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Lufthansa: Ausbildungsstopp?!
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 6490
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BeitragVerfasst am: Sa Okt 17, 2020 11:45 am    Titel: Antworten mit Zitat

Skyrock hat folgendes geschrieben:
mememe hat folgendes geschrieben:
Schon bereits vor Covid gab es ja eine Warteliste mit ausgebildeten Flugschuelern. Soweit ich weiss war der Plan, diese bis im Jahr 2021 im Cockpit unterzubringen.
Weiss jemand, wieviele von den ''alten'' Flugschuelern noch auf der Wartelistste stehen?


Ich glaube, es geisterte irgendwo eine Zahl von ca. 160 herum und daran hat sich wohl bislang nichts geändert.


Die 160 sind die der BRF (Berücksichtigungsreihenfolge) welche es mit Stand Februar 2020 gab. Dazu kommen noch ca 300 neue NFF (ohne Anspruch auf einen gesicherten Platz auf der PPV Senioritätsliste), die zu diesem Zeitpunkt kurz vor Abschluss der Ausbildung standen.
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FliegerVomDienst
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 05.12.2020
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: Sa Dez 05, 2020 8:02 pm    Titel: ... Antworten mit Zitat

Leute ganz im ernst... geht realistisch an die Sache ran... Fliegen ist etwas was Menschen aus Leidenschaft machen, deshalb gibt es auch sehr viele Menschen/Enthusiasten die für ein (vergleichsweise) geringes Gehalt in der Luftfahrt arbeiten. Je schlechter die Arbeitsmarktsituation, desto schlechter auch die Gehaltssituation. Da ist die Luftfahrt sehr dynamisch.

Es sei denn, man ist in einem großen Unternehmen wo es entsprechende Tarifverträge etc gibt. Lufthansa war die TOP Option Pilot zu werden, weil super Arbeitgeber. Das ist nun erstmal Geschichte. Die Luftfahrt ist der wahrscheinlich der sensibelste Wirtschaftszweig, geht es der Luftfahrt schlecht, so ist das oft ein Frühindikator für andere Wirtschaftszweige. Entsprechend müssen Luftfahrtunternehmen auch dynamisch reagieren können. Und selbst wenn sich Lufthansa wieder erholt, dann wird man ein neues Unternehmen gründen, mit neuen oder ohne Tarifverträge. Das Mutterunternehmen, mit den teuren Verträgen, wird man sicher "schlank" halten.

Ich denke man sollte momentan nicht Pilot werden, wenn man es nicht selbst finanzieren kann. Alles auf diese eine Karte zu setzen halte ich für naiv. (Traum hin oder her) Ich würde jedem empfehlen beruflich etwas anderes zu machen und nebenbei mit dem PPL zu beginnen und sich dann modular bis zum großen Schein "hochzuarbeiten". So hat man ein berufliches Backup, man nimmt sich den finanziellen Druck raus und kann dann, wenn es der markt hergibt, in 5 Jahren auch Pilot sein und ist möglicherweise schuldenfrei.

Und jetzt sage ich mal, nicht ganz ernst gemeint: Möglicherweise ist man in 5 Jahren ja auch schon Zahnarzt mit einer eigenen Praxis und chartert sich am Wochenende mal einen kleinen Flieger und fliegt nach belieben. Ob man dann noch als Pilot im Schichtdienst arbeiten will ????

Wer fliegen will, der soll fliegen. Aber ob man davon auch finanziell abhängig sein will, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wink
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Skyrock
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Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 608

BeitragVerfasst am: Do Jan 14, 2021 12:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

https://www.aero.de/news-38261/Lufthansa-Flugschueler-ziehen-vor-Gericht.html

Jetzt wird's lustig.
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 6490
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Do Jan 14, 2021 12:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Fängt ja gut für ein Arbeitsverhältnis an, wenn erstmal gleich gegen den zukünftigen Arbeitgeber geklagt wird. Rolling Eyes
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AsPilot
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Anmeldungsdatum: 14.08.2018
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: Do Jan 14, 2021 1:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

flapfail hat folgendes geschrieben:
Fängt ja gut für ein Arbeitsverhältnis an, wenn erstmal gleich gegen den zukünftigen Arbeitgeber geklagt wird. Rolling Eyes


Naja, Flapfail, vielleicht fängt so eben überhaupt ein Arbeitsverhältnis an. Ich weiß, sowas hättest du auch gerne.
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 6490
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Do Jan 14, 2021 1:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

AsPilot hat folgendes geschrieben:
flapfail hat folgendes geschrieben:
Fängt ja gut für ein Arbeitsverhältnis an, wenn erstmal gleich gegen den zukünftigen Arbeitgeber geklagt wird. Rolling Eyes


Naja, Flapfail, vielleicht fängt so eben überhaupt ein Arbeitsverhältnis an. Ich weiß, sowas hättest du auch gerne.


Nö,
Auf SO ein Arbeitsvehältnis könnte ich verzichten Embarassed

gerade in der Fliegerei sollte es eigentlich ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen AG und AN geben. Wink
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Skyrock
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Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 608

BeitragVerfasst am: Do Jan 14, 2021 2:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

flapfail hat folgendes geschrieben:
AsPilot hat folgendes geschrieben:
flapfail hat folgendes geschrieben:
Fängt ja gut für ein Arbeitsverhältnis an, wenn erstmal gleich gegen den zukünftigen Arbeitgeber geklagt wird. Rolling Eyes


Naja, Flapfail, vielleicht fängt so eben überhaupt ein Arbeitsverhältnis an. Ich weiß, sowas hättest du auch gerne.


Nö,
Auf SO ein Arbeitsvehältnis könnte ich verzichten Embarassed

gerade in der Fliegerei sollte es eigentlich ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen AG und AN geben. Wink


Tja, frag mal die Flugschüler, wie es um das Vertrauensverhältnis bestellt ist, nachdem sie monatelang im Unklaren gelassen wurden und nun mit solchen Mitteln herausgedrängt werden sollen.

Aber was rede ich, wir sprechen hier ja auch von einem Konzern, der sich liebend gerne vom eigenen Personal auf Teilzeit verklagen lässt (und verliert), obwohl er es gewähren muss, einfach nur, um auf Zeit zu spielen.
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Flugmensch
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Anmeldungsdatum: 20.04.2011
Beiträge: 749

BeitragVerfasst am: Sa Jan 16, 2021 4:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn die LH als Arbeitgeber so unfair und scheiße ist, einfach wo anders hin gehen. Ist doch ganz einfach oder etwa nicht?

Versuchen kann mans ja, warum so nicht den Druck erhöhen.
Aber weltfremd ist es trotzdem.
Wo anders wären sie jetzt nicht in der bestbezahltesten Kurzarbeit Deutschlands, in die sie sich reinklagen wollen, sondern arbeitslos, wie auch viele andere Fachkräfte aktuell.
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Sigma
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 10.07.2019
Beiträge: 9

BeitragVerfasst am: Sa Jan 16, 2021 5:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

bei der Klage gehts nicht um das Einklagen in die "bestbezahlte Kurzarbeit Deutschlands", sondern um das Erfüllen der geschlossenen Schulungsverträge, aufgrund der Situation auch mit entsprechender Wartezeit. Das sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe, hier gehts um einen bereits abgeschlossenen Schulungsvertrag mit gemachten Zusagen (vollständige Kostenübernahme falls nach bestimmter Wartezeit kein Arbeitsvertrag vorliegt...). Dass sich seitens LH/EFA/LAT whatever da versucht wird rauszuwinden ist verständlich, muss aber nicht rechtens sein.

Um zu sehen wie "weltfremd" die Klage ist muss man nur mal fünf Jahre zurückblicken:
https://www.aero.de/news-23364/Flugschueler-wollen-sich-bei-Lufthansa-einklagen.html
Damals gings übrigens um die Erfüllung des KTV, nicht einmal um das Einhalten geschlossener Ausbildungsverträge.

Liebe Grüße
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Skyrock
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Anmeldungsdatum: 05.04.2012
Beiträge: 608

BeitragVerfasst am: Sa Jan 16, 2021 7:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Flugmensch hat folgendes geschrieben:
Wenn die LH als Arbeitgeber so unfair und scheiße ist, einfach wo anders hin gehen. Ist doch ganz einfach oder etwa nicht?

Versuchen kann mans ja, warum so nicht den Druck erhöhen.
Aber weltfremd ist es trotzdem.
Wo anders wären sie jetzt nicht in der bestbezahltesten Kurzarbeit Deutschlands, in die sie sich reinklagen wollen, sondern arbeitslos, wie auch viele andere Fachkräfte aktuell.


Das ist schon eine sehr seltsame Weltanschauung. Hier wird einfach mal ein geschlossener Vertrag gebrochen und jetzt sollen diejenigen, die sich dagegen wehren, einfach gehen? Einfach die Klappe halten und es entweder schlucken oder sich halt verziehen? Ernsthaft? Wenn das die Einstellung der LH ist, wundert es mich nicht, dass die Ticketrückerstattungen so lange gedauert haben. "Wenns euch nicht passt, dass wir die geschlossenen Verträge nicht einhalten, fliegt einfach mit jemand anderem"

Abgesehen davon ist die LAT bislang mit ihrer Strategie krachend gescheitert. Die Bundeswehr hat die Ausschreibung für die Pilotenausbildung gestoppt, weil die LAT nicht die gewünschten Kriterien erfüllt und von den Flugschülern wird man jetzt mit Klagen überschüttet.

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-wirtschaft_artikel,-bremer-lufthansaflugschule-vor-dem-aus-_arid,1953357.html
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AsPilot
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Anmeldungsdatum: 14.08.2018
Beiträge: 228

BeitragVerfasst am: Sa Jan 16, 2021 10:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Flugmensch hat folgendes geschrieben:
Wenn die LH als Arbeitgeber so unfair und scheiße ist, einfach wo anders hin gehen. Ist doch ganz einfach oder etwa nicht?

Versuchen kann mans ja, warum so nicht den Druck erhöhen.
Aber weltfremd ist es trotzdem.
Wo anders wären sie jetzt nicht in der bestbezahltesten Kurzarbeit Deutschlands, in die sie sich reinklagen wollen, sondern arbeitslos, wie auch viele andere Fachkräfte aktuell.


Ich weiß, dass es hier nicht um Fakten oder dergleichen geht und bei dir schon lange alle Hoffnung verloren ist, aber vielleicht interessiert es ja andere, die hier mitlesen.

Sigma und Skyrock haben natürlich recht, es geht nicht um ein "Einklagen in Kurzarbeit", was auch immer das heißen soll, sondern darum, dass die geschlossenen Schulungsvereinbarungen vertragsgemäß eingehalten werden müssen. Um Arbeitslosigkeit geht es auch nicht, denn das Ziel der Klage ist kein Arbeitsverhältnis.

Verträge gelten in beide Richtungen, die Flugschüler halten sich schließlich auch an ihren Teil, und auch gut zahlende Unternehmen müssen sich an vertragliche Vereinbarungen halten. Ich weiß nicht, was an der gerichtlichen Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche "weltfremd" ist.

Sorry, dass es damals beim DLR nichts wurde, das macht eine Klage auf Vertragseinhaltung aber wirklich nicht weltfremd.
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Flugmensch
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Anmeldungsdatum: 20.04.2011
Beiträge: 749

BeitragVerfasst am: So Jan 17, 2021 1:16 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Habt ihr so einen Schulungsvertrag mal vorliegen gehabt?
Mich würde es wundern, wenn dort keine Ausstiegsklauseln verankert wären.
So doof wird die LH nicht sein. Auch wenn es für einige Piloten so scheint, aber die LH ist kein Wohlfahrtsverein und hat nichts zu verschenken. Die Beendigung der Ausbildung wurde ihnen ja angeboten und der Vertrag damit erfüllt.
Das ist halt einfach pure Verzweiflung, weil von vielen der Traum des "Herren der Lüfte" und das Luxuseinkommen damit hinüber ist.

Wenn es ums Pilot sein im eigentlichen Sinne ginge, wurden ihnen Möglichkeiten angeboten. Und man stelle sich vor: Andere Piloten kommen damit auch klar und sind nicht so versnobbt.
Allein schon das Argument der Anwälte, dass sie bei anderen Flugschulen eine minderwertigere Ausbildung bekommen, sagt doch schon alles.
Dh. die Argumentation wird über die Qualität der Ausbildung laufen, nicht aber über die verweigerte Erfüllung, wie ihr es darstellt!
Bei anderen Schulen erreichen sie genauso die geforderten gesetzlichen Voraussetzungen, also wird das eh nicht funktionieren.

Kommt erst mal in der Realität an, anstatt hier so einen Schüler-/Studentenbullshit zu schreiben, wahrscheinlich ohne jemals wirklich gearbeitet zu haben. Zu verschenken gibts nirgendwo etwas und der DLR Test war nur ein Assessment Center, kein Anspruch auf Träume.
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