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Vermisste Boeing 777 vom Malaysia Airlines
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Labskaus
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Anmeldungsdatum: 19.03.2014
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: Do Jul 28, 2016 9:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Alexh hat folgendes geschrieben:
Was würde es bringen die Route zu üben?

Gruß Alex


... das allein wenig. Aber wenn man sich ein paar Dinge besser vorstellen möchte, dann hilft es schon sich zu vergegenwärtigen, wie weit es bis zu den nächsten Flugplätzen ist.....,

von denen aus möglicherweise Suchflugzeuge starten können und welchen Aktionsradius diese dann noch haben, wenn sie das Suchgebiet erreichen. Ja ich weiß, es gibt mittlerweile Tankflugzeuge. Unter Zuhilfenahme weiterer Quellen kann man dann auch Wetter, Wind, Ozeanographie - und Topographie sowie den Schiffsverkehr auf der Strecke / Region abschätzen.

Und auch wann man zu welcher Uhrzeit sich wo gerade befindet und ob es hell oder dunkel ist, ist nicht unerheblich zu wissen, wenn man im verborgenen bleiben möchte.

Alles im Konjunktiv, alles im Bereich des Möglichen.

Der im oben verlinktem Spiegel Artikel beschriebene ozeanographische Ansatz kann sicher das Suchgebiet besser eingrenzen. Die Frage ist nur, wie lange will man dafür warten? Denn am Ende bleibt immer noch ein dann vlt. genaueres Suchgebiet über, welches riesengroß ist. Also Positionsradius letzter Ping + max. 59 Minuten Motor-Flugzeit + 150Km Gleitflug ist gleich Schnittmenge ozeanographisch ermitteltes Absturzgebiet.

Da bisher keine zweite 777 seit ihrer Indienststellung auch nur ansatzweise ein derartiges Flugbild geliefert hat, halte ich es aus technischer Sicht für weniger dringend, nach dem Wrack zu suchen.
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Alexh
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Anmeldungsdatum: 06.03.2007
Beiträge: 709
Wohnort: Lkr. Waldshut

BeitragVerfasst am: Do Jul 28, 2016 10:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Labskaus hat folgendes geschrieben:

Da bisher keine zweite 777 seit ihrer Indienststellung auch nur ansatzweise ein derartiges Flugbild geliefert hat, halte ich es aus technischer Sicht für weniger dringend, nach dem Wrack zu suchen.


Als eine Spezies deren Vertreter dauerhaft im Weltraum die Erde umkreisen fände ich es blamabel die Suche einzustellen. Sich damit zufrieden zu geben nicht zu wissen wo das Flugzeug geblieben ist würde unserer Zeit nicht gerecht werden.

Gruß Alex
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manupilot
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Anmeldungsdatum: 09.02.2006
Beiträge: 46
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: So Jul 31, 2016 9:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Alexh hat folgendes geschrieben:
Was würde es bringen die Route zu üben?

Gruß Alex


Ich denke es bringt "technisch" nichts, das zu üben. Aber psychologisch hat er sich vielleicht schon darauf vorbereitet. Es wäre also durchaus zu erwarten, wenn der Pilot die Maschine absichtlich in diese Ecke des Nirgendwos gesteuert hat, dass er das auf seinem heimischen Simulator mal durchgespielt hat. Gerade wenn er das Ding sowieso zu Hause hat.

Allerdings wissen wir einfach sehr wenig. Doch denkbar ist es.
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FlyingTom
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Anmeldungsdatum: 18.07.2014
Beiträge: 162

BeitragVerfasst am: Mi Aug 03, 2016 9:27 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn es tatsächlich ein erweiterter Selbstmord gewesen wäre:
Warum fliegt man dann stundenlang über den Ozean und betätigt vor dem Aufsetzen auf dem Wasser noch die Klappen?

Logisch wäre vielmehr dann soetwas wie bei Lubitz: Sinkflug und direkt ins Meer rein - ohne Klappen, ohne alles.

Und trotzdem: Das Ausschalten des Transponders spricht stark für eine Entführung (entweder von einem der Piloten, oder von jemand anderes).
Aber irgendwas ist da noch im Argen, wenn ihr mich fragt. Vielleicht hatte am Ende der andere Pilot oder jemand von der Crew/Passagieren den Entführer überwältigt, hatte aber keine Chance mehr zum Land zurückzukommen?
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Labskaus
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Anmeldungsdatum: 19.03.2014
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: Mi Aug 03, 2016 5:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

FlyingTom hat folgendes geschrieben:
Wenn es tatsächlich ein erweiterter Selbstmord gewesen wäre:
Warum fliegt man dann stundenlang über den Ozean und betätigt vor dem Aufsetzen auf dem Wasser noch die Klappen?



... da kannst du auch gleich fragen, warum er nicht in Peking vor die U-Bahn gesprungen ist, oder sich allein in ne Kunstflugmaschine gesetzt hat. Außer das seine Ehefrau scheidungswillig war, ist nichts durchgesickert, was eine solche Persönlichkeitsveränderung erklären konnte oder sollte.

Das eine Landung im Wasser möglicherweise stattgefunden hat, der Verdacht kam schon, als das Flaperon auf La Reunion angeschwemmt wurde. Schaut man sich mal die Bilder vom Flügel von Sullenbergers Landung auf dem Hudson an, sieht man Ähnlichkeiten. Die Flügelklappen fehlen auch an diesem Flugzeug. Leider habe ich keine Bilder der Flügelklappen des A320 nach der Wasserung im Netz gefunden, aber ich vermute sie weisen ein ähnliches Beschädigungsmuster auf, wie die von MH370. Zufall?

http://www.aero.de/news-24699/Chefermittler-haelt-kontrollierten-Absturz-fuer-moeglich.html

Das es gelungen sein könnte die Maschine "in einem Stück" zum Stillstand zu bringen halte ich aber wegen der hohen Wellen im Indischen Ozean für sehr unwahrscheinlich. Dennoch verursacht eine derartige "Landung" wohl weniger Trümmer, als eine aus z.B. einer phygoiden Fluglage.

Bei diesem Szenario jedoch, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Flugzeugführer diese Wasserung sogar überlebt hat. Da man bisher keine Schwimmwesten, Leichen oder anderes Treibgut gefunden hat und sich ja Schwimmwesten nach einiger Zeit im Wasser von selbst aufblasen sollten, muß man bei anhaltendem Nichtauffinden dieser Dinge davon ausgehen, dass sie mit dem Flugzeug komplett versunken sind. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ein Flugzeug ins Wasser stürzt und nicht geborgen wurde, also kann man aus Vergleichen unterschiedlicher Aufsetzszenarien wohl schon Schlüsse über mögliche Trümmerbilder ziehen.

Also bestünde theoretisch sogar die Möglichkeit, dass der Flugzeugführer danach ausgestiegen ist und in ein gechartertes Boot umgestieg, was dort auf ihn gewartet hat. Und jetzt geht er glücklich mit Pfeil und Bogen auf die Jagd?

Alles ergibt keinen und doch wieder einen Sinn. Man hat bereits über 100 Mio Dollar für die Suche ausgegeben. Die malayischen Politker konnten damals auch nicht abschätzen wie schwer die Suche sein wird, als sie sagten wir tun alles um die Katastrophe schnell aufzuklären. Ich denke dieser "Kriminalfall" wird noch einige Jahre, vlt. sogar Jahrzehnte brauchen, bis man ihn nährungsweise verstehen kann.

Eine schnellere Suchmethode als mit zig Unterwasser Suchschiffen den Ozean zu durchkämmen gibt es im jetzigen Zeitpunkt nicht / mehr. So langsam wird klar, warum es nur ozeanographisch und mit Geduld geht, aber eben nicht schnell. Mehr als den Angehörigen Trost zu spenden und Hilfe zu gewähren, kann man erstmal nicht tun. Man kann nur hoffen, dass die Menschen unter der Last der Ungewißheit nicht zerbrechen.

Was mich jedoch wundert ist, dass man nichts weiter über die Auswertung der Bilder der Erdbeobachtungs - Sateliten hört. Wenn man jetzt neue Anhaltspunkte für die Suche hat, warum werden dann die alten Aufnahmen nicht noch einmal neu gesichtet? Klar, das ist ne irre Fleißarbeit, aber es gibt genug Freiwillige oder Militär die das leisten könnten.
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