ich schon damit, dass meine Eltern bürgen müssen. Bei einer Privatausbildung war das schon mehr oder weniger ein (Streit)thema, bei einer Airline konnten wir uns aber nun drauf einigen, dass das in Ordnung ist, schliesslich hat man hier eine gewisse Sicherheit und muss sich dann nicht im massiv überlaufenen Ready Entry markt noch beweisen und ggf. feststellen, dass man psychologisch oder menschlich einfach nicht für diesen Job bereit ist.

Lang genug geschnackt - konkrete Fragen:
- Welche Banken kann man sich mal anschauen? Ich habe hier schon die eine oder andere kontaktiert, bislang aber nur absagen erhalten. Hatte immer relativ unverbindlich gefragt, also gar nicht gross erzählt was ich mache und wie ich das mache - einfach nur mal gefragt, ob es Pilotenkredite gibt. und hier war es immer ein "nein".
- Welche Finanzierungsmodelle gibt es noch, ausser Kredit und reiche Eltern? Hatte hier mal etwas von Darlehen von privaten Anlegern gehört, die sich das Ganze dann aufteilen und über Drittanbieter (beispielsweise Auxmoney) vermittelt werden. Jeder schmeisst, sagen wir mal, 25k in den Topf und so wird sich das Risiko geteilt. Auxmoney bekommt auch einen Teil, heisst ich würde doppelt Zinsen zahlen. Klingt eher unschön, wollte aber mal wissen ob hier jemand Erfahrung hat.
- Wie finanziert ihr euer Leben? Bei mir wird die Ausbildung im Ausland stattfinden, Mieten sind günstig und Lebenskosten ebenso. Natürlich wird das dann ein Leben bestehend aus Instant Nudeln und Brot, aber nunja.. whatever it takes. Ich muss ja dennoch Geld einplanen, und das nicht wenig.. sollte man sich hierfür auch direkt einen Kredit nehmen oder das Ganze lieber vorher angespart haben? Den einen oder anderen Euro kriege ich sicherlich zusammen und hier und da würde ich auch ein bisschen Unterstützung bekommen, aber wollte mich mal erkundigen, wie andere das so handhaben.

Was mir aktuell schlaflose Nächte bereitet ist, dass einfach niemand einen Kredit vergeben möchte - sowohl unter 50.000 als auch drüber, und letzteres wirkt aktuell völlig utopisch und unrealistisch.

Leider findet man zur Finanzierung nur recht wenige Infos. Hier und da gibt es mal etwas, oftmals sind die Infos aber veraltet und/oder unseriös.
Ich will nicht, dass hier jeder seine Finanzen für mich offenlegt, würde mich aber sehr freuen, wenn es mal den einen oder anderen "Geheimtipp" für eine Bank gibt, denn anders kriege ich das Ganze leider nicht bezahlt und bis ich das Geld für die Ausbildung selbst zusammengespart habe, hab ich wahrscheinlich schon die ersten Grauen Haare (wenn ich die nicht jetzt schon nach den ganzen Assessments etc habe).

Also - Würde mich über einen Austausch sehr freuen und jeder Tipp ist willkommen. Es wäre super schade, wenn es jetzt daran scheitert.

Mir sind die Risiken eines Kredits und den damit verbundenen Schulden und Zinsen übrigens durchaus bewusst, und wie gesagt, ruhe ich mich hier etwas auf dem Fakt aus, dass es sich um eine Airline-basierte Ausbildung handelt und ich mehr oder weniger auf der sicheren Seite bin.

Dankeschön und bleibt gesund! Smile
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Flugmensch
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Anmeldungsdatum: 20.04.2011
Beiträge: 738

BeitragVerfasst am: Mi Jul 08, 2020 2:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

Geld, was du nicht hast, kannst du nicht ausgeben. Du bist sicherlich nicht der erste, der mangels Kohle sowas nicht machen kann.

Hast du ein Einkommen? Hast du Sicherheiten, Erspartes, Wertpapiere?
Wenn nein, wirst du nur auf deine Eltern hoffen können, solltest dir aber bewusst sein, wo du sie da mit reinziehst, wenn es schief geht.

Ansonsten frag halt mal bei deiner Airline nach, ob die Tipps geben können.
Wenn das aber alles so "sicher" wäre, wie du sagst, würden die dir es auch vorfinanzieren.
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Pawly
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Anmeldungsdatum: 29.10.2019
Beiträge: 49
Wohnort: Riga

BeitragVerfasst am: Mi Jul 08, 2020 12:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Flugmensch hat folgendes geschrieben:
Geld, was du nicht hast, kannst du nicht ausgeben. Du bist sicherlich nicht der erste, der mangels Kohle sowas nicht machen kann.

Hast du ein Einkommen? Hast du Sicherheiten, Erspartes, Wertpapiere?
Wenn nein, wirst du nur auf deine Eltern hoffen können, solltest dir aber bewusst sein, wo du sie da mit reinziehst, wenn es schief geht.

Ansonsten frag halt mal bei deiner Airline nach, ob die Tipps geben können.
Wenn das aber alles so "sicher" wäre, wie du sagst, würden die dir es auch vorfinanzieren.


Gebe dir auf jeden Fall Recht in dem was du sagst, kann mir aber bei bestem Willen nicht vorstellen, dass dieser Weg nur für reiche Menschen bestimmt ist, denn dann hätte der Pilotenberuf ja nicht sonderlich viel mit Begeisterung und Skill zu tun, sondern vielmehr mit dem Vermögen der Eltern und quasi Glück im Leben - und das wäre ziemlich schade, oder sogar potentiell gefährlich.

Mir ist bewusst, in welcher Lage ich mich befinden werde (und meine Eltern auch), und natürlich muss man sich darüber auch bewusst sein, denn sonst handelt man ziemlich egoistisch und risikofreudig - etwas, was eher einen schlechten, und keinen guten Piloten ausmacht.

Dennoch: Ich bin auf der Suche nach konkreten Namen und möglicherweise etwas ungewöhnlichen Finanzierungsmöglichkeiten, die einem erstmal gar nicht so richtig in den Sinn kommen. Die goldenen Zeiten der Lufthansa-Vorfinanzierung sind leider vorbei, und auch andere Airlines machen das so nunmal leider nicht mehr. Trotzdem laufen an Flugschulen nicht nur Leute mit Porsche und goldener Rolex rum, also irgendwie müssen sich das ja auch normalsterbliche Menschen finanzieren können - und die suche ich.

Deinen Tipp mit der Airline nehme ich sehr gerne an, vielen Dank. Dort werde ich auf jeden Fall einmal nachfragen. Smile
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fuel
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Anmeldungsdatum: 22.02.2011
Beiträge: 197

BeitragVerfasst am: Mi Jul 08, 2020 2:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mach es doch modular und berufsbegleitend: ohne Schulden, ohne Zinsen, ohne Sorgen und ohne deine Seele an eine Airline zu verkaufen.
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Flugmensch
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Anmeldungsdatum: 20.04.2011
Beiträge: 738

BeitragVerfasst am: Mi Jul 08, 2020 4:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Pawly hat folgendes geschrieben:
... denn dann hätte der Pilotenberuf ja nicht sonderlich viel mit Begeisterung und Skill zu tun, sondern vielmehr mit dem Vermögen der Eltern und quasi Glück im Leben


Du hast es erkannt.
Das ist nicht nur beim Pilotenberuf so, sondern eigentlich in allen Karrieren, wo man in irgendeiner Weise Startkapital braucht.
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Flying Fortress
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Anmeldungsdatum: 26.01.2016
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: Mi Jul 08, 2020 4:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Du kannst aktuell ganz einfach an Geld kommen. Sollten deine Eltern ein eigenes Häuschen/ Wohnung haben, dann kann man diese bei der Bank nachbeleihen. Die sind sowieso gerade super wild danach ihr Geld "sicher" loszuwerden.

Vorteil aktuelle Zins liegt je nach dem bei 1 Prozent p.a. Also schonmal ganz gut Laughing

Nachteil sollte es warum auch immer dazu kommen, dass man den Kredit nicht zurückzahlen kann und man drei verpasste Monatsraten hat, geht der Schuppen in die Zwangsversteigerung.

Sollten deine Eltern kein Eigenheim haben, dann frag doch mal in deinem Familien oder Bekanntenkreis nach. Erkläre denen die Situatuion und bezahle du ihnen dann einfach 4-5% pa. Ist zwar mehr für dich aber du hast dein Geld. die 3-4% Spanne bleibt dann bei dem Besitzer, damit er auch was davon hat.

Sollte dies wirklich für dich in Frage kommen, dann handel mit der Bank aus, dass ihr vielleicht erstmal zwei Jahre lang nur Zinsen zahlt oder halt erstmal wenig tilgt. Macht zwar den Zins etwas schlechter, dafür hast du ne kleinere monatliche Rate während der Ausbildung.

Alles etwas wild für jemanden der nicht aus der Materie kommt. Wenn du also fragen hast schreib mir einfach ne PN Very Happy
_________________
No surrender
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jenson91
NFFler
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Anmeldungsdatum: 29.12.2013
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: Mi Jul 08, 2020 6:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Pawly, super Post von dir, ich kann jedes Wort absolut nachvollziehen Smile

Ich habe ähnliche Voraussetzungen wie du nehme ich an - mit der Ausnahme, dass ich keine Zusage einer Airline bzw. Flugschule habe. Aber auch ich habe mir (theoretisch) schon zig Mal diese Fragen gestellt und mich umgehört. Mit den gleichen unbefriedigenden Ergebnissen wie du. Berichte doch mal, wenn du weiter gekommen bist. Das würde mich persönlich echt interessieren. Viel Erfolg!
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Alt&Neu
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Anmeldungsdatum: 01.05.2009
Beiträge: 552

BeitragVerfasst am: Mi Jul 08, 2020 9:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

4 - 5 % Zins ... Respekt... gibt es nicht mal auf griechische oder italienische Staatsanleihen ;-)

Solltest Du genug Leute finden, die Dir das Geld leihen, bleibt Dir davon immer noch die GANZE Summe, für die Du Zinsen zahlst... auch wenn der einzelne Gläubiger vielleicht nur einen geringen Betrag entsprechend seiner "Einlage bekommt" 4 % auf 80000,- sind immerhin 3200,-, macht 270,- im Monat plus Lebenshaltungskosten, Versicherung(en) usw. ... von der Tilgung noch nicht gesprochen.
Ohne materielle Sicherheiten ist das seriös nicht zu machen... bleibt, dass Dein Godwill durch potentielle Gläubiger hoch genug eingeschätzt wird, Ihr Geld "in Dich" anzulegen

Die LH braucht bald 600 Piloten weniger, in Amerika werden allein bei den beiden größten Airlines 40000 Mitarbeiter frei gesetzt... nicht die besten Zeiten, um glaubhaft zu vermitteln, dass es ein Zukunftsinvest ist... die nächsten Jahre

Die Hypothek aufs Haus der Eltern, sofern sie Dir diese stunden können und Dir darüber hinaus Dein Leben in der Ausbildung finanzieren, ist noch am sinnvollsten... sofern die Bedienung der Hypothek nicht gefährdet ist.

Es gibt noch die vollbezahlte Ausbildung beim Staat, dafür muss man Bundeswehr mögen...
... oder Polizei, wenn man sich Rotary Wing vorstellen kann
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flugfreund1996
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 14.09.2020
Beiträge: 7
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BeitragVerfasst am: Do Sep 17, 2020 12:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich hatte das Glück, komplett von meinen Eltern finanziert worden zu sein. Aber das hat nicht jeder... finde es auch echt schade, dass man sich Bildung und Abschlüsse einfach "kaufen" kann... aber das ist ja nicht nur in der Flugbranche so. Mir waren vor allem immer private Hochschulen ein Dorn im Auge.. aber das ist ein anderes Thema.
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Pawly
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Anmeldungsdatum: 29.10.2019
Beiträge: 49
Wohnort: Riga

BeitragVerfasst am: Fr Sep 18, 2020 11:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

Moin!

Für alle, die an einem Update interessiert sind oder es mal waren - hier ist es nun. Und es ist weder irgendeine besonders krasse Formel, noch hatte ich besonderes Glück oder ähnliches. Es ist eher eine Verkettung an Kompromissen und eine Mischung aus mehreren Taktiken, um die Kosten irgendwie tragen zu können. Lösungen hierfür sind aktuell wirklich äusserst problematisch und nachdem ich hier wirklich lange nach einer Lösung gesucht habe, habe ich leider lediglich folgende gefunden.

Kosten: 80.000 Euro + Lebenskosten + Type Rating.

Das Type Rating wird von der Airline vorgestreckt, daher wird hier an der Stelle kein Geld mehr benötigt bzw. ein kalkuliert.

Für die Lebenskosten habe ich etwa 20.000 Euro eingerechnet, das heisst, es werden ziemlich genau 100.000 Euro "auf Tasche" benötigt.
Ich habe die Airline angeschrieben und ein bisschen mit ihnen geredet, so konnten wir uns darauf einigen, bzw. es stand auch so im Vertrag, dass von diesen 80.000 Euro bis zu 20.000 von der Airline vorgestreckt werden, dieses Angebot werde ich dann annehmen. Das bedeutet, dass nun noch 60.000 für die Schule und 20.000 zum Leben benötigt werden.
Da es bei einer Bank schwierig ist, einen Kredit über 50.000 zu bekommen, besonders während Corona-Zeiten, habe ich mich mit meiner Familie zusammengetan und so viel Geld zusammengekratzt, dass wir lediglich einen Kredit von 50.000 benötigen. Dieser wird dann aufgenommen, sobald ich das Geld zahlen muss, also wenn die Praxisphase losgeht.

Wie man sehen kann, haben wir hier eine Mischung aus Kredit, Ersparnissen und Vorfinanzierungsmodellen der Airline.
Wie man sowas jedoch machen soll wenn man privat anfängt, ist mir ein Rätsel.

Viel Erfolg für jeden, der sich gerade mit diesem Problem auseinandersetzen muss und das Gefühl hat, dass es kein Ende gibt. Irgendwie lässt sich sowas schon machen, wobei man hier fairer Weise auch sagen muss, dass das echt nicht einfach ist und es ohne Familie höchst wahrscheinlich nicht geklappt hätte.

Ich habe des Weiteren gehört, dass sowas stark vom Land abhängt und Deutschland ist da nunmal einfach eine Vollkatastrophe. Habe einige Franzosen im Kurs und die haben ihren Kredit ohne weitere Probleme bekommen, Gestreckt auf mehrere Jahre und auch noch deutlich höher als meiner. Was die allerdings an Zinsen zahlen, weiss ich nicht. So oder so - sie haben einen bekommen und ich nicht. Zumindest nicht den, den ich wollte.

Viel Glück auf eurem Weg und bleibt dran! Smile
_________________
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obstsalat
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 840

BeitragVerfasst am: Fr Sep 18, 2020 7:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Derzeit eine ATPL-Ausbildung auf Kredit (der immer verzinst ist...) zu beginnen ohne Jobgarantie auf Jahre hinaus und mit völlig unklarer Perspektive durch Corona ist nüchtern betrachtet ein Wagnis, dass niemandem zu empfehlen ist. Seine Familie da mit hinein zu ziehen macht es nicht gerade besser.

Wenn die Ausbildung auf Pump dann fertig ist, dann ist man gezwungen, jeden Vertrag anzunehmen, der irgend eine Entlohnung verspricht, mit den üblichen Folgen.
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Skyrock
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Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 599

BeitragVerfasst am: Fr Sep 18, 2020 10:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

obstsalat hat folgendes geschrieben:
Derzeit eine ATPL-Ausbildung auf Kredit (der immer verzinst ist...) zu beginnen ohne Jobgarantie auf Jahre hinaus und mit völlig unklarer Perspektive durch Corona ist nüchtern betrachtet ein Wagnis, dass niemandem zu empfehlen ist. Seine Familie da mit hinein zu ziehen macht es nicht gerade besser.

Wenn die Ausbildung auf Pump dann fertig ist, dann ist man gezwungen, jeden Vertrag anzunehmen, der irgend eine Entlohnung verspricht, mit den üblichen Folgen.


Kann ich nur unterschreiben. Dann braucht man sich über Konstrukte wie Lauda Air Ltd. nicht mehr zu wundern. Entweder Airline-finanziert oder es lassen. Außer man hat 80-120k irgendwo liegen und hat keine Schmerzen, wenn die weg sind.
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