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Altersbeschränkung für Privatpiloten???
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Altersobergrenze für Privatpiloten?
Ja
40%
 40%  [ 8 ]
Nein
60%
 60%  [ 12 ]
Stimmen insgesamt : 20

Romeo.Mike
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Anmeldungsdatum: 04.02.2003
Beiträge: 4355

BeitragVerfasst am: Do März 31, 2005 6:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Oder alternativ kannst du einen Prüfungsflug mit einem Prüfer vom LBA machen, aber ob alle 2 Jahre genug ist, wage ich zu bezweifeln...

Deswegen nach jedem Medical, was in dem Alter alle 6 Monate fällig ist, einen Checkflug mit einem Fluglehrer und die Piloten sollten ready to go sein...

Aber hast schon recht, ich weiß nicht alles über die PPL Fliegerei, sonst würde ich mich jetzt freuen und bei so geilem Wetter wie heute in der Luft sein Wink, aber das mit den zwei Jahren, oder dem Prüfer des LBAs habe ich irgendwo schon gelesen, habe ich nur vergessen zu erwähnen. Ich wollte nur ausdrücken dass man diesen Flug alle 6 Monate machen sollte. Dies sollte für jeden bezahlbar bleiben. Ich weiß ja nicht wie teuer ein Fluglehrer in Dland ist, aber in den USA sind die unter 15 USD die Stunde zu haben, das sollte dann alle 6 Monate bezahlbar sein.
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sf260
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Anmeldungsdatum: 11.01.2005
Beiträge: 1260
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: Do März 31, 2005 7:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn du im Verein fliegst, dann kostet dich der lehrer nix, an ner Flugschule so um die 40€ die Stunde! Ich habe ja auch gesagt, dass fast alle Verein zu beginn des Jahres ihre Piloten checken, d.h., dass du praktisch 3 mal gecheckt wirst in 2 Jahren, 2 durch den Verein und einmal gesetzlich! Und wer die Mindeststunden nicht zusammen kriegt, sollte eigentlich nicht fliegen, denn nix ist gefährlicher als ein Pilot, der zwar vielleicht schon seit 20 Jahren den Schein hat, aber immer nur das gesetzliche Minimum fliegt! Übung macht den Meister, aber in der Luftfahrt gilt ja auch nicht: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, sondern eher, es sind schon viele Meister vom Himmel gefallen! Nur weil hier jetzt ein Opa runtergefallen ist! Man muss abwarten, was die Ermittlungen ergeben, ich könnte nämlich wetten, dass es ein technischer Defekt war Exclamation Andererseits sind hier auch die Vercharterer und Vereinsvorstände gefragt, evtl. ältere Piloten keine Passagierflüge mehr machen zu lassen.
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sf260
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Anmeldungsdatum: 11.01.2005
Beiträge: 1260
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: Do März 31, 2005 7:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Achso, zum Prüfungsflug: Wer nicht einmal das gesetzliche minimum der Stunden hat und somit einen solchen Prüfungsflug machen muss, der wird es schon schwer haben, diesen auch zu bestehen! Der Prüfer nimmt ihm dann zwar nicht den Schein ab, aber er ordnet vielleicht Flugstunden (mit Lehrer!) an und dann wirds teuer, ausserdem muss man den Flug dann nochmal wiederholen.
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Lh4139
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: Do März 31, 2005 8:00 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Im Bezug auf die regelmäßigen Checks stimme ich RM 100% zu. Dieser vom LBA vorgeschriebene Checkflug sollte ruhig in viel kürzeren Intervallen erfolgen. Wenn ich eine längere Zeit nicht geflogen bin, dann drehe ich eigentlich immer zuerst ein paar Platzrunden mit Fluglehrer bevor ich wieder solo unterwegs bin. Ich weiß zwar nicht wie es dir geht sf260, aber wenn ich mich am Rollhalt nicht wohlfühle dann lasse ich es lieber gleich sein. ( Mal abgesehen vom ersten Alleinflug Laughing )
Und es kann mir keiner erzählen das er nach mehreren Monaten keine Defizite hat.
Da ich den UL Schein hab, müsste ich rechtlich in dieser Richtung aber überhaupt nichts tun. Lediglich die paar Starts und Landungen für den Erhalt des Scheins. Das finde ich schon etwas erschreckend und da sollte man auch bei den UL`s mindestens PPL Voraussetzungen amwenden.
Es gibt gerade hier in der Pfalz viele Leute die ihren UL-Schein in Frankreich machen da dieser lebenslange Gültigkeit besitzt und somit nicht mal die paar Stunden zum Erhalt absolvieren müssen. Da könnte dann im schlimmsten Fall einer 10 Jahre lang überhaupt nicht geflogen sein, dürfte aber trotzdem ein Flugzeug steuern. Irgendwo nicht ganz nachvollziehbar.
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Hans Luft
Senior First Officer
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Anmeldungsdatum: 15.12.2004
Beiträge: 55
Wohnort: Gießen

BeitragVerfasst am: Do März 31, 2005 8:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sorry, wenn ich ein bisschen voreilig war. Das mit dem technischen Defekt habe ich gar nicht richtig bedacht Embarassed , aber ich dachte halt an menschliches Versagen, als ich gehört habe, dass der Pilot 83 war.
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Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Matthäus
Kapitel 22, Vers 14
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Lh4139
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Anmeldungsdatum: 02.09.2004
Beiträge: 212

BeitragVerfasst am: Do März 31, 2005 8:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denk auch das die Vereine in Sachen Checkflüge da viel mehr drauf achten und das ist auch richtig so. Den wer verliert, im schlimmsten Fall, schon gerne ein Flugzeug bzw. Vereinsmitglieder. Da sind viele Vercharterer nicht so dahinter. Das liegt halt auch daran das diese auf jeden Kunden angewiesen sind und sich mit dem Minimum begnügen.
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Romeo.Mike
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Anmeldungsdatum: 04.02.2003
Beiträge: 4355

BeitragVerfasst am: Do März 31, 2005 8:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, Vereine ist auch immer so eine Sache für sich. Ich kann es mir zum Beispiel nicht leisten in einen Verein zu gehen, geschweige denn dort auch noch viel zu arbeiten.
Vereine lohnen sich wirklich nur für Vielflieger, denn du hast ja doch enorme Unkosten, wie Jahresbeitrag etc.

Momentan versuche ich neben dem Studium für den DLR Test zu lernen, wenn ich die LH nicht packe, muss ich die restliche Zeit in Praktika stecken, damit ich mit dem Grundstudium noch relativ in der Normalzeit fertig werde.

Also es ist jetzt nicht so dass ich keine Freizeit mehr hätte, aber man will ja auch mal was mit seinen Freunden unternehmen und nicht nur an der Uni oder im Verein sein.

Wobei ich ehrlich gesagt nicht verstehe wieso du 3 Tests machst, du kannst doch den einen Vereinsinternen Test gleichzeitig als deinen Checkflug zum Erhalt der Lizenz laufen lassen.
Also versteh mich nicht falsch, ich finde es klasse wenn man leiber einen dieser Flüge mehr macht als nötig, schaden kann es nie und wenn der Fluglehrer kostenlos ist, ist es umso besser.
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sf260
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Anmeldungsdatum: 11.01.2005
Beiträge: 1260
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: Fr Apr 01, 2005 11:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe niemals gesagt, dass ich 3 Überprüfungen mache! Eigentlich mache ich 2 pro Jahr! 1 mal Segelflug und einmal Motorsegler. Wer längere Zeit nicht geflogen ist, der darf ja sowieso keine Passagiere befördern (90 Tage Regelung!)! Es geht hierbei ja um ein grundsätzliches Problem, aber die Maßstäbe für PRIVATPILOTEN ( und das privat möchte ich betonen!) sollte man nicht so hoch setzten, dass sie keiner mehr erfüllen kann, bzw. will! Bei Autofahrern gibt es auch mehr als genug Chaoten (man denke nur an die ganzen Drängler auf der Autobahn, die sind nämlich auch ein beträchtliches Risiko, wie diverse tödlcihe Unfälle leider gezeigt haben!). Aber der Großteil der Flieger sind sehr verantwortungsvoll! Schwarze Schafe gibt es leider überall.
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Romeo.Mike
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Anmeldungsdatum: 04.02.2003
Beiträge: 4355

BeitragVerfasst am: Fr Apr 01, 2005 12:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

sf260 hat folgendes geschrieben:
Ich habe ja auch gesagt, dass fast alle Verein zu beginn des Jahres ihre Piloten checken, d.h., dass du praktisch 3 mal gecheckt wirst in 2 Jahren, 2 durch den Verein und einmal gesetzlich!


Sorry, dann hatte ich das falsch verstanden.


Ich denke mal man findet überall Extreme, einerseits gibt's im Straßenverkehr die Drängler, aber es gibt auch die neutorischen Linksfahrer...

In der Luftfahrt, da gebe ich dir auch Recht, sind die meisten Piloten vernünftige Menschen, die auch ein gesundes Selbsteinschätzungsvermögen haben.
Es ist auch richtig, dass diese Artikel von den Medien hochgeputscht werden, im Regelfall von irgendwelchen Reportern, die von der Materie keine Ahnung haben und vorschnell irgendwelche Schlüße ziehen.
Aber ich wüßte auch nicht, was gegen einen halbjährlichen Sicherheitscheck sprechen soll.
Ich sehe es eher positiv, da man sich regelmäsiger mit den notwendigen Verfahren befasst und im Notfall die dann wirklich sitzen.
Wie ich ja nun auch schon gesagt hatte ist dies leider alles eine Kostenfrage.
Ich würde auch beim Straßenverkehr regelmäsige Auffrischungskurse in Sachen erster Hilfe begrüßen, denn sein wir doch alle mal ehrlich, wer von uns kann denn noch alles was wir dort gelernt haben?

Letztendlich dient es unserer Sicherheit, denn du wärst doch sicherlich auch froh wenn dir jemand nach einem Autounfall helfen würde, dessen Erste Hilfe Kurs maximal ein Jahr zurück liegt statt jemand, der keine Ahnung mehr von erster Hilfe hat...

Aber evtl. kam es ja falsch rüber, ich denke mal wir alle wollen hier keine Überreglementierungen schaffen.
Ich begrüße es sehr, dass die Vereine diese Checks machen, das würde meiner Meinung nach ja auch erstmal reichen.
Wie schon gesagt, letztendlich dient es ja unserer Sicherheit...
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McSoar
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Anmeldungsdatum: 25.01.2005
Beiträge: 182

BeitragVerfasst am: So Apr 17, 2005 11:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Muss auch noch einmal meinen Senf dazu geben. Ich bin begeisterter Segelflieger und Motorseglerpilot. Würde ich nicht mehr fliegen dürfen, bräche für mich eine Welt zusammen. In meinem Verein fliegen auch viele Alte (65+) und ich kann nicht feststellen, dass die in irgendeiner Weise unsicher fliegen. Einige fliegen sowieso nur noch Doppelsitzer und nehmen einen mit, der aufpassen kann. Das ist nämlich im Flugzeug garkein Problem, denn meißt gibt es 2 voll funktionsfähige Steuereinheiten und jder Pilot kann das Flugzeug fliegen. Das ist meiner Meinung nach die einzige diskutable Lösung, denn damit ist jedem geholfen. Nur sollten alte Menschen, und AUCH Junge, die sich nicht sicher fühlen, sich eingestehen, lieber doch einen Sicherheitspiloten mitzunehmen!
Regeln und Gesetze können wir in der GA nicht mehr gebrauchen! Es gibt schon genug Ärger mit JAR FCL 3! Da kann so eine Altersregelung gerne seeeehr weit weg bleiben!
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Romeo.Mike
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Anmeldungsdatum: 04.02.2003
Beiträge: 4355

BeitragVerfasst am: So Apr 17, 2005 11:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mit der JAR-FCL 3 hast du natürlich Recht, das durfte ich am eigenen Leib auch schon erfahren.
Wenn man die Lizenz abgibt ist für einen aber die Fliegerei nicht gleich vorbei, sondern man kann immer noch mit einem Fluglehrer fliegen gehen. Man ist halt leider eingeschränkter weil man nicht so schnell einen Fluglehrer findet der mal eben preiswert mit einem einen Urlaub in den USA oder so macht Wink, aber fliegen kann halt man noch immer.
Alles in allem kann ich es gut verstehen wenn man sich über eine Verschärfung der Regeln nicht freut, nicht nur weil es die Kosten wieder in die Höhe treibt, sondern auch weil die große Mehrheit wegen einer (auch wenn es jetzt etwas hart klingt) unfähigen Minderheit leiden muss.
Hier gilt es eben mit Feingefühl die Waagschale ins Lot zu bringen und von daher denke ich, dass es nicht verkehrt sein kann mindestens ein- bis zweimal im Jahr mit einem Fluglehrer einen Übungsflug durchzuführen, schaden kann so was letztendlich nicht.
Daher gefiel mir ja auch die Art und Weise wie es der Verein von sf260 durchführt sehr gut.
Die meisten Fluglehrer haben viel auf dem Kasten und man kann mit denen ja nicht nur Standardprozeduren durchgehen, sondern auch mal andere Dinge, die evtl. mal wichtig sein können.
Du hast natürlich Recht, die Statistiken zeigen, dass die Anzahl der Unfälle deutlich niedriger ist, als es aus der Presse manchmal den Anschein erwägt.


Gruß

Romeo Mike
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