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Wie heftig sind die Auswirkungen auf den Schlafrhythmus?
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LOWI_INN
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Anmeldungsdatum: 24.10.2015
Beiträge: 139
Wohnort: AT

BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2015 7:33 pm    Titel: Wie heftig sind die Auswirkungen auf den Schlafrhythmus? Antworten mit Zitat

Vorweg: Mir ist vollkommen bewusst, dass der Jet-Lag ein unvermeidlicher Teil des Pilotendaseins ist, den ich in Betracht ziehen sollte, wenn ich die Ausbildung anstrebe.

Daher möchte ich fragen, ob man mit der Zeit eine gewisse Resistenz bzw. eine gewisse Gewöhnung für den Jet-Lag und die ständigen Zeitverschiebungen entwickelt.

Ich habe 3 Jahre lang im Wechsel-Schichtdienst (2 Nachtschichten, darauf 4 Tagschichten) gearbeitet und während es die ersten 2 Jahre absolut problemlos lief, hat es im letzten Jahr angefangen, sich negativ auf meine Gesundheit auszuwirken. Problematisch war dabei natürlich die ständige Umstellung, ich habe praktisch in den Anfang eine Tagschicht-Woche einen +8h-Jetlag geschleppt. Es gibt natürlich Tricks, aber auf Dauer merkt der Körper, dass da irgendwas nicht im natürlichen Rhythmus läuft.

Andererseits bin ich noch in keiner einzigen Nachtschicht eingeschlafen.

Wie sehen eure Erfahrungen/Kenntnisse in Bezug auf diesen Aspekt des Berufs aus?
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B1900D
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Anmeldungsdatum: 15.02.2011
Beiträge: 1933

BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2015 9:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe die Erfahrung gemacht - umso jünger man ist, umso besser kommt man damit klar. Wenn man jenseits der 40 ist, wird es mit dem Jet-lag schwieriger - man kann zwar mit weniger Schlaf auskommen, allerdings wird es mit häufigen Zeitumstellung schwieriger in seinen Rythmus zu kommen bzw. der Körper mag seine Gewohnheiten (Schlaf- und Essenszeiten). Manchmal reicht eine Woche nicht aus - besonders wenn man ostwärts unterwegs war. Oft passiert es auch das man erst die Tage danach durch Schlafdefizit einfach zusätzlich körperlich schlapp und müde wird.

Wenn man einen Jet-lag hat, ist es schwieriger sich zum Sport machen zu motivieren und das Immunsystem rutscht dabei auch mal in den Keller. Die krassensten Symptome sind allerdings wenn man plötzlich mitten in der Nacht im Bett aufzuwacht und erstmal eine gute halbe Minute braucht, um im Dunkeln festzustellen, wo man überhaupt ist und wo ein Lichtschalter zu finden ist.

Auch nicht zu vergessen sind die Temperaturunterschiede - ständig von heißen Klimazonen in kalte hin und her zu pendeln ist auch nicht ganz ohne.
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flapfail
Goldmember
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5586
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2015 9:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kann B1900D nur zustimmen, je älter man wird Umschau schwieriger wird es , damit klar zu kommen.
Leider werden die Dienst und Ruhezeitbestimmungen auch immer Arbeitnehmer-unfreundlicher, es wird keine Rücksicht genommen, ob man gerade aus den USA (mit 6 Stunden Zeitverschiebung ) heimgekommen ist, und dann nach nur einem Tag zu Hause in die Gegenrichtung (nach Osten) z.B. nach Tokyo fliegen muss. Das ist heute alles möglich, und wird auch beinhart so geplant.
Im Zusammenspiel von Schlafmangel (durch die Nachtflüge) und Klimaänderungen können einem dann die Zeitverschiebung, die dann noch dazukommt auf Dauer fertig machen.
In manchen Firmen ist es sehr schwer, an Teilzeit heranzukommen, die das etwas erträglicher machen würde. Hier hilft dann nur eigene "Dienstplanoptimierung" indem man sich "unfit to fly" meldet Wink
_________________
Es interessiert mich nicht, was andere über mich zu Wissen glauben - oder denken.....


Zuletzt bearbeitet von flapfail am Sa Okt 24, 2015 10:04 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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fleafly
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Anmeldungsdatum: 25.07.2006
Beiträge: 995
Wohnort: Salzburg AUT

BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2015 9:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

meine Erfahrung ist dass ab einem gewissen Alter neimand mehr Vollzeit dem Job nachgeht. Es gibt - je nach Firma - gute Teilzeit Modelle 80% 50% etc. irgendwann werden Gesundheit/Familie wichtiger als Karriere/Geld.

eine große Rolle spielt die Gestaltung des Dienstplanes. Ich habe 5 Jahre komplett variabler Dienstplanung hinter mir. Ohne System. Frühdienst/Spätdienst quer durch die Bank so dass es in den gesetzlichen Rahmen passt. Spätdienst und Frühdienst geteilt von einem freien Tag, der mehr oder weniger umsonst ist. Bei 75 Stunden im Monat war da meistens die Schmerzgrenze erreicht.

Seit geraumer Zeit fliege ich nach einem fixen "Key" von 5 ON / 4 OFF. Man kann die Lebensqualität nicht beschreiben die man dadurch gewinnt! Wenn man immer 4 Tage zum erholen hat und die 5 Tage am Stück immer dem selben Muster folgen fliegt man ohne mit der Wimper zu zucken seine 100h/28 Tage herunter.
Darum haben die großen Low-Coster schon auf dieses Modell umgestellt um das maximum an Stunden aus dem Personal herauszuquetschen ohne sie dabei zu "verbrennen".

Jet-Leg ist eigentlich nur ein Thema wenn man richtige Langstrecke Fliegt. 1,2,3 Zeitzonen mit kurzem Aufenthalt oder sofortiger Rückkehr bringen niemanden so schnell aus dem Rythmus.

Ich hab mal aus Interesse ein paar Tage Night-Flights ausprobiert und gemerkt dass das absolut nichts für mich ist. Also no-go für Langstrecke bei mir.
_________________
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LOWI_INN
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Anmeldungsdatum: 24.10.2015
Beiträge: 139
Wohnort: AT

BeitragVerfasst am: Sa Okt 24, 2015 11:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank für eure Antworten, auf die ich untenstehend (chronologisch gereiht) eingehe.

B1900D hat folgendes geschrieben:
Ich habe die Erfahrung gemacht - umso jünger man ist, umso besser kommt man damit klar. Wenn man jenseits der 40 ist, wird es mit dem Jet-lag schwieriger - man kann zwar mit weniger Schlaf auskommen, allerdings wird es mit häufigen Zeitumstellung schwieriger in seinen Rythmus zu kommen bzw. der Körper mag seine Gewohnheiten (Schlaf- und Essenszeiten). Manchmal reicht eine Woche nicht aus - besonders wenn man ostwärts unterwegs war. Oft passiert es auch das man erst die Tage danach durch Schlafdefizit einfach zusätzlich körperlich schlapp und müde wird.



Ich bin 23 und meine Fähigkeit, Schlafmangel zu kompensieren nimmt langsam ab. Das merke ich schon daran, dass ich schon lange nicht mehr bis in die frühen Morgenstunden ausgehen kann, wobei ich als jemand, der auf Alkoholkonsum seit Jahren verzichtet, sowieso schnell gelangweilt bin.

In Bezug auf Zeitverschiebungen ist meine Toleranz nach wie vor hoch. Meine bisherigen Reisen in die USA hatten bisher Kompensationszeiträume von 1-2 Nächten gefordert, um den Jet-Lag auszugleichen.


Im Nachtdienst hatte ich mit den Essgewohnheiten durchaus so meine Schwierigkeiten, wobei es mir half, das Frühstück dann auf den Abend zu verlegen, das "Mittagessen" auf Mitternacht und das Abendessen auf Dienstschluss.


B1900D hat folgendes geschrieben:

Leider werden die Dienst und Ruhezeitbestimmungen auch immer Arbeitnehmer-unfreundlicher, es wird keine Rücksicht genommen, ob man gerade aus den USA (mit 6 Stunden Zeitverschiebung ) heimgekommen ist, und dann nach nur einem Tag zu Hause in die Gegenrichtung (nach Osten) z.B. nach Tokyo fliegen muss. Das ist heute alles möglich, und wird auch beinhart so geplant.
Im Zusammenspiel von Schlafmangel (durch die Nachtflüge) und Klimaänderungen können einem dann die Zeitverschiebung, die dann noch dazukommt auf Dauer fertig machen.


Genau das ist es, was mir ein wenig Sorgen bereitet. Während ich durchaus über ein hohes Maß an Stressresistenz und Konzentrationsfähigkeit verfüge, ist das ein gesundheitlicher Aspekt der Berufs, den ich wirklich mit den Vorteilen abwägen müsste. Ich habe ein hohes Schlafbedürfnis und weiß auch, wie wichtig Schlaf für die langfristige Gesundheit - mental wie auch physisch - ist.

fleafly hat folgendes geschrieben:

Seit geraumer Zeit fliege ich nach einem fixen "Key" von 5 ON / 4 OFF. Man kann die Lebensqualität nicht beschreiben die man dadurch gewinnt! Wenn man immer 4 Tage zum erholen hat und die 5 Tage am Stück immer dem selben Muster folgen fliegt man ohne mit der Wimper zu zucken seine 100h/28 Tage herunter.
Darum haben die großen Low-Coster schon auf dieses Modell umgestellt um das maximum an Stunden aus dem Personal herauszuquetschen ohne sie dabei zu "verbrennen".


Dieses Modell hingegen klingt sehr vielversprechend bzw. gut vorstellbar. Stellt sich die Frage ob man hier auch als junger Pilot ein gewisses Mitspracherecht hat, oder einfach eingeteilt wird.

Mir ist der Aspekt mit dem Schlafrhythmus sehr wichtig, da es die einzige für die Fliegerei relevante physische Schwäche ist, die ich in Betracht ziehen muss. Ich reagiere empfindlich auf langfristigen Schlafmangel und meine Konzentrationsfähigkeit, ebenso wie meine Motivation, beginnen darunter zu leiden. Das stünde einer verantwortungsbewussten Herangehensweise an den Beruf im Wege.
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B1900D
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Anmeldungsdatum: 15.02.2011
Beiträge: 1933

BeitragVerfasst am: So Okt 25, 2015 12:33 am    Titel: Antworten mit Zitat

Na ja - Flugzeuge sind heutzutage so konzipiert, dass die Technik so gut ist, dass man sich auch nicht ständig konzentrieren muss - bis zum Zwischenfall müssen da noch einige mehr Dinge parallel schieflaufen - das müssen Flugzeugbauer so machen, damit Verkehrsflugzeuge überhaupt noch eine Zulassung bekommen d.h. die Tatsache das Piloten müde sind und nicht mehr bei voller Konzentration sind, wird schon im Design berücksichtigt - man geht zunehmend davon aus, das vorne schlimmstenfalls zwei Idioten sitzen. Die Informationen weiß ich von einem Testpiloten.

Wichtig ist es meiner Ansicht nach, dass man die Konzentration hat, wenn man sie plötzlich braucht - auch wenn dafür ein kräftiger Andrenalinstoß durch den Magen geht. Darum werden kritische Szenarien auch trainiert bis man sie im Schlaf beherrscht - zumindest die ersten Aktionen und Handgriffe.

Was ich damit sagen will, ist das Deine Schwäche durchaus nicht unüblich ist - der Job ist zum großen Teil eher stupide. Subtile Probleme die sich über Zeit entwickeln sind da schwieriger zu bemerken, aber auch da hilft ein hochmodernes Crew Alerting System.
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LOWI_INN
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Anmeldungsdatum: 24.10.2015
Beiträge: 139
Wohnort: AT

BeitragVerfasst am: So Okt 25, 2015 1:14 am    Titel: Antworten mit Zitat

Das ist beruhigend zu hören, was nicht bedeutet dass ich diesen Umstand nicht ernst nehme. Aber es ist gut zu wissen, dass dieser Aspekt in Betracht soweit auch berücksichtigt wird.
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domdom01
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Anmeldungsdatum: 21.05.2007
Beiträge: 441

BeitragVerfasst am: So Okt 25, 2015 8:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Abgesehen davon, dass ich den Vorpostern recht gebe, dass es mit dem Alter schwieriger wird kann man doch auch beobachten, dass auch die Veranlagung des Einzelnen darüber entscheidet wie gut oder schlecht man die Belastung des Fliegens wegsteckt. Es gibt da durchaus krasse Beispiele in beide Richtungen. Typen, die mit Ende 50 nach Jahrzehnten auf der Langstrecke fit wie ein Turnschuh wirken und andererseits die Jungs, die mit Anfang/Mitte 40 daherkommen wie Zombies... Allg. wird es sicher in Zukunft nicht einfacher, da die Dienstpläne immer mehr von der Software auf max. Produktivität optimiert werden und die neuen EASA Flugdienstzeitregeln nicht gerade für Entlastung im Berufsalltag sorgen werden.
_________________
MD11
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Alexh
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Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 709
Wohnort: Lkr. Waldshut

BeitragVerfasst am: So Okt 25, 2015 9:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne nur wenige Piloten die behaupten Langstrecke gut zu vertragen. Die allermeisten sind sich einig, dass sich Langstrecke fliegen schwer mit einem 100% Job bewerkstelligen lässt. Entweder man übernimmt teilweise eine Tätigkeit in der Firma am Boden/Ausbildung/Planung,... oder man fliegt Teilzeit. Sonst hätte man nach wenigen Jahren einen Zustand von Dauermüdigkeit erreicht der nur nach mehreren Wochen Urlaub vorüber geht. Manchen macht es allerdings scheinbar nichts aus, oder sie bemerken es nicht oder kennen es nicht anders.
Ich persönlich kann da nicht mitreden, das ist nur was mir die Kapitäne erzählen. Den Lifestyle der Langstreckenfliegerei loben aber praktisch alle.

Gruß Alex
_________________
Stur lächeln und winken, Männer! Lächeln und winken!
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Alt&Neu
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Anmeldungsdatum: 01.05.2009
Beiträge: 446

BeitragVerfasst am: Mo Okt 26, 2015 8:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

... mit 23 nachhaltige Adaptionsprobleme zu haben an ein JetLag finde ich ein relativ junges Alter für dieses Problem
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LOWI_INN
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Anmeldungsdatum: 24.10.2015
Beiträge: 139
Wohnort: AT

BeitragVerfasst am: Mo Okt 26, 2015 7:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Alt&Neu hat folgendes geschrieben:
... mit 23 nachhaltige Adaptionsprobleme zu haben an ein JetLag finde ich ein relativ junges Alter für dieses Problem


Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Es geht primär um Schlafmangel (unabhängig vom Jet-Lag)
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B1900D
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Anmeldungsdatum: 15.02.2011
Beiträge: 1933

BeitragVerfasst am: Di Okt 27, 2015 10:19 am    Titel: Antworten mit Zitat

Alt&Neu hat folgendes geschrieben:
... mit 23 nachhaltige Adaptionsprobleme zu haben an ein JetLag finde ich ein relativ junges Alter für dieses Problem


Wieviele Stunden hat der Herr auf Langstrecke, dass er das beurteilen kann ??
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