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Erfahrungsbericht BU 04.12.2014

 
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poblitreadon
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Anmeldungsdatum: 05.07.2013
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: Di Dez 09, 2014 11:02 am    Titel: Erfahrungsbericht BU 04.12.2014 Antworten mit Zitat

Da ich generell nicht sehr kreativ bin, fange ich mal einfach ohne einleitende Worte an. Für den schlechten Lesefluss möchte ich mich schon im Vorhinein entschuldigen, auch Texte zu verfassen gehört nicht zu meinen Stärken.

Vorbereitung

Dass Englisch mein Problem in der BU werden würde, war mir schon früh klar und so habe ich vor 1,5 Jahren, kurz vor meinem Infotag, angefangen Englischvokabeln zu lernen. Das Programm Anki kann ich wirklich empfehlen. So habe ich fast jeden Tag 20 neue Vokabeln gelernt. Auf jeden Fall war das nicht für die Katz, auch wenn ich die BU nicht bestehe. Sein Englisch aufzubessern kann ja nie schaden, genauso ist es auch mit Physik und Mathe. Mit den CBT’s habe ich ca. einen Monat vor der BU angefangen, sie so oft ich Zeit hatte zu machen. Da ich zu der Zeit noch in der 2. Runde der IPhO steckte, welche noch das letzte (Achtung Wortwitz!) Quäntchen meiner Freizeit in Anspruch nahm, fiel die Vorbereitung kürzer aus als geplant. Mit den CBT’s hatte ich aber von Anfang an keine Probleme. Bei PPT wollte ich erst noch mit den Würfelmustern üben, das habe ich dann aber „schnell“ wieder verworfen nachdem ich alle Muster ausgeschnitten und zusammengefaltet hatte. Die Beziehungen zwischen den Würfelseiten lernt man auch ganz von allein, wenn man nur das CBT oft genug macht. VMC habe ich einfach so gemacht, ich hatte mir die Tipps aus dem BU-Ordner mal angeschaut, aber nicht befolgt. Meine Taktik war: Merken was geht, und sonst einfach „Nein“ oder nach Gefühl Very Happy. Ja, OWT. Die Gegenübermethode ist genial, mehr gibt’s dazu nicht zu sagen. Für PHY und TVT hatte ich mir „Physik für Schule und Beruf“ in der Bücherei ausgeliehen und „Denksport Physik“ und „Testtraining Technisches Verständnis“ gekauft. Denksport Physik hätte ich am liebsten in die Tonne gekloppt, das andere war in Ordnung. Mathemakustik für KRN war auch rausgeschmissenes Geld. Ich hätte es nicht zur Vorbereitung gebraucht und andere mit denen ich bei der BU gesprochen habe auch nicht. Bei ROT habe ich die 2D-Methode nicht genutzt, und bin im Nachhinein auch froh drüber, warum wird sich später klären. Für RAG habe ich mir „Testtraining Textaufgaben“ geholt, ein bisschen hat es mir weiter geholfen, aber es wäre wohl auch ohne gut gelaufen. Zum Grammatik lernen für Englisch habe ich mir „Englische Grammatik“ von Ellen Hinrichs gekauft. Da steht wirklich alles denkbare drin, es gibt viele Übungen auf unterschiedlichem Niveau und ist gut strukturiert. Das hat mir leider nicht so viel geholfen wie erhofft. Bei RMS habe ich mit 3er Blöcken die besten Ergebnisse erzielt. Ich hatte mich mal an 4er Blöcken versucht, jedoch ohne Erfolg. Jemand aus unserer Whatsapp-Gruppe kam sogar mit 2er Blöcken sehr gut zurecht.

Vor der BU

Per Whatsapp-Gruppe hatten wir uns mit 12 Mann zum obligatorischen Pizzaessen im Marché verabredet. Auf der hinfahrt habe ich mich mit einem weiteren BU’ler schon in der S-Bahn getroffen, welcher dann auch mein Zimmernachbar im Motel One wurde, an dieser Stelle einen Gruß. Ich kann nur betonen, dass sich so ein Vorabendtreffen wirklich lohnt, genauso wie eine Whatsapp-Gruppe zu gründen. Es nimmt einem zumindest am Vorabend die Aufregung und man lernt sehr nette Leute kennen. Nachdem ich mit meinem Zimmernachbarn noch mal alibimäßig die Physik- und Englischsachen durchgegangen bin, habe ich dann um 10 versucht zu schlafen, was aber eher schlecht als recht gelang. Um halb fünf war die Nacht dann für mich auch schnell wieder vorbei. Das Frühstück im M1 ist wirklich gut und umfangreich. Deswegen habe ich auch ordentlich reingehauen und mir zwei Löffel Müsli und ein halbes Glas Orangensaft gegönnt Confused. Mehr habe ich einfach nicht runter bekommen, verdammte Aufregung. Als wir um halb 8 in der Friedhofsstille des Warteraums ankamen habe ich die Runde erstmal mit einem schön lauten „Guten Morgen“ begrüßt, gefolgt von den Worten „das wollte ich schon immer mal machen“ Laughing. Und dann war es so weit, die Psychologen kamen und der ominöse Tag war gekommen.

Die BU

VMC
Den Test hatte ich nicht oft geübt, da ich irgendwo mal gelesen habe, dass man sich zu sehr an die Symbole gewöhne. Zu Hause hatte ich immer so 83%, in der BU war es gefühlt ein bisschen schlechter. Ich hatte aber so etwas erwartet, deswegen einfach schnell abgehakt und auf den nächsten Test konzentriert.

TVT
Bei mir lief es verdammt gut. Ich konnte alle Aufgaben sicher lösen, habe dann noch mal alle überprüft und am Schluss noch ein paar Minuten mit meinen Sitznachbarn mit gefiebert. Das ist echt fies, wenn man sieht, dass jemand Fehler macht, man aber keine Tipps geben darf.

PPT
Dieser Test lief von Anfang an gut bei mir. Ich hatte zu Hause meist 100% in ca. 6 Minuten. Da ich schon wusste wie viele Würfel in welcher Zeit kommen würden habe ich nach der hälfte der Würfel auf meine Uhr geguckt und gesehen, dass erst 6 Minuten vorbei waren. Ich habe mich dann entschieden, etwas langsamer zu Arbeiten, das hat aber irgendwie nicht zu meinem Arbeitsrhythmus gepasst, weswegen ich schnell beschloss wieder zügiger zu Arbeiten und war dann nach mit ordentlich Restzeit fertig.

SKT
Auch dieser Test lief für mich nicht wie erhofft. Ein paar ärgerliche Fehler habe ich gemacht, weil ich zu unkonzentriert war. In einem Durchgang habe ich dann auch noch 2 Dreiecke vorm Ende vergessen welche Eigenschaft oben und welche unten war.

RMS
Daheim war ich sehr unbeständig. Es hat immer zwischen 35 und 39% geschwankt. Im letzten Durchgang 2 Tage vor der BU habe ich dann noch mal die 40er Marke mit 43% geknackt. In der BU lief es dann ähnlich gut. Immer zwischen 6-9 Zahlen, einmal 5 und einmal 15. Sollte hoffentlich VMC ausgeglichen haben.

KRN
Also Mathemakustik wäre echt nicht nötig gewesen. Die Aufgaben sind total einfach zu lösen. Bei einer Aufgabe war ich zu langsam beim Eintippen der Lösung. Also ein Fehler, sollte gereicht haben.

RAG
Lief für mich auch wieder perfekt. Die Aufgaben sind auch ohne Vorbereitung machbar. Als ich Fertig war und wieder bei meinen Nachbarn zugeschaut habe, habe ich eine Aufgabe gesehen, die ziemlich kniffelig war. Zum Glück habe ich die nicht bekommen. Die Lösung ist mir auch erst in der Pause eingefallen.

MIC
Was mich bei dem Test unruhig gemacht hat war, dass ich überhaupt nicht einschätzen kann wie hoch die Anforderungen sind. Ich habe ein wenig Simulatorerfahrung, seit ungefähr 2 Jahren bin ich aber nicht mehr geflogen. Die Übungsphase war wirklich ausreichend und im Test konnte ich die Sollwerte auch einigermaßen gut einhalten. Ich hoffe ich habe bei der Akustikaufgabe nichts versäumt.

ROT
Ja, die 2D-Methode. Ich fand sie von Anfang an zu kompliziert und kam auch super damit zurecht mir den Würfel vorzustellen. In der BU habe ich glaube ich gleich den 3. oder 4. Würfel verhauen. Blöd wie ich bin und mit den Gedanken mal wieder ganz woanders habe ich als Antwort auf Unten gedrückt obwohl ich wusste, dass das Kreuz am Ende hinten war. Ich habe mir auch gar nicht durchgelesen was auf der Schaltfläche stand, auf die ich gedrückt habe. Danach habe ich mich erstmal selbst verflucht. Sonst sollte aber alles richtig gewesen sein. In der Pause habe ich erfahren, dass mein Zimmernachbar glaubt vergessen zu haben, die Anweisungen umzuwandeln, wenn das Kreuz unten war. Zumindest Anfangs.

OWT
Mein absoluter Lieblingstest. Mit der Gegenübermethode habe ich zum Ende der Vorbereitung dann im Schnitt die 100% geschafft. In der BU habe ich dann auch alle Uhren ablesen können.

PHY
Ähnlich wie TVT, nur etwas theoretischer und es geht „tiefer“ in die Materie hinein. Ich war über meine Aufgaben genauso froh wie bei TVT. Müsste alles richtig gewesen sein.

Psychotest
Spontan und ehrlich geantwortet und dann ab in die letzte Pause.

ENS
Sch**ss Test. Hier ist ein Zitat passend „Hälfte auf Glück, hälfte geraten, den Rest habe ich gewusst“. Das habe ich mal in einem Erfahrungsbericht gelesen. Ich hoffe der Urheber verzeiht mir, dass ich das Zitat nicht verlinkt habe Wink.

Dann kommen jetzt noch mal die Standardfloskeln zum Schluss: Blabla tolle Leute blabla schöne Erfahrung blabla hat Spaß gemacht etc.

Jetzt heißt es auf den Brief zu warten. Hoffentlich darf ich den TOEFL nach reichen.
Ich hoffe der EB ist nicht zu schlecht geworden.

P.S. Über Testinhalte habe ich bewusst nichts geschrieben. Da findet man schon genug zu.
_________________
Gruß
Jan

„Meine Sätze erläutern dadurch, dass sie der, welcher mich versteht, am Ende als unsinnig erkennt, wenn er durch sie – auf ihnen – über sie hinausgestiegen ist.“ Tractatus Logico-Philosophicus
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timae10
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Anmeldungsdatum: 23.09.2014
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Di Dez 09, 2014 11:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

Schon ein Ergebnis bekommen? Die Werte die du glaubst zuhaben hören sich ja äußerst gut an.
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Bundeswehr Bewerbung [02/17] ✔
Phase 1 ✔
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Phase 3-> 16.11.17 ✔
- PPLA -> in Ausbildung
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poblitreadon
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Anmeldungsdatum: 05.07.2013
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: Mi Dez 10, 2014 9:23 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Bestanden. Das zeigt, dass man auch mit miserablen Englischwerten bestehen kann. Im ersten CBT-Durchgang hatte ich 49%. Ich muss noch nicht mal den TOEFL nach reichen.
_________________
Gruß
Jan

„Meine Sätze erläutern dadurch, dass sie der, welcher mich versteht, am Ende als unsinnig erkennt, wenn er durch sie – auf ihnen – über sie hinausgestiegen ist.“ Tractatus Logico-Philosophicus
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timae10
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Anmeldungsdatum: 23.09.2014
Beiträge: 51

BeitragVerfasst am: Mi Dez 10, 2014 9:28 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Glückwunsch. Aber bei deinen restlichen Ergebnissen hätte mich auch alles andere gewundert.
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