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EB BU 19.03.2015

 
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BigMäc
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 07.01.2015
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BeitragVerfasst am: Mi März 25, 2015 5:44 pm    Titel: EB BU 19.03.2015 Antworten mit Zitat

Hallo liebe Leute,

was gestern einem Flugzeug der Lufthansa Group widerfahren ist, ist ohne wenn und aber einfach nur tragisch und mit Worten kaum zu beschreiben. Als ich davon im Radio erfuhr, konnte und wollte ich es zuerst nicht wahr haben, das kann doch gar nicht sein, hab ich glaube ich sogar vor mich hin gesagt. Auch ich war gedanklich sehr viel bei den Angehörigen und der Airline, möchte hier aber keinesfalls ein Statement abgeben, ich denke aber, es hier kurz zu erwähnen, gebietet der Anstand.

Vor etwas weniger als einer Woche hieß es für mich BU beim DLR und darum soll es ab jetzt in diesem Thread gehen.

Allgemeines Vorgeplänkel
Beworben habe ich mich Anfang September letzen Jahres im Wesentlichen etwa drei Monate nach dem Abitur, da ich danach erstmal Pause machen wollte, eine Vorbereitung noch während der Oberstufe nicht in Frage kam, auch wenn ich das heute nicht mehr unbedingt so einschätzen würde, und weil ich alle möglichen Anforderungsbereiche zunächst in Ruhe und nicht unter Druck einüben wollte. Ich habe mir bereits im Juni Skytest zugelegt und als ich PPT zum ersten mal klickte, war mir klar, dass auch die Vorbereitung etwas länger dauern würde. Ich glaube etwa zwei Monate lang hatte ich damit Probleme, auch wenn ich mich natürlich nicht jeden Tag davor gesetzt habe. An diejenigen, die damit Probleme haben: Ihr könnt davon ausgehen, irgendwann mach es klick.

Nach der Bewerbung habe ich erstmal eineinhalb Monate nichts mehr von der LH gehört, irgendwann wurde ich stutzig, rief in Bremen an und zwei Tage später war dann auch der Zugang zu den CBTs im Briefkasten. Von da an konnte eine etwas tiefgründigere Vorbereitung starten, das war Ende Oktober. Habe dann im vergangenen Jahr die CBTs so geübt, dass ich eigentlich jeden Tag zur BU hätte antreten können und dann zu Neujahr eine längere CBT-Pause gemacht. Bin vor der BU aber schnell wieder rein gekommen.
Es gibt Klassiker in Sachen Lektüre zur BU, die habe ich alle fast von vorn bis hinten durchgelesen, mit Ausnahme des Kapitel "Relativität" von Denksport Physik. Soweit zur Vorbereitung. Ach ja, eine Woche vor der BU, ist mir mein Notebook runtergefallen, Festplatte geschrottet, eingeschickt und tatsächlich am Tag der Abreise wieder repariert zurückgeliefert bekommen. Hab es dann gleich mit nach Hamburg genommen und in der Zwischenzeit glücklicherweise mit einem anderen lernen können.

Anreise

17.03.
Eigentlich hatte ich alles so schön geplant: Zwei Tage vor der BU noch einmal alle CBTs klicken, ein bisschen Rechnen, ein bisschen Physik, schlafen und am nächsten Tag ausgeruht nach Hamburg. Als ich zwei Tage vor der BU zu Hause aufwachte, hatte ich schon beim Lesen der ersten Nachrichten in unserer WhatsApp Gruppe eine kleine Vorahnung. Pilotenstreik bei der LH für morgen (18.03.). Kurzstrecke betroffen! Für diesen Tag hatte ich natürlich meinen Flug gebucht, auf Lh.com hieß es so schön, man wolle im Laufe des Tages des 17.03. einen Streichungsplan veröffentlichen. Das wurde auch gemacht, ich glaube so eine Stunde oder zwei Stunden nach Mittag. Natürlich war ich bis dahin mehr mit Alternativanreisemöglichkeiten beschäftigt, als in Ruhe CBTs zu klicken. Was machst Du, wenn Dein Flug gestrichen ist? Hab mir dann Zugverbindungen rausgesucht, dachte mir nur 5h 40 von München Hbf nach nach Hamburg Hbf und dann noch ne halbe Stunde raus nach Fuhlsbüttel, super. Hab in dieser Phase dann tatsächlich noch zwei drei CBTs geklickt, wollte aber trotzdem wissen, was nun Sache würde. Dann wie gesagt nach Mittag, endlich, wurde der Streichungsplan veröffentlicht, mein Flug war tatsächlich gestrichen. Ohne eine Bleibe zu haben, habe ich dann einen Ersatzflug genommen, was man kostenlos machen konnte, und zwar für ,äh, ich glaube 19.00 Uhr am 17.03., an dem Tag, an dem ich eigentlich in Ruhe zu Hause CBTs klicken wollte. Ok nach Hamburg kam ich schonmal, nur wo sollte ich die Nacht verbringen? Im Motel One angerufen, ob ich nicht einfach zwei Nächte bleiben könne, nein leider nicht zur Zeit, Messe und das Haus voll, aber rufen Sie gerne im Ibis an. Also rief ich im Ibis an, sehr gerne können Sie heute noch kommen, aber 95€ ohne Frühstück. Klar dachte ich 95€, das Zimmer soll gerne ein anderer für den Preis nehmen. Nächster Gedanke: Ein Kumpel von der Schule wohnt doch jetzt in Hamburg, vielleicht kannst Du da pennen. Zu erreichen versucht, er meldete sich aber erst nachdem ich eine Bleibe hatte: Im Schümann Hotel (auch auf der Website von der Bewerbung empfohlen), das jetzt "hotel cockpit" heißt und 65€ für einmal Schlafen verlangte. Ok dachte ich mir, das nehm ich jetzt. Telefonisch gebucht, bitte bis vor 22.00 Uhr da sein, falls möglich, ok dachte ich mir, das schaffe ich. Natürlich meldete sich der Freund nach der kurzfristigen Buchung und ich hätte wohl tatsächlich bei ihm übernachten können, nachdem das Hotel aber damit drohte, eine Rechnung zu senden, wenn man nicht erscheint, war mir alles egal und ich blieb bei der Übernachtung im Hotel. Auf die Schnelle noch Koffer gepackt und um 17.00 Uhr los Richtung Flughafen. Natürlich funktionierte das Einchecken und die Kofferabgabe nicht, es stand irgendetwas von Reisegutschein auf dem Bildschirm. Ich dachte schon, jetzt ging die Umbuchung doch nicht, aber am Schalter konnte man mir helfen. Durch die Sicherheitskontrolle durch fingen die Dinge an, langsam zu laufen. Bin so ungefähr als Letzter eingestiegen und hab freundlich gefragt, ob ich mal bei den beiden Herren da vorne vorbeischauen könne, habe in zwei Tagen BU, Einladung gezeigt usw. Das Personal war super freundlich und hat gleich mal nachgefragt, nach gefühlten 2 min wieder raus, mir mitteilend, sehr sehr gerne, nur leider nicht während des Fluges. Der Kapitän würde mich auch gerne vorn mitfliegen lassen, darf aber nicht. Nach dem Flug durfte ich dann tatsächlich ins Cockpit und habe mich mit dem First Officer unterhalten und gegen Ende kam dann auch der Kapitän dazu. Die beiden waren sehr freundlich, haben mir praktisch jede Minute aufs Neue gut zugeredet, ich mache das schon, sei sicher gut vorbereitet. Die beiden haben mir den Abend wirklich mehr als versüßt und mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Wir haben viel gelacht und ich habe bereits im Cockpit dieses Lächeln aufgesetzt, das ich den ganzen verbleibenden Abend nicht mehr abgesetzt habe. Der FO meinte noch, dass die beim D-L-R das mit der Pilotenauswähl wirklich drauf hätten. Als ich dann irgendwann aussteigen musste (alle Passagiere waren längst weit weg), wünschte mir die gesamte Kabinenbesatzung, sie standen in einer Art "Traube" schon draußen da, alles, alles Gute und viel Glück. Ich wusste gar nicht, wie mir geschah, bedanke mich vielmals und dachte mir nur "Was für eine wundervolle Crew. Davon Teil zu werden wäre wirklich das Nonplusultra". Mit einem breiten Grinsen den Flughafen abgelaufen, meinen Koffer als letzten Überrest ausfindig gemacht und ab ins Hotel. Gut geschlafen, nächster Tag.

18.03.
Der Tag, an dem ich eigentlich anreisen sollte, begann für mich in Hamburg um 6.15 Uhr. Hab mir bei LIDL was zum Frühstück geholt, bisschen Fernsehen geschaut und dann etwas getan, das nicht unbedingt förderlich ist, nämlich am Tag vor der BU CBTs geklickt. Zum ersten mal seit ich CBts habe bei SKT einen Wert von unter 90% erreicht, was mir zu schaffen machte. Nochmal geklickt, wieder so schlecht. Hab mir dann gedacht, was solls, bin raus aus dem Zimmer, raus aus dem Hotel, rein in den Bus, HVV-9-Uhr Tageskarte gekauft und ab in Richtung MotelOne. Hab dort zu meiner Überraschung bereits kurz nach 10 einchecken und mein Zimmer beziehen können. Auch hier wieder SKT geklickt, konnte beim dritten mal 90% erreichen, was nicht überragend ist, aber mir ein wenig Ruhe brachte.
So, als nächstes war für mich auch klar, dass wenn ich schon einen zusätzlichen Tag in Hamburg bin, ich auch in die Stadt fahren werde und nicht im Hotel versauern. Wenn schon in HH, dann auch ins HH, war mein Motto, es ging also ins Henssler und Henssler in der Nähe vom Fischmarkt und ich war ziemlich angetan. Dem lieben Steffen 35 Euronen dagelassen und hab dafür aber auch wirklich, wie ich es erwartet hatte, wahre Köstlichkeiten bekommen. Ursprünglich war mein Plan, am Abend dorthin zu gehen, auch wenn das geheißen hätte, auf das Abendessen mit den Mitstreiten im Marché zu verzichten, so kam es ohnehin anders und Mittags lässt's sich im Henssler und Henssler ebenso gut aushalten Wink . Sein Vater war im Lokal und er sieht Steffen wirklich sehr ähnlich. Reservierung für Abend wieder rausgenommen, rundum zufrieden raus aus dem Restaurant, noch dem Bus 111 (Sehenswürdigkeitenlinie) nachgesprintet, eingestiegen, aus dem Fenster gekuckt, bei den Landungsbrücken raus, wo ich festgestellt habe, dass sich, seit ich vor etlichen Jahren schon einmal da war, nicht viel geändert hat und dass die Hansestadt eine sehr Schöne ist, dann noch in den Michel und wieder zurück ins M1. Mitstreiter getroffen, abends dann ins Marché (wir haben im Prinzip alles gemäß der Traditionen gemacht Wink ), auf die Terasse, dann noch mit Wasser und die anderen noch mit allerlei anderen Sachen bzw. Utensilien eingedeckt und wieder ins M1, wo ich versucht habe einzuschlafen. Der Versuch ging von etwa. 23.00Uhr bis 6.00Uhr, 6.00 Uhr am

19.03. - Tag der BU

Beim Frühstück habe ich erfahren, dass ein weiterer Mitstreiter ebenfalls einen Einschlafversuch gestartet hatte, aber über das Versuchen nicht hinausgekommen war. Hab tatsächlich einiges gegessen, doch schon bald ging es geschlossen ab zum DLR. Zutiefst darauf vertrauend, dass mich bereits meine alte Schule optimal auf diesen Test beim DLR vorbereitet hatte, maschierte auch ich los. Das ging sogar soweit, dass ich kurz vor dem DLR stehen blieb, mich an der Nase packte und sagte "Du bist in G*** in'd Schui ganga, es ko si nix fein." Wink Mehr als bedenklich, oder Sad Confused Confused Cool ?

Nach einer kurzen Begrüßung durften wir ca. um 8.15 Uhr in den Prüfungssaal, in dem arktische Verhältnisse herrschten Wink.

VMC: Lief, ich sage mal, bescheiden, bereits bei 2 back sind mir während des Drückens kleinere Fehler aufgefallen, sollte im Wesentlichen schlussendlich noch solide gewesen sein. Ich habe, als ich fertig war, andere beobachtet, die wirklich sehr langsam ihre Antworten gaben. Ich habe praktisch meinen Finger ununterbrochen am Touchscreen gehabt und so schnell es ging geantwortet. Dadurch muss man sich die Reihenfolge auch nur kürzer merken. Nur so am Rande...

TVT: Davon, wie machbar TVT war, war ich überrascht. Lustigerweise habe ich mir eine Frage, die so drankam, am Vortag selbst gestellt und hab das Ganze selbst dann ausprobiert. Darauf genauer eingehen kann hier nicht. Nach TVT hatte ich ein Gefühl, dass mein Abschneiden ein Ausscheiden nicht rechtfertigen würde, aber dass es überragend lief, natürlich auch nicht.

RMS: Angefangen mit 16% oder 18%, konnte ich am Ende konstant 30% erreichen, manchmal 29%, manchmal 32%. In HH lief es nicht so gut. Ich glaube ich hatte zwei oder dreimal 7 Zahlen, zwei oder dreimal 3 bzw. 4, Rest 5 oder 6. Auch hier dachte ich völlig im Schnitt oder leicht drüber zu liegen.

SKT: Nach dem Debakel der Vortage einfach nur so schnell als möglich geklickt. Meine Konzentration wurde einmal besonders gefordert, als der Vordermann mitten unter dem Test die Testleitern zu sich rief und ich simultan dem Gespräch folgte und mir die Regel einprägte bzw. drückte. SKT war alles in allem wohl im Rahmen.

PPT: Man oh man, nachdem ich am Ende beim CBT meistens 100% in i.d.R. 10 min erreichte, brachte mich PPT trotzdem kurzzeitig aus der Fassung. Anfangs wars leicht, in der Mitte immer komplizierter und ich musste etliche Würfel raten. Bei Würfel 36 war dann der Bildschirm schwarz, ging da eher mit einem so lala Gefühl raus. Da ich wusste, dass bei ROT nichts anbrennen würde, blieb ich weiterhin gelassen.

KRN: Smile Der Test, der mir wohl den Allerwertesten gerettet hat. Dazu später mehr. Eine Division nicht rausbekommen, ansonsten glaube ich eine weitere Rechnung auch nicht, aber ansonsten wirklich gut machbar. Gefühl: Das wird ein ruhiger und angenehmer Nachmittag.

MIC: Lange Eingewöhnungsphase. Einmal war ich von mir selber überrascht, als ich sah, dass der Joystick wirklich "nass" war. Dass man aus der Hand auslaufen kann und in diesem Maße, war mir bis dahin nicht bekannt. Der Test hat mich nur zweimal etwas wütend gemacht, da liefen Werte aus dem Ruder, ansonsten meistens schön im Rahmen.

Mittagspause Smile Alle vom M1 wollten nicht zum Asiaten, ich aber schon, also ging ich allein Confused Die letze halbe Stunde sind wir alle vorm DLR in der Sonne gesessen bzw. ich gelegen Smile.

RAG: RAG, so meine feste Überzeugung nach der BU, bricht Dir das Genick. Meine 13 Pkt. im Abitur brachten gar nichts. Auf dem Heimflug habe ich mir alle Aufgaben aufs Smartphone geschrieben (ich glaube nur eine fiel mir nicht ein) und die richtigen Antworten gezählt. Die Zahl der richtigen Antworten überstieg 9 nicht, d.h. höchstwahrscheinlich 11 falsche. Sad Da war ich echt fertig, ich dachte mir an sowas verhältnismäßig billigem wie RAG kann das doch nicht scheitern! In letzter Instanz hat mir hier das Forum den Allerwertesten gerettet. Ohne das Forum hätte es wohl nicht gereicht. Komischerweise war ich nach diesem Test, wie nach jedem, kein bisschen vom Ausgang des vorherigen Test beeinflusst oder gar beeindruckt und verschwendete in der BU keinen weiteren Gedanken an RAG.

OWT: Zu Hause konnte ich einmal 97% erblicken. Im langen Mittel wohl 90% oder etwas weniger. In HH war ich als letzter fertig Razz . Alle mussten auf mich warten, weil sich das Umrechnen der Uhrzeiten in Zeigerstände wider Erwarten länger hinzog. Paar mal 3 gesehen, sonst immer 4. Möglicherweise einmal 2, das weiß ich nicht mehr. Und einmal die Zahl, mit deren Hilfe ich den Umrechnungsfaktor rausbekomme, nicht mehr sicher ihrer Position zuordnen können. Da dann alles auf eine Karte gesetzt und alle viere gemäß des Verdachts errechnet. Alles in allem wahrscheinlich recht gut gelöst, nur eben mit sehr langsamen Antworten...

ROT: Lief hervorragend. Auch hier waren gefühlt alle um mich herum schon fertig, und bei mir war kein Ende in Sicht. Warum, keine Ahnung. Beim letzen Würfel ausgestiegen, Rest wohl ausnahmlos richtig!

PSY: Geantwortet, kurz mal länger nachgedacht, und fertig.

ENG: Auch hier ein gemütlicher Test. Ungefähr bei 7 Fragen unsicher, die waren mir dann aber auch egal, weil 53 richtige bestimmt reichen. Ich tippe, etwa 90% erreicht zu haben.

PHY: Joa, sehr fordernd, hier hatte ich ein sehr durchwachsenes, schlechtes Gefühl, da mir etliche falsche Lösungen später eingefallen sind. Es gibt sowohl leichte Fragen als auch solche, die es echt in sich haben.

Ende, denkste. Zusatztest, der eigentlich meiner Auffassung nach in den anderen Teil des Gebäudes gehörte. Fluglotsentest. Wurde nicht gewertet, jedoch "angeschaut".

Ende irgendwann gegen halb 6. Ziemlich kaputt zum Flughafen und dann mit 40 min Verspätung um ca. 21.40 Uhr Uhr ab Richtung Heimat. Am Gate noch zwei Mitstreiter getroffen, darunter eine junge Frau (die einzige bei unserer BU), das war recht nett. Den Flug konnte ich dann eher weniger genießen, weil mir RAG und das Lösen von wahrscheinlich nur etwas mehr als 40% nicht aus dem Kopf gingen. Auch über PHY verschlechterte sich mein Gefühl, irgendwann konnte ich gar nicht mehr sagen, ob's mir nun gut ging oder nicht.

Habe die folgenden Tage dann im Wesentlichen jeden einzelnen EB im Hinblick auf RAG gelesen und es gab tatsächlich ein paar solche Kandidaten vor mir, denen es bei RAG ähnlich erging. Bei diesen Kandidaten gab es zwei mögliche Ausgänge: Entweder sie waren in der BU raus oder, und das ließ meine Stimmung wieder etwas besser werden, sie wurden NFF. Irgendwann ging ich dann auf Abwarten und Teetrinken über, gedanklich los ließ mich das Ganze aber dennoch nicht.

So, was soll ich sagen? Heute fuhr der Briefträger erst bei uns vorbei. Ich sah dann, wie er rückwärts wieder zurückfuhr und einen A5-Umschlag einwarf. Bin raus, hab den Briefkasten geöffnet: leer. Dachte schon, ich bin völlig durchgedreht jetzt, wollte schon wieder ins Haus, hab nochmal geschaut und der Brief lag auf dem Einwurfschlitz, fiel also nicht rein, sodass man ihn, wenn man den Briefkasten aufmachte, nicht sah. Ihr wisst, was A5 bedeutet. Habe mich riesig gefreut. Very Happy Very Happy Very Happy Quintessenz: Auch wenn Ihr in einem Test versagt, einfach weitermachen, ein anderer Test wird Euch schon den Allerwertesten retten. Nur nicht runterziehen lassen.

Solltet Ihr das alles gelesen haben, meinen Respekt. Wenn Ihr aus diesem EB vielleicht sogar etwas mitnehmen könnt, umso besser.

So Herr Gall, das war mein EB. Wink Wink Ich wünsche allen Forumsteilnehmern alles Gute und bedanke mich bei allen, die einen EB hier gepostet haben. Diese EBs haben mir sehr geholfen.

Servus
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Zuletzt bearbeitet von BigMäc am Do März 26, 2015 9:53 am, insgesamt einmal bearbeitet
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Charlie Hotel
Captain
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Anmeldungsdatum: 12.09.2014
Beiträge: 357
Wohnort: ETUO

BeitragVerfasst am: Mi März 25, 2015 11:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für den Erfahrungsbericht, liest sich toll! Es ist wirklich super wie viel Ruhe und Motivation so ein aktueller Bericht gibt, ich bin im April auch dran :)
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Beste Grüße!
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Foel1988
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Anmeldungsdatum: 08.02.2015
Beiträge: 60
Wohnort: EDDF

BeitragVerfasst am: Do März 26, 2015 9:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Glückwunsch, frohes warten auf die fq
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