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[Swiss international]Flüge, Einsatzzeiten, Ferien, Benefits
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Quax Alber
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Anmeldungsdatum: 26.08.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 9:39 am    Titel: Antworten mit Zitat

Vergleich aus dem Jahr 2010 in der Runschau, dem Magazin der SWR-Pilotengewerkschaft aeropers:

"Bei der langfristigen Qualität des Wechselspiels zwischen Arbeit und Erholung können Zahlen zur Verdeutlichung herangezogen werden. Als Minimum werden bei der Lufthansa pro Monat zehn Tage frei gewährt. Innert dreier Monate müssen es mindestens 35 Tage sein. Bei der SWISS müssen sich die Piloten mit acht beziehungsweise 30 Freitagen begnügen. Doch damit nicht genug: Was die deutschen Kollegen sehr schätzen, ist die Möglichkeit, – notabene ohne Punkte- oder Malussystem – jeden Monat vier freie Tage (Off-Tage) als Einzelblock oder in zwei Zweierblocks zu setzen. Ab Mitte des Planungsmonats sind diese Off-Tage bestätigt."

Bei der Swiss gibt es keine Off-Tage.

[...]

"Gewichtung der Blockstunden nach Belastung

Eine Crew sei MFF A320/330-qualifiziert: Am ersten Tag fliegt sie einen 4-Leger über Genf (ZRH- GVA-ZRH, LX2804/9) und Düsseldorf (ZRH-DUS- ZRH, LX1018/9). Bei der SWISS erfliegt sie damit 4,20 Blockstunden. Bei der Lufthansa wird die Belastung durch die vier Starts und Landungen berücksichtigt. Dort wird durch den Korrekturfaktor eine knappe Stunde Blockzeit dazugerechnet. In unserem Beispiel entspricht dies etwa der Block- zeit des zweiten Flugs am Morgen. Die Besatzung fühlt sich zu Recht erschöpft. Bei der Lufthansa wird ihr dieser «gefühlte fünfte Flug» aber ange- rechnet (fakturierte Blockzeit: 5,19 Stunden).
Am zweiten Tag steht ein Oslo-Turnaround auf dem Programm: ZRH-OSL-ZRH, LX1210/1. Die SWISS berechnet diesen Einsatz mit 4,35 Block- stunden. Das sind zwar 15 Minuten mehr Blockzeit als am ersten Tag, doch liegt der entscheidende Unterschied darin, dass nur zwei Flüge zu absolvie- ren sind. Die Flüge sind länger, der Korrekturfaktor ist damit kleiner. Der Crew werden an diesem Tag rund 40 Minuten Belastungszuschlag angerechnet (fakturierte Blockzeit: 5,16 Stunden).
Am letzten Tag fliegen die Piloten nach Tel Aviv und zurück. Für unsere Betrachtung konzentrieren wir uns auf den Rückflug (TLV-ZRH, LX255), der bei der SWISS mit 4,20 Blockstunden zu Buche schlägt. Das ist die gleiche Blockzeit wie am ersten Tag. Da es sich nun aber nur um einen Flug handelt, ist der Korrekturwert unter drei Prozent gesunken und beträgt nur noch fünf Minuten (fakturierte Block- zeit: 4,25 Stunden)."


https://www.aeropers.ch/en/der-verband/rundschau/archiv/doc_download/6-rundschau-12010.html
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Wanderfalke
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Anmeldungsdatum: 19.03.2013
Beiträge: 362
Wohnort: LOWW

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 10:01 am    Titel: Antworten mit Zitat

Habe ich das jetzt richtig verstanden: LX hinkt also der LH schon länger hinterher, das ist nichts neues?
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5554
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 10:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wanderfalke hat folgendes geschrieben:
Habe ich das jetzt richtig verstanden: LX hinkt also der LH schon länger hinterher, das ist nichts neues?


Ich denke, dass es in Zukunft hier auch zu einer Angleichung kommen wird Cool
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Wanderfalke
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Anmeldungsdatum: 19.03.2013
Beiträge: 362
Wohnort: LOWW

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 10:17 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hoffe du hast Recht. Es scheint als hätten die Piloten bei LX ein etwas "unkomfortableres" Dasein als die Kollegen bei LH. Eigentlich wurde jetzt nur mit LH verglichen. Wie sieht der Vergleich der LX mit anderen Airlines (zB. Condor, AB, Emirates,..) aus?

Sehen sie da ähnlich "arm" aus der Wäsche?
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ImhO77
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Anmeldungsdatum: 16.06.2010
Beiträge: 6373

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 10:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

flapfail hat folgendes geschrieben:

Ich denke, dass es in Zukunft hier auch zu einer Angleichung kommen wird Cool


Ja, zu Lasten der LH-Kollegen.
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pascalf
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 09.02.2009
Beiträge: 5
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 11:13 am    Titel: Antworten mit Zitat

Ihr macht hier glaube ich eine kleines Durcheinander mit Swiss Intl. und European.
Stand heute:
Swiss European: Man wechselt nie auf die Langstrecke (kann sich bei Bedarf von Swiss Intl. bewerben und verliert die Senorität und fängt auch wieder auf der Kurzstrecke an)

Swiss Intl wird nach Bedarf auf die Langstrecke umgeschult (im Moment nach 24-30 Monaten auf der Kurzstrecke ausgecheckt). Mixfleet Kurz-Langstrecke gibt es seit Ausflottung der A332 (MFF32/33) nicht mehr. Man fliegt 6 Monate A333 (gibt circa 5-7 Rotationen, da an den meisten Stationen Layover kürzer als 24h), wird dann auf den A343 (Layover in der Regel mehr als 24h) umgeschult und fliegt nach 50 Blockstunden auf A343 diese beiden Typen gemischt (3-7 Rotationen, abhänging von Mix A333/343 Flüge)
Ferien hast da am Anfang 36 Tage. Offtage wie LH kennt die Swiss nicht. Du kannst einen 2 Tages- oder 3 Tages-Freiblock für den übernächsten Arbeitsmonat eingeben, aber das klappt bei weitem nicht immer Sad Man kann pro Kalenderjahr zusätzlich 2x 4Tage off und 2x 2Tage off(oder auch 2 Flüge) langfristig (>2monate im Voraus) frei eingeben (das klappt ziemlich verlässlich)
42 Stunden Arbeitswoche gibt es natürlich nicht so in der Form wie man sie in einem "normalen" Arbeitalltag kennt. Die Limitationen bei Swiss sind 100 Blockstunden/190 Dutystunden pro Monat. Es müssen mindestens 9 Freitage pro Monat, davon mindestens 2 Blöcke à 3 Tage sein und man muss über 3 fortlaufende Monate 33 Tage frei haben.
Alles in allem arbeited man bei Swiss gegenüber der LH mehr und hat weniger Ferien für weniger Geld. Wie Flapfail und Imh077 geschrieben hat wird es in meinen Augen auch zu einer Angleichung kommen, aber leider eben in die falsche Richtung! Denke dass Franz die LH Leute eher in Richtung Swissbedingungen bringen/zwingen will.


Zuletzt bearbeitet von pascalf am Sa Aug 03, 2013 1:58 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5554
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 12:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ImhO77 hat folgendes geschrieben:
flapfail hat folgendes geschrieben:

Ich denke, dass es in Zukunft hier auch zu einer Angleichung kommen wird Cool


Ja, zu Lasten der LH-Kollegen.


klar. LH hat ja schon einiges versucht bei ihren Töchtern wie:

Swiss: Mehr fliegen, weniger frei
AUA: Übergang des gesamten OS Betriebes auf die weitaus billigere Tyrolean
GWI: Schrittweise Ausgliederung des Deutschland und Europa Verkehres von LH in die GWI, wo für weniger Geld mehr gearbeitet werden muss.

Bei LH immer mehr Druck aufgebaut und hingewiesen, dass nur mehr bei den Töchtern (ok bei der AUA klappt es noch nicht ganz) Geld verdient wird, und es daher klarerweise auch Konsequenzen geben muss.

Als Folge wird auch bei den Gehaltsverhandlungen nichts neues mehr angeboten, im Gegenteil, man fordert nur mehr Verzicht unter dem Motto:
"Raus, aus der Komfortzone"

Nachdem Jahrelang gepredigt wirde, dass LH unbedingt mit dem Markt wachsen muss, gibt es nun schon seit geraumer Zeit ein Null- Wachstum (jeweils im Winter sogar ein Schrumpfen des angebotenen Flugverkehres)

Die Folgen kann jeder in der Firma sehen: Kein Wachstum, keine neuen Kapitänsstellen etc.

Der operative Gewinn schrumpfte im ersten Halbjahr 2013 um 70 %, die Aktie verlor 3 % nach der Bekanntgabe und war der größte Verlierer im Dax

Mal sehen. Ich denke da kommt noch schlimmeres.
(Aber das predige ich schon seit längerem ohne dass es jemand hier glauben will

Rolling Eyes Rolling Eyes )
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d@ni!3l
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Anmeldungsdatum: 18.11.2007
Beiträge: 4681
Wohnort: EDLW

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 2:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Und wie könnte man dem deiner Meinung nach entgegenwirken ? Diskutieren wir aber am besten in dem " Aktuelles zur Lufthansa"-Thread weiter Wink
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Wanderfalke
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Anmeldungsdatum: 19.03.2013
Beiträge: 362
Wohnort: LOWW

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 2:54 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@flapfail: Würdest du aufgrund der oben genannten "Missstände" die LX weiterhin als attraktiven Arbeitgeber bezeichnen und lohnt sich eine Bewerbung deiner Meinung nach im Moment überhaupt noch?

Es wurde gesagt, dass es wahrscheinlich in den folgenden Jahren zu einer Angleichung der Dienstplanregelung (OFF-Tage, Urlaubstage,..) bzw. des Lohnes zu Lasten der LH kommen wird? Stimmst du dem zu? Wo würdest du dich angesichts dieser Umstände zurzeit bewerben, wenn du die Wahl hättest?

Danke für deine Antwort.

LG Wanderfalke
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Quax Alber
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Anmeldungsdatum: 26.08.2009
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: Sa Aug 03, 2013 4:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es sind keine Angleichungen, sondern weitere Sparmassnahmen im Zuge der Zusammenlegung von Swiss International und European geplant. 30 Millionen Franken sollen bei den Piloten gespart werden, die sind auch verhandlungsbereit:

"Die Piloten befürworten weiterhin die Integration der Swiss European, sehen die Vorteile für die Zukunft und sind bereit, ihren Teil dazu beizutragen. Sei es durch finanzielle Abstriche, temporäre Ferienreduktion und Handreichungen in anderen Gebieten, die erhebliche Synergien und Ersparnisse ermöglichten."
http://aeropers.ch/

Die Verhandlungen sind aber vorerst gescheitert.

"Unter anderem geht es um einen Lohnverzicht von bis zu drei Prozent, solange die Airline nicht eine Betriebsgewinnmarge von zehn Prozent erreicht. Davon ist die Swiss aber noch weit entfernt. 2012 lag die Marge bei 4,2 Prozent. Zudem sollen neu eingestellte Piloten zwei Jahre unter dem bisherigen Lohnniveau arbeiten.

Neben vorübergehend weniger Ferien und weniger Erholungszeit geht es auch ums Pensionsalter: Nach Vorstellungen der Swiss-Geschäftsleitung sollen Swiss-Piloten mit 60 statt mit 58 in Rente gehen. Ohne, dass sich die zwei Jahre in einer höheren Rente niederschlagen, wie Aeropers bemängelt."
http://www.sonntagszeitung.ch/wirtschaft/artikel-detailseite/?newsid=258065

Die Position der Swiss schildert Harry Hohmeister z.B. hier:
http://www.srf.ch/player/tv/eco/video/swiss-in-kniffliger-lage-–-ceo-harry-hohmeister-im-studio?id=a89d194f-2cb9-43ee-bb9d-334ff1c417d8#open_form_anker
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5554
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: So Aug 04, 2013 7:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wanderfalke hat folgendes geschrieben:
@flapfail: Würdest du aufgrund der oben genannten "Missstände" die LX weiterhin als attraktiven Arbeitgeber bezeichnen und lohnt sich eine Bewerbung deiner Meinung nach im Moment überhaupt noch?

Es wurde gesagt, dass es wahrscheinlich in den folgenden Jahren zu einer Angleichung der Dienstplanregelung (OFF-Tage, Urlaubstage,..) bzw. des Lohnes zu Lasten der LH kommen wird? Stimmst du dem zu? Wo würdest du dich angesichts dieser Umstände zurzeit bewerben, wenn du die Wahl hättest?

Danke für deine Antwort.

LG Wanderfalke


Sowohl LX als auch LH sind immer noch attraktive Arbeitgeber.
Nur darf man LH wegen Ihrer derzeitigen Arbeits- und Gehaltsbedingungen nicht verherrlichen, dort muss und wird das Niveau immer mehr abgebaut werden, und wird sich eher Richtung LX oder VO (wenn man einen Vergleich sucht) entwickeln.
So wird man - als Neueinsteiger bei LH - sicherlich NICHT mehr in den Genuss einer Übergangsversorgung kommen, und mit 55 aufhören können, sondern wird bis 65 arbeiten, und sich für den Fall des früheren Ausscheidens selber versichern müssen.
Ebenfalls wird man sicherlich mit einer verringerten Firmenrente rechnen müssen.

Das ist aber immer noch viel besser, als zu einem Arbeitgeber wie AB (bzw LGW!) zu gehen, oder zu Ryan, wo gänzlich andere Bedingungen herrschen.
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oxide737
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Anmeldungsdatum: 10.12.2011
Beiträge: 1117

BeitragVerfasst am: So Aug 04, 2013 10:12 am    Titel: Antworten mit Zitat

flapfail hat folgendes geschrieben:
Wanderfalke hat folgendes geschrieben:
@flapfail: Würdest du aufgrund der oben genannten "Missstände" die LX weiterhin als attraktiven Arbeitgeber bezeichnen und lohnt sich eine Bewerbung deiner Meinung nach im Moment überhaupt noch?

Es wurde gesagt, dass es wahrscheinlich in den folgenden Jahren zu einer Angleichung der Dienstplanregelung (OFF-Tage, Urlaubstage,..) bzw. des Lohnes zu Lasten der LH kommen wird? Stimmst du dem zu? Wo würdest du dich angesichts dieser Umstände zurzeit bewerben, wenn du die Wahl hättest?

Danke für deine Antwort.

LG Wanderfalke


Sowohl LX als auch LH sind immer noch attraktive Arbeitgeber.
Nur darf man LH wegen Ihrer derzeitigen Arbeits- und Gehaltsbedingungen nicht verherrlichen, dort muss und wird das Niveau immer mehr abgebaut werden, und wird sich eher Richtung LX oder VO (wenn man einen Vergleich sucht) entwickeln.
So wird man - als Neueinsteiger bei LH - sicherlich NICHT mehr in den Genuss einer Übergangsversorgung kommen, und mit 55 aufhören können, sondern wird bis 65 arbeiten, und sich für den Fall des früheren Ausscheidens selber versichern müssen.
Ebenfalls wird man sicherlich mit einer verringerten Firmenrente rechnen müssen.

Das ist aber immer noch viel besser, als zu einem Arbeitgeber wie AB (bzw LGW!) zu gehen, oder zu Ryan, wo gänzlich andere Bedingungen herrschen.


Naja, wenn du dir anschaust was ein Easyjet Frischling in Jahr 1 verdient (Basis Schweiz), und das mit dem Gehalt eines Jahr 1 SWISS Piloten vergleichst, dann ist m.M. nach Easyjet mittlerweile der attraktivere Arbeitgeber.
Dann kommt ohnehin noch hinzu dass die Gehälter der LX noch weiter gekürzt werden sollen, und, du hast es schon angesprochen, die Arbeitszeiten werden länger, es gibt keinerlei Übergangsversorgung, noch eine Garantie auf Rente etc.. Man muss also ohnehin auf jeden Fall selbst vorsorgen. Von dem her...

Der Pilotenberuf beim Kranich, und bei anderen Legacy- und Major-Carriern verliert ganz einfach nach und nach seinen Status als "Traumjob". Und ehrlich gesagt finde ich das gar nicht so schlecht.
Natürlich ist es traurig dass die Bezahlung etc immer schlechter wird, aber ich denke so rückt der Fokus wieder mehr auf das Fliegen an sich, und hält einige der Wannabe-Piloten-Träumer dann evtl doch davon ab einen Cockpitplatz anzustreben.
Denn mal Hand aufs Herz:
Bei jedem Assessment besteht mindestens die Hälfte der Teilnehmer aus verblendeten Jungspunden, denen es in erster Linie um das Geld, Ansehen, den "Lifestyle" und die Ray Ban Pilotenbrille geht (ach ja, jeden Flug ne andere Stewardess flachlegen nicht vergessen Rolling Eyes ), anstatt um die Leidenschaft fürs Fluggerät und das Fliegen.
Mit dieser Entwicklung und der damit einhergehenden Entglorifizierung des Pilotendaseins wird es diese Art von Pilotenanwärtern in Zukunft wohl nicht mehr all zu häufig geben.


Gruß
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