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Reportage über den (Alb)traumberuf Pilot
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bastipilot
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Anmeldungsdatum: 01.11.2009
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: Fr Mai 19, 2017 8:22 am    Titel: Reportage über den (Alb)traumberuf Pilot Antworten mit Zitat

Wollte mal diesen Beitrag empfehlen, den ich sehr interessant fand. Lief frisch vor ein Paar Tagen im Ersten:

https://youtu.be/EKkGQMW8Vgs
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5559
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Fr Mai 19, 2017 8:43 am    Titel: Antworten mit Zitat

flapfail hat folgendes geschrieben:
(Alb-) Traumjob Pilot

Die wenigsten Passagiere, die gut gelaunt in den Billigflieger steigen, ahnen, wer sie da in den Urlaub transportiert. Menschen mit prekären Arbeitsverhältnissen, überschuldet, übermüdet und überfordert. Vom früheren Glamour des Pilotenjobs ist fast nichts mehr übrig.

Von Frido Essen, Radio Bremen

Bernd Hamacher hat jahrzehntelang Luftfahrtingenieure und Berufspiloten ausgebildet. Der Professor und Fluglehrer beobachtet die Entwicklung auf dem Markt mit großer Sorge. Gerade durch die Etablierung der Billigflieger befinde sich der Pilotenberuf seit Jahren in einer Abwärtsspirale, sagt er. Das beginne heutzutage schon bei der Ausbildung. 2013 wurde der Markt liberalisiert. Seitdem können angehende Piloten in der gesamten EU eine einheitlich anerkannte Lizenz erwerben.

"Dadurch sind in der Folge in ganz Europa eine Reihe von Flugschulen entstanden, die Piloten ausbilden. Und jeder, der das Geld hat, die Ausbildung zu finanzieren, kommt da, wenn er nicht ganz doof ist, auch durch. Es ist eine Frage des Geldes mittlerweile, ob man die Ausbildung finanzieren kann oder nicht.", sagt Hamacher.

Eine Pilotenlizenz zu bekommen ist eher eine Frage des Geldes, meint der jahrzehntelange Ausbilder Bernd Hamacher.

Pilotenlizenz zum Spottpreis

Und tatsächlich: Bei Vorstellungsgesprächen in Osteuropa, meist via Skype, bekommen Bewerber großzügige Angebote: die Verkehrspilotenlizenz, ATPL, zum Spottpreis von 35.000 Euro. In Deutschland kostet die Ausbildung mindestens das Doppelte. Selbstzweifel an der Eignung seien unnötig. Den Bewerbern wird gesagt, jeder bekomme nach der Ausbildung sofort einen Job bei einer großen Fluggesellschaft.

Die Wirklichkeit sieht anders aus, sagt James Phillips von der Pilotenvereinigung Cockpit: "Wir haben schätzungsweise zurzeit 1000 arbeitslose Piloten in Deutschland, 7000 europaweit. Und wir hören von Ryanair, dass sie ungefähr die Hälfte dieser Piloten nicht einstellen können, weil die ihre Forderungen nicht erfüllen."

Das Problem der Schuldenspirale

Für die wenigen, die auf dem von Billigfliegern dominierten europäischen Markt tatsächlich in ein Cockpit gelangen, dreht sich die Schuldenspirale häufig weiter. Denn statt Geld als Co-Pilot zu verdienen, zahlen viele bis zu 50.000 Euro für Praxisstunden auf einem Co-Piloten-Sitz, das sogenannte "pay to fly". Und bis zu 30.000 Euro für das sogenannte Typerating, die Einweisung auf einen bestimmten Flugzeugtypen, wie zum Beispiel eine Boeing 737 oder ein Airbus 320. "Schnell liegt man in der Größenordnung von 150.000 Euro oder Dollar Schulden, je nachdem, wie man das sieht", rechnet Hamacher vor.

Und Menschen, die unter solch einem enormen Druck stehen, bekommen dann die Mitverantwortung für einen Passagierjet. Häufig werden sie zum Spielball der Airline. Die Gefahr: Die Piloten, die es in Europa tatsächlich längerfristig in ein Cockpit schaffen, tun alles, um ihren Job nicht zu verlieren.

20-Stunden-Schichten im Billigflieger

Der ehemalige Berufspilot Markus Lüer schildert die Situation so: "Ich kenne persönlich tatsächlich Leute, die im Flugzeug übernachten - hab ich selber eine Weile auch gemacht. Sie versuchen dann Hotelübernachtungen zu sparen, sich die Spesen einzustreichen. Das heißt, die haben dann ihr Survival-Kit dabei: Schlafsack, Zahnbürste, kleines Doggy-Bag, von der Mama gemacht, damit sie was zu essen haben, und versuchen so, wirklich Mark auf Mark zu legen, um in diesem Job über die Runden zu kommen." Lüer beschriebt auch Situationen, in denen Crews dann lange Strecken am Stück arbeiten: "So kommt es dann zu Situationen, dass Crews nicht acht, neun, zehn Stunden arbeiten, sondern vierzehn, sechzehn, achtzehn oder sogar zwanzig - ich spreche da aus eigener Erfahrung, langjährig. Und dann pfeift man wirklich auf dem letzten Loch."

"Mit der Drohkulisse des Arbeitsplatzverlustes werden Arbeitnehmer-Grundrechte in Deutschland erfolgreich außer Kraft gesetzt. Man steht ständig in einer beobachteten Position und muss sicherstellen, dass der Laden läuft. Und jeder, der das nicht auf die Reihe bekommt, oder sich dem in irgendeiner Form widersetzt, steht im Fadenkreuz des Managements", sagt ein Angestellter aus dem mittleren Management einer großen deutschen Airline, der nicht namentlich genannt werden möchte.

Flug billiger als Taxi

Die Passagiere bekommen von all dem meist nichts mit. Dass das Taxi zum Flughafen teurer ist, als der anschließende Flug, ist für viele mittlerweile Anspruch und Selbstverständlichkeit.

Die immer krasser werdende Low-Cost-Politik kann auf Dauer nicht ohne Folgen bleiben, befürchtet Professor Yves Jorens, der im Auftrag der EU-Kommission vor zwei Jahren mehr als 6000 Piloten nach ihren Arbeitsverhältnissen befragt hat. Er zitiert Piloten mit der Aussage: "Vielleicht sollte einmal ein Flugzeug abstürzen, damit man wirklich sieht, welche Probleme es gibt. Aber wir hoffen natürlich alle, wir sind professionell, wir wollen das nicht und all unseren Kollegen soll das auch nicht passieren. Aber ich schließe das ehrlich gesagt nicht aus."

Die Spamaßnahmen könnten Folgen haben, warnt Yves Jorens.

Schlechte Aussichten für junge Piloten

Auch vor der Lufthansa machen die immer härter werdenden Bandagen in der Branche nicht halt. Das bekommt besonders der Nachwuchs zu spüren. 850 junge Piloten warten - teilweise bereits seit sechs Jahren - darauf, endlich die Chance zu bekommen, ihre ursprünglich auf zwei Jahre angesetzte Ausbildung beenden zu dürfen. Vom Job im Lufthansa-Cockpit, den sie sich erhofft hatten, ganz zu schweigen.

Jana Stawarz, eine junge Frau, der vor einigen Jahren vermutlich noch eine große Zukunft im Lufthansa-Konzern sicher gewesen wäre, beschreibt: "...insofern stecken viele von uns in sehr ungewissen Lebenssituationen, wissen gar nicht, wie sie teilweise ihren Lebensunterhalt bestreiten sollen. Durch die ständigen, sich immer weiter hinaus verzögernden Wartezeiten hat man eben eine sehr große Ungewissheit, was die eigene Lebensplanung anbelangt."

Immerhin: Nachdem der jahrelange Tarifstreit im Konzern nun endlich beendet ist, könnte sich auch für Lufthansa-Nachwuchspiloten in naher Zukunft wieder eine Perspektive auftun. Viele andere befinden sich in einem Albtraum aus Schulden, schlechter Bezahlung und unmöglichen Arbeitsbedingungen.

Die "Story im Ersten", "(Alb-)Traumjob Pilot" läuft heute (15.5.2017) um 23 Uhr in der ARD.
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/story-albtraumjob-pilot-101.html

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Daedalus737
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Beiträge: 247

BeitragVerfasst am: Fr Mai 19, 2017 5:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Reportage ist nur halb so gruselig wie es wirklich ist, ich hätte dort auftreten sollen^^
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5559
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 19, 2017 10:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Daedalus737 hat folgendes geschrieben:
Die Reportage ist nur halb so gruselig wie es wirklich ist, ich hätte dort auftreten sollen^^


Das was du hier schreibst, ist manchmal gruselig genug Wink
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impw_dm
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Anmeldungsdatum: 03.05.2017
Beiträge: 13
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BeitragVerfasst am: Fr Mai 19, 2017 11:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sehr interessante Doku!
Habe so eine ähnliche Sendung vor kurzem mal auf tagesschau24 gesehen, wo es insbesondere um die bei ryanair herrschenden Beschäftigungsbedingungen ging. Unter anderem ging es um die dort erstellten Listen welcher Pilot wie viel Treibstoff verbraucht und wie das die Piloten unter Druck setzt und schließlich die Passagiere in Gefahr bringt. Auch höchst interessant! Hier der Link dazu wen es interessiert:

http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Profit-Auf-Kosten-aller-Der-gnadenlo/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=41668418

Find es nur bei dem anderen Video etwas amüsant bzw. eigentlich ziemlich daneben, dass einer der anonym interviewten Co-Piloten sagte, dass er in letzter Konsequenz die Passagiere als die Schuldigen für das Ganze sieht, da sie mit ihrer Gier nach Billigflügen die ganze Maschinerie unterstützten. Die können ja mal gar nichts dafür... Vor allem dann nicht wenn man davon nichts weiß.
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Saladplus
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Anmeldungsdatum: 25.06.2012
Beiträge: 160

BeitragVerfasst am: Sa Mai 20, 2017 9:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

impw_dm hat folgendes geschrieben:

Find es nur bei dem anderen Video etwas amüsant bzw. eigentlich ziemlich daneben, dass einer der anonym interviewten Co-Piloten sagte, dass er in letzter Konsequenz die Passagiere als die Schuldigen für das Ganze sieht, da sie mit ihrer Gier nach Billigflügen die ganze Maschinerie unterstützten. Die können ja mal gar nichts dafür... Vor allem dann nicht wenn man davon nichts weiß.


Naja, ich glaube mittlerweile ist jedem Außenstehenden bewusst dass wenn er mit Ryanair für Preise von 20€ fliegt damit prekäre Arbeitsverhältnisse unterstützt. Dass da irgendwas "falsch" ist, wissen die meisten, zumal solche Reportagen (zum Glück) immer häufiger gesendet werden. Nur ist dem Großteil sicher nicht das ganze Ausmaß dieser Maschenerie bewusst. Wirklich in der Pflicht an der ganzen Sache was zu ändern sehe ich dagegen ganz klar die Regierung und die EU. Solange geltendes Recht umgangen wird und sich Ermittlungsverfahren komischerweise nur auf Handlanger der wirklichen Drahtzieher beziehen wird sich auch nichts ändern.
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5559
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Sa Mai 20, 2017 10:22 am    Titel: Antworten mit Zitat

Saladplus hat folgendes geschrieben:
impw_dm hat folgendes geschrieben:

Find es nur bei dem anderen Video etwas amüsant bzw. eigentlich ziemlich daneben, dass einer der anonym interviewten Co-Piloten sagte, dass er in letzter Konsequenz die Passagiere als die Schuldigen für das Ganze sieht, da sie mit ihrer Gier nach Billigflügen die ganze Maschinerie unterstützten. Die können ja mal gar nichts dafür... Vor allem dann nicht wenn man davon nichts weiß.


Naja, ich glaube mittlerweile ist jedem Außenstehenden bewusst dass wenn er mit Ryanair für Preise von 20€ fliegt damit prekäre Arbeitsverhältnisse unterstützt. Dass da irgendwas "falsch" ist, wissen die meisten, zumal solche Reportagen (zum Glück) immer häufiger gesendet werden. Nur ist dem Großteil sicher nicht das ganze Ausmaß dieser Maschenerie bewusst..


Ganz ehrlich: Es ist den Leuten egal die sich ein Ticket um 20 € bei der Low cost Airline kaufen
Hauptsache billig.
Nicht umsonst befördert Ryanair mittlerweile mehr Passagiere, als eine ganze Lufthansa mit Ihren Töchtern Swiss und AUA zusammen Embarassed

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/ryanair-ueberholt-erstmals-lufthansa-a-1129363.html
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impw_dm
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Anmeldungsdatum: 03.05.2017
Beiträge: 13
Wohnort: Rheinland-Pfalz, Westerwald

BeitragVerfasst am: Sa Mai 20, 2017 12:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Saladplus hat folgendes geschrieben:
impw_dm hat folgendes geschrieben:

Find es nur bei dem anderen Video etwas amüsant bzw. eigentlich ziemlich daneben, dass einer der anonym interviewten Co-Piloten sagte, dass er in letzter Konsequenz die Passagiere als die Schuldigen für das Ganze sieht, da sie mit ihrer Gier nach Billigflügen die ganze Maschinerie unterstützten. Die können ja mal gar nichts dafür... Vor allem dann nicht wenn man davon nichts weiß.


Naja, ich glaube mittlerweile ist jedem Außenstehenden bewusst dass wenn er mit Ryanair für Preise von 20€ fliegt damit prekäre Arbeitsverhältnisse unterstützt. Dass da irgendwas "falsch" ist, wissen die meisten, zumal solche Reportagen (zum Glück) immer häufiger gesendet werden. Nur ist dem Großteil sicher nicht das ganze Ausmaß dieser Maschenerie bewusst. Wirklich in der Pflicht an der ganzen Sache was zu ändern sehe ich dagegen ganz klar die Regierung und die EU. Solange geltendes Recht umgangen wird und sich Ermittlungsverfahren komischerweise nur auf Handlanger der wirklichen Drahtzieher beziehen wird sich auch nichts ändern.


Das wage ich zu bezweifeln, dass das die meisten wissen, aber gut. Was ich aber damit sagen wollte ist, dass doch der Hauptverursacher die Arbeitgeber sind bzw. wie du sagst die Gesetzgeber, die nicht eingreifen.
Und mal ganz ehrlich, das ist selbstverständlich nicht schön unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wird, aber wenn man für den von dir genannten Preis mit dem Flugzeug reisen kann, dann ist es doch eigentlich nur legitim dieses Angebot zu nutzen.
Viele unserer Klamotten die wir alle tragen werden auch nicht unter moderaten und menschenfreundlichen Bedingungen produziert. Hält uns das davon ab sie zu kaufen? Nein.
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Saladplus
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Anmeldungsdatum: 25.06.2012
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BeitragVerfasst am: Sa Mai 20, 2017 6:11 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Vor allem als armer Student bezahle ich natürlich lieber 20 Euro nach BCN als für 150€ mit airberlin oder LH zu fliegen...
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gnarlberg
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Anmeldungsdatum: 05.04.2013
Beiträge: 316

BeitragVerfasst am: Sa Mai 20, 2017 10:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

das ihr aber mit dem Kanu zum airport müsst,

für die Bordkarte bezahlen für Gepäck für Verspätung für atmen und co zahlen müsst und trotzdem bei 140 euro rauskommt checkt niemand von euch.

dann lieber 10 euro mehr für Leute die nicht übermüdet fliegen und unter druck


von intelligenz 1 minusmensch
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happy
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Mobie
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Anmeldungsdatum: 20.03.2014
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: So Mai 21, 2017 8:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

gnarlberg hat folgendes geschrieben:
das ihr aber mit dem Kanu zum airport müsst,

für die Bordkarte bezahlen für Gepäck für Verspätung für atmen und co zahlen müsst und trotzdem bei 140 euro rauskommt checkt niemand von euch.

dann lieber 10 euro mehr für Leute die nicht übermüdet fliegen und unter druck


von intelligenz 1 minusmensch



Es ist mittlerweile bei den meisten angekommen, dass man sich vorher selbst eincheckt, keinen großen Koffer mitnimmt, etc. etc. Den großen Koffer brauchen sowieso die wenigsten bei Städtereisen.
Außerdem wusste ich garnicht, dass die Kollegen sooo übermüdet sind. 5 Tage On, 4 Tage OFF sind schon sehr anstrengend...
Ok, am Ende der 5 Tage ist es etwas anstrengend, aber das ist nichts, was die Sicherheit mehr beeinflusst als beispielsweise eine Crew, die vorher 10h über den Atlantik geflogen ist.

War das alles oder darf ich weitere deiner Argumente entkräften? Wenn nicht, bitte ich mal um was neues und nicht die alten Lamellen über Scheinselbständigkeit usw.
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tröte87
NFFler
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Anmeldungsdatum: 09.04.2017
Beiträge: 23

BeitragVerfasst am: So Mai 21, 2017 10:41 am    Titel: Antworten mit Zitat

Mobie hat folgendes geschrieben:
gnarlberg hat folgendes geschrieben:
das ihr aber mit dem Kanu zum airport müsst,

für die Bordkarte bezahlen für Gepäck für Verspätung für atmen und co zahlen müsst und trotzdem bei 140 euro rauskommt checkt niemand von euch.

dann lieber 10 euro mehr für Leute die nicht übermüdet fliegen und unter druck


von intelligenz 1 minusmensch



Es ist mittlerweile bei den meisten angekommen, dass man sich vorher selbst eincheckt, keinen großen Koffer mitnimmt, etc. etc. Den großen Koffer brauchen sowieso die wenigsten bei Städtereisen.
Außerdem wusste ich garnicht, dass die Kollegen sooo übermüdet sind. 5 Tage On, 4 Tage OFF sind schon sehr anstrengend...
Ok, am Ende der 5 Tage ist es etwas anstrengend, aber das ist nichts, was die Sicherheit mehr beeinflusst als beispielsweise eine Crew, die vorher 10h über den Atlantik geflogen ist.

War das alles oder darf ich weitere deiner Argumente entkräften? Wenn nicht, bitte ich mal um was neues und nicht die alten Lamellen über Scheinselbständigkeit usw.


Dein Beitrag ist ja an Arroganz kaum zu übertreffen! Scheinselbstständigkeit ist Illegal in D und genau aus diesem Grund wird auch seitens der Staatsanwaltschaft ermittelt. Das sind leider auch keine alten Lamellen, sondern das ist aktueller denn je. Weiter kenne ich keine Airline, die eine Crew nach einem 10h Atlantikflug nochmal quer durch Europa schickt. Aufs übermüdet fliegen gehst du ein, auf das "unter Druck" stehen nicht- kein Wunder; Das unter Druck stehen ist viel gravierender und sehr schwierig zu entkräften...
Also ja, bitte entkräfte weiter!
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