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Stellungnahme des DLRs
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FlyAndy
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Anmeldungsdatum: 14.06.2003
Beiträge: 329

BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 3:13 pm    Titel: Stellungnahme des DLRs Antworten mit Zitat

Hier die Antworten des zuständigen Bereichsleiters beim DLR - von meiner Seite vielen herzlichen Dank für die aufgebrachten Mühen!



(1) Erkennen Sie, dass jemand an einem Vorbereitungsseminar teilgenommen hat? Wird dies negativ in Rechnung gestellt?

Trainiert man einen Test, verändert sich nicht die Fähigkeit des Menschen, sondern er vergrößert seinen testspezifischen Übungswert. Es gibt unterschiedliche Methoden, um den Unterschied zwischen Testübung und „echter Fähigkeit“ festzustellen. In einer empirischen Studie haben wir untersucht, wie wir genau den Vorübungs- und Vorwissensgrad bestimmen können. Dies bezieht sich nicht nur auf Vorbereitungskurse.

Die Grundlage unserer Bewertung sind Bewerber, welche sich nur mit den Mitteln des DLR vorbereitet haben. Um eine gesicherte Fähigkeitsdiagnostik weiter zu betreiben, haben wir Testübung die darüber hinaus ging in Rechnung gestellt. Dies haben wir auf der vorherigen Version offen publiziert. Hier ein Auszug der Punkte 3 bis 7 von unserer damaligen Homepage:

3. Der Bewertungsmaßstab für eine Eignungsbeurteilung bezieht sich
auf einen Bewerber, der sich mit vom DLR empfohlenen Unterlagen
(Vorinfobroschüre, CBTs, Bücher) vorbereitet hat.

4. Bereitet sich ein Bewerber darüber hinaus vor, z. B. durch
Trainingsprogramme oder Trainingskurse, kann dieses sehr leicht erkannt
werden.

5. Das Ausmaß eines zusätzlichen Trainings ist dem DLR bekannt und
wird bei der Fähigkeits- und Merkmalsbeurteilung in Rechnung gestellt.

6. Die Beurteilung des individuellen Trainingsstands erfolgt
unabhängig von der Selbstaussage des Bewerbers.

7. Stärken und Schwächen eines Bewerbers werden in dem redundanten
Prüfsystem des DLR eindeutig diagnostiziert.


Ich persönlich fand es erschreckend, dass trotz unseres offenen Umgangs mit dem Thema immer noch einige Bewerber teure Vorbereitungskurse besuchten, sich spezifische Software kauften oder in den Internetforen die Ratschläge gegeben wurden, Falschaussagen bezüglich der Vorbereitung im Bewerbungsgespräch zu machen. Auch wurde aus bestimmten Kreisen immer noch verbreitet, dass die „Vorbereitungskursteilnehmer“ den Standard definieren und man so ohne Vorbereitung keine Chance hat. Hat man als „besonders“ Vorbereiteter die Untersuchung bestanden, geschah dies, da man die Fähigkeiten mitbrachte und nicht wegen des spezifischen Übungsgewinns. Für mich persönlich ist es immer noch unverständlich, dass man einigen jungen Menschen immer noch glauben machen kann, sie werden eines Tages ein Großraumflugzeug fliegen, weil sie Seminare besuchen oder eine bestimmte Software kaufen und nicht weil sie die Fähigkeit mitbringen.

Da weiterhin ein „Geschäft“ mit der Unsicherheit der Bewerber gemacht wurde und die „Gerüchteküche“ unverändert brodelte, haben wir uns entschlossen alle Verfahren selbst offen zu legen. Ein Unterschied in der Leistung zwischen CBT Benutzern, den Benutzern kommerzieller Software und Vorbereitungskursteilnehmern ist nicht mehr nachweisbar.

Auch im Bereich der Verhaltensdiagnostik ist „angeübtes“ Verhalten für den geschulten Beobachter klar erkennbar. Leichte Veränderungen der Übungen realisieren solche Bewerber nicht und sie reagieren nicht angemessen. Manchmal ist nicht klar erkennbar, ob es sich nicht doch um eine Kompetenzschwäche handelt. Dies führt oft zu einem negativen Ergebnis. Ein Zustand der uns Probleme macht, da wir eventuell geeignete durch Vorbereitungskurse verlieren. Auch hier versuchen wir die Angst durch Information auf unserer Homepage zu nehmen.


(2) Warum dürfen keine Originalaufgaben verbreitet werden? Es wäre doch nicht schwer, bei jeder BU andere Zahlen in den Aufgaben zu verwenden.

Um „faire“ Testaufgaben für deutschlandweite Bewerbergruppen zu machen, bedarf es einiger Arbeit. Die Aufgaben müssen bestimmten psychometrischen Kriterien genügen. Daher erprobt man sie vorher und prüft sie statistisch. Diesen Standard wollen wir beibehalten. Parallele Aufgaben können durch leichte Veränderungen entwickelt werden. Werden Lösungen gelernt, bekommen Bewerber nicht mehr die Veränderungen der Aufgaben mit, sondern geben die Auswendig gelernten Antworten ein. Es kann passieren, dass Bewerber abgelehnt werden, obwohl laut Schulzensuren eventuell ein ausreichendes Wissen vorhanden sein könnte. Auch hier verlieren wir geeignete Bewerber.


(3) Wieviel Prozent aller Teilnehmer bestehen das Auswahlverfahren? Steht dies in Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Lage? Kann ein etwas fortgeschrittenes Alter (bspw. 24) vorteilhaft sein gegenüber einem bspw. 19jährigen Kandidaten?

Die Auswahlquote ist dadurch bedingt, dass bestimmte gleichzeitig vorhandene Begabungsausprägungen (z. B. sprachlich, mathematisch, psychomotorisch, technisch usw.) nur zu einem Teil in der Bevölkerung vorkommen. Normal ist, dass der Mensch bestimmte Schwerpunkte hat. Die Quoten sind über die Jahre gemittelt etwa 30% für die BU und 25% - 30% für die FQ. Es gibt jedoch natürliche Schwankungen im Jahr.

Es handelt sich im Vergleich mit anderen attraktiven Berufsangeboten somit kaum um das „strengste und schwerste“ Auswahlverfahren Deutschlands. Die Erfolgsquote nach unserer Empfehlung für den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung ist übrigens über Jahrzehnte konstant und weltweit einmalig hoch. Unabhängig von Vorbereitungsangeboten gelingt es uns die Fähigkeiten von Bewerbern richtig zu erkennen.

Das DLR ist eine unabhängige Großforschungseinrichtung und unsere Entscheidungen beruhen auf unseren wissenschaftlichen Erfahrungen und sind unabhängig von der Konjunktur. Wer unsere Beratung in Anspruch nimmt weiß dies und regelt seinen Bedarf über die Anzahl der eingeladenen Bewerber. Dies ist für die Bewerber ein faires Verfahren, da die Anforderungen für alle gleich bleiben.

Im Bereich der Persönlichkeitsdiagnostik ist die „Reife“ schon ein Faktor, der eine Entscheidung beeinflussen kann. Diese kann ein Bewerber mit 19 haben, für einige kann eine „Findungsphase“ direkt nach dem Abitur aber auch vorteilhaft sein.


(4) Welche Rolle spielt das Testprotokoll, das man zu Hause auszufüllen hat, für die Bewertung?

Das Testprotokoll hat keinen Einfluss auf die diagnostische Entscheidung. Es dient allein Forschungszwecken. Ein Vorbereitungsangebot in unserem Umfang ist etwas sehr seltenes. Wir möchten wissen, wie es angenommen wird und welchen Einfluss es hat. Hier zwei Erkenntnisse: Das Trainingsangebot wurde im ersten viertel Jahr nicht so angenommen wie wir es uns wünschten. Mittlerweile wird es voll genutzt. Es gibt jedoch immer noch Bewerber die es nicht nutzen und die Tests nicht einmal anschauen. Die Bestehensquote dieser Bewerber ist deutlich geringer.


(5) Warum können Kandidaten schon in der BU durch psychologische Fragen durchfallen? Wäre dies nicht eher Bestandteil der FQ?

Es gibt in sehr wenigen Fällen äußerst extreme Konstellationen, welche sich in Studien als sehr kritisch herausgestellt haben. In der FQ und im Interview werden diese Eigenschaften nur bestätigt. Wir ersparen diesen Bewerbern daher die weiteren Bewerbungsschritte.


(6) Warum kann der DLR-Test nicht ein zweites Mal wiederholt werden? Hat dies finanzielle Gründe?

Den „DLR – Test“ gibt es nicht. Jeder Auftraggeber definiert eigene Anforderungen. Es gab Zeiten in denen Untersuchungsergebnisse zwischen Auftragebern nicht anerkannt wurden. Bis zu vier gleichzeitige oder zeitlich versetzte Untersuchungen waren möglich. Wir konnten sehen, dass Schwachpunkte im Fähigkeitsbereich zeitlich stabil bleiben und es zu keinen anderen Ergebnissen kommt. Wiederholungen sind nur in Teilbereichen möglich. Die „Englischwarnung“ ist so eine Wiederholungsmöglichkeit. Auch die Bewerbung nach abgeschlossener ATPL-Ausbildung ist eine Wiederholungsmöglichkeit.


(7) Warum ist es nicht möglich, die Ergebnisse der BU per Einschreiben zugeschickt zu bekommen?

Dies hat datenschutzrechtliche Gründe. Wir möchten auch nicht, dass Institutionen die Vorlage solcher Ergebnisse als Bedingung für eigene Schulungen oder Einstellungen machen.


(8 ) In welchem Umfang lesen Mitarbeiter des DLRs in Internetforen wie pilotenboard.de mit? Werden die Beiträge einzelner User genauer analysiert und ggf. in Verbindung mit Testkandidaten gebracht?

Das DLR nimmt natürlich beobachtend am „Vorbereitungsmarkt“ teil. Dies bezieht sich nicht nur auf das Internet. Allerdings brauchen wir uns nicht mit einer Kamera in Büschen zu verstecken. Als eine quasi halbstaatliche Einrichtung beteiligt sich kein DLR – Mitarbeiter aktiv im Internet oder macht namentliche Aussagen, welche Personen oder Firmen schaden. Wir nutzen die Foren vielmehr als offenes „Feedback“ an uns. Allerdings verfolgen wir unsere Interessen dort, wo Urheberrechtsverletzungen vorliegen oder eine Verletzung der Vertraulichkeitserklärung erfolgte.


Lassen Sie mich abschließend ein paar persönliche Worte schreiben. Es ist weltweit der übliche Weg, dass eine fliegerische Ausbildung selbst bezahlt wird oder über den „militärischen Weg“ erfolgt. Wird eine Ausbildung durch einen Arbeitgeber gefördert und soll sie in einer bestimmten Zeit beendet sein, hat er meiner Meinung nach ein Recht aus einer Anzahl von Bewerbern die heraussuchen, welche in sein Firmenprofil passen und die Anforderungen erfüllen. Wir als Forschungsorganisation DLR sind beratend dafür tätig. Wir wissen um die Bedeutung der getroffenen Aussagen für den einzelnen Bewerber und wie groß Enttäuschungen bei einer Ablehnung sein können. Wir haben uns verpflichtet den höchsten Standard einer wissenschaftlichen und fairen Diagnostik (ohne „Nasenfaktor“) zu bieten. Dies hat dazu geführt, dass wir sogar unseren ganzen diagnostischen Prozess ISO-9001 zertifizieren ließen und dies jährlich immer wieder überprüfen lassen. Dies ist weltweit einmalig. Auch fühlen wir uns dem Bewerber gegenüber verpflichtet, unsere Entscheidungsgründe zurückzumelden. Dies machen wir nicht nur standardmäßig in der FQ, sondern wir bieten auch individuelle Datenerklärungstermine nach der BU an. Nennen sie mir eine Organisation mit bis zu 10.000 Untersuchungsfällen, welche sich noch soviel Zeit für den einzelnen Bewerber nimmt.

Das „normale“ in vielen Einstellungsuntersuchungen sind leider Schreiben ohne Begründung mit keiner Chance die Entscheidungsgründe zu erfahren. Dass eine Absage als große Enttäuschung erlebt wird oder nicht mit dem Selbstbild übereinstimmt, kann ich gut nachvollziehen. Unsere Aussage bezieht sich lediglich auf ein bestimmtes Firmenprofil. Nicht nachvollziehen kann ich die Sichtweisen, dass wir nach „Nasenfaktor“ entscheiden und scheinbar geeignete Bewerber an ihrem angeblichen „Recht“ zur Tätigkeit in einer bestimmten Firma hindern. Dies ist wie oben erwähnt meine persönliche Meinung. Etwas mehr Sachlichkeit und weniger Gerüchte streuen würde ich mir wünschen. Mir ist aber natürlich auch klar, dass ein Forum einzelnen auch zum „Frustabbau“ dient.

Ich hoffe ich konnte Ihnen einige Fragen beantworten. Das DLR steht schriftlichen und namentlich Anfragen zur Verfügung. Nicht reagieren werden wir auf anonyme Anfragen. Ich wünsche Ihnen und Ihren Forumskollegen alles Gute.


Mit freundlichen Grüßen

Leiter Bereich Cockpitauswahl
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Der Autor hat mich gebeten, seinen Namen nicht zu veröffentlichen, damit sein ohnehin schon überlaufendes E-Mail-Postfach nicht zusätzlich belastet wird. E-Mails an das DLR sind an die offiziell veröffentlichten E-Mail-Adressen zu richten. Bitte habt dafür Verständnis.
Die Fragen wurden vor einiger Zeit hier gesammelt.


Zuletzt bearbeitet von FlyAndy am Sa Feb 21, 2004 12:07 am, insgesamt einmal bearbeitet
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vogelmann
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Anmeldungsdatum: 20.03.2003
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 3:24 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wahrlich interessant!
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das_tönchen
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 3:56 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Sachlich, nachvollziehbar und glaubwürdig - bestätigt voll und ganz mein in HH entstandenes Bild vom DLR als seriöses Unternehmen, was ein wirklich gutes und vor allem faires Auswahlverfahren durchführt.
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supermario
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Anmeldungsdatum: 05.04.2003
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 6:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Für mich persönlich ist es immer noch unverständlich, dass man einigen jungen Menschen immer noch glauben machen kann, sie werden eines Tages ein Großraumflugzeug fliegen, weil sie Seminare besuchen oder eine bestimmte Software kaufen und nicht weil sie die Fähigkeit mitbringen

Sie wissen ganz genau (sollten Sie zumindest) wieviele dieser jungen Menschen bald ein Grossraumflugzeug der Lufthansa fliegen werden.

Zitat:
Trainiert man einen Test, verändert sich nicht die Fähigkeit des Menschen, sondern er vergrößert seinen testspezifischen Übungswert.

Die Grundlage unserer Bewertung sind Bewerber, welche sich nur mit den Mitteln des DLR vorbereitet haben. ...haben wir Testübung die darüber hinaus ging in Rechnung gestellt.

Auch wurde aus bestimmten Kreisen immer noch verbreitet, dass die „Vorbereitungskursteilnehmer“ den Standard definieren und man so ohne Vorbereitung keine Chance hat. Hat man als „besonders“ Vorbereiteter die Untersuchung bestanden, geschah dies, da man die Fähigkeiten mitbrachte und nicht wegen des spezifischen Übungsgewinns.
Auch im Bereich der Verhaltensdiagnostik ist „angeübtes“ Verhalten für den geschulten Beobachter klar erkennbar. Leichte Veränderungen der Übungen realisieren solche Bewerber nicht und sie reagieren nicht angemessen.

Dann verstehe ich nicht warum die Erfolgsquote der Vorbereiter bei der BU nicht 30% sondern über 90% beträgt.
Hier besteht doch eindeutig Erklärungsbedarf. Das müssten Sie doch erkennen.

Zitat:
Ich persönlich fand es erschreckend, dass trotz unseres offenen Umgangs mit dem Thema immer noch einige Bewerber teure Vorbereitungskurse besuchten, sich spezifische Software kauften oder in den Internetforen die Ratschläge gegeben wurden, Falschaussagen bezüglich der Vorbereitung im Bewerbungsgespräch zu machen.

Wenn es wirklich so wenige wären, würden Sie dies hier nicht erwähnen.

Zitat:
Da weiterhin ein „Geschäft“ mit der Unsicherheit der Bewerber gemacht wurde und die „Gerüchteküche“ unverändert brodelte, haben wir uns entschlossen alle Verfahren selbst offen zu legen. Ein Unterschied in der Leistung zwischen CBT Benutzern, den Benutzern kommerzieller Software und Vorbereitungskursteilnehmern ist nicht mehr nachweisbar... Auch hier versuchen wir die Angst durch Information auf unserer Homepage zu nehmen...
...Manchmal ist nicht klar erkennbar, ob es sich nicht doch um eine Kompetenzschwäche handelt. Dies führt oft zu einem negativen Ergebnis. Ein Zustand der uns Probleme macht, da wir eventuell geeignete durch Vorbereitungskurse verlieren...

Sie tragen mit dazu bei. Das entschärfen durch Offenlegung ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber das Problem ist und bleibt die Einmaligkeit des Tests. Da nützt die Offenlegung überhaupt nichts (und die Angst bleibt). Das dürfte auch Ihnen inzwischen aufgefallen sein.
Ausserdem ist zwischen "Offenlegen" und Offenlegen immernoch ein kleiner Unterschied.

Zitat:
Es handelt sich im Vergleich mit anderen attraktiven Berufsangeboten somit kaum um das „strengste und schwerste“ Auswahlverfahren Deutschlands. Die Erfolgsquote nach unserer Empfehlung für den erfolgreichen Abschluss einer Ausbildung ist übrigens über Jahrzehnte konstant und weltweit einmalig hoch. Unabhängig von Vorbereitungsangeboten gelingt es uns die Fähigkeiten von Bewerbern richtig zu erkennen.

Das ist, um es mit Ihren Worten auszudrücken, statistisch nicht nachgewiesen. Denn ohne einen Vergleich zu den Bewerbern , die durchgefallen sind lässt sich keine Aussage über die Erfolgsquote machen. Zudem darf ich erinnern, wieviele abgewiesene Bewerber heute diesen Beruf erfolgreich ausüben. Wenn Sie schon auf empirische Tests, die statistisch eindeutig nachgewiesen sind, Wert legen, müssen Sie dies auch konsequent tun. Ich könnte behaupten, 90 Prozent der durchgefallenen Bewerber würden die Ausbildung ebenfalls erfolgreich absolvieren, Sie könnten mir nicht das Gegenteil beweisen, da Ihnen der statistisch unabdingbare Vergleich fehlt.

Zitat:
Das DLR ist eine unabhängige Großforschungseinrichtung und unsere Entscheidungen beruhen auf unseren wissenschaftlichen Erfahrungen und sind unabhängig von der Konjunktur. Wer unsere Beratung in Anspruch nimmt weiß dies und regelt seinen Bedarf über die Anzahl der eingeladenen Bewerber. Dies ist für die Bewerber ein faires Verfahren, da die Anforderungen für alle gleich bleiben.

Warum werden 2004 nicht mehr 200, sondern nur 120 NFF eingestellt ?
Warum gibt es aber keinen Bewerbungsstop? Das würde sich innerhalb kürzester Zeit auch oder gerade hier herumsprechen.

Zitat:
Im Bereich der Persönlichkeitsdiagnostik ist die „Reife“ schon ein Faktor, der eine Entscheidung beeinflussen kann. Diese kann ein Bewerber mit 19 haben, für einige kann eine „Findungsphase“ direkt nach dem Abitur aber auch vorteilhaft sein.

Ich darf anmeken: sie ist fast immer von Vorteil. Denn die Erfahrung durch andere Bewerbungssituationen ist gerade für die FQ ein klarer Vorsprung.

Zitat:
Es gibt jedoch immer noch Bewerber die es nicht nutzen und die Tests nicht einmal anschauen. Die Bestehensquote dieser Bewerber ist deutlich geringer.

Also verändert man mit der Software doch die Fähigkeiten?
Offensichtlich werden doch nur die Fähigkeiten berücksichtigt. Der Übungsgewinn wird doch bereits in Rechnung gestellt, denke ich?
Ich erinnere noch einmal:
„Hat man als „besonders“ Vorbereiteter die Untersuchung bestanden, geschah dies, da man die Fähigkeiten mitbrachte und nicht wegen des spezifischen Übungsgewinns“
„Trainiert man einen Test, verändert sich nicht die Fähigkeit des Menschen, sondern er vergrößert seinen testspezifischen Übungswert..“

Oder doch, oder nicht, oder doch,....???

Zitat:
Den „DLR – Test“ gibt es nicht. Jeder Auftraggeber definiert eigene Anforderungen. Es gab Zeiten in denen Untersuchungsergebnisse zwischen Auftragebern nicht anerkannt wurden.

Was kann das für Gründe haben?

Zitat:
Bis zu vier gleichzeitige oder zeitlich versetzte Untersuchungen waren möglich. Wir konnten sehen, dass Schwachpunkte im Fähigkeitsbereich zeitlich stabil bleiben und es zu keinen anderen Ergebnissen kommt. Auch die Bewerbung nach abgeschlossener ATPL-Ausbildung ist eine Wiederholungsmöglichkeit.

Die Schwachpunkte im Fähigkeitsbereich lösen sich also mit Erhalt des ATPL plötzlich in Luft auf und es steht einer erneuten Überprüfung der jetzt anscheinend doch nicht mehr zeitlich stabilen Fähigkeiten nichts mehr im Wege.
Entschuldigung, aber Sie glauben doch selber nicht was Sie hier für einen Unsinn schreiben.

Zitat:
Wir haben uns verpflichtet den höchsten Standard einer wissenschaftlichen und fairen Diagnostik (ohne „Nasenfaktor“) zu bieten. Dies hat dazu geführt, dass wir sogar unseren ganzen diagnostischen
Prozess ISO-9001 zertifizieren ließen und dies jährlich immer wieder überprüfen lassen. Dies ist weltweit einmalig.

Ich nehme sofort alles zurück und behaupte das Gegenteil. Warum sagen Sie das nicht gleich? Ich brech mir hier einen ab,...

Zitat:
Unsere Aussage bezieht sich lediglich auf ein bestimmtes Firmenprofil. Nicht nachvollziehen kann ich die Sichtweisen, dass wir nach „Nasenfaktor“ entscheiden...

Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.



Ich bitte den Zynismus zum Schluss zu Entschuldigen, und ich erkenne Ihre Stellungnahme hoch an,
aber es gibt z.T. so viele Unstimmigkeiten in Ihren Aussagen und wirklichen Handlungen, da fällt mir nichts anderes mehr dazu ein.


Zuletzt bearbeitet von supermario am Fr Feb 20, 2004 9:17 pm, insgesamt 3-mal bearbeitet
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vogelmann
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 7:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

supermario hat folgendes geschrieben:
Ich bitte den Zynismus zum Schluss zu Entschuldigen, und ich erkenne Ihre Stellungnahme hoch an,
aber es gibt z.T. so viele Unstimmigkeiten in Ihren Aussagen und wirklichen Handlungen, da fällt mir nichts anderes mehr dazu ein.


Jo, war doch von vornherein abzusehen, dass so geantwortet wird!

Zitat:
Das DLR ist eine unabhängige Großforschungseinrichtung und unsere Entscheidungen beruhen auf unseren wissenschaftlichen Erfahrungen und sind unabhängig von der Konjunktur


Nicht, nicht das DLR aber die LH und somit über Ecken und Enden auch das DLR, das dadurch beeinflusst wird...sprich: Sie sind es! Kapisch? Wink


Also... tss...konnte mir das ein oder andere Mal das grinsen nicht verkneifen - diese Pseudo-Ernsthaftigkeit... also ich weiß nicht, wer den Brief geschrieben hat... *kopfschüttel*
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 8:34 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Den Namen des Autors hätte man ja ruhig drin lassen können, ansonsten finde ich ein paar Feststellungen von supermario gelinde gesagt etwas "unsachlich" dargestellt. Unabhängig davon, dass er offensichtlich nicht die Antworten bekommen hat, die er sich erhofft hat-sollte man wenigstens sachlich argumentativ bleiben. Und wie zu ersehen ist, besteht das DLR darauf, hier nicht aktiv an den Forumsdiskussionen teilzunehmen,insofern wäre ein direktes Schreiben von supermario (und damit nicht anonym) vielleicht effektiver, denn ich glaube kaum, dass die Haltung seitens d. DLR überdacht wird und man plötzlich doch offiziell auf supermario's Beitrag in dieser Form eingeht. Zu guter letzt spricht supermario aber auch einige Punkte bzw. Themen an, die nicht direkt im Ermessen des DLR -als testdurchführende Institution- liegen, sondern vielmehr beim Auftraggeber der Tests, nämlich der LH. Oder was bringt es, das DLR auf geringere Einstellungszahlen anzusprechen ? Aber wenn man schon dabei ist, gezielt Fragen an die LH zu stellen, dann sollten diese vielleicht in einem separaten Thread gesammelt werden. Ich könnte mir vorstellen, auch das wäre für einige interessant - nicht zuletzt bezogen auf Themen wie die Gerüchte hinsichtlich der Bestehensquote von arabisch-stämmigen Bewerbern.
Falls supermario also wirklich Antworten auf seine Einwände haben möchte, wäre er vielleicht wirklich gut damit beraten, das DLR direkt anzuschreiben - als Reaktion auf die Stellungnahme.
Und noch mal: wieso wurde der Name des Autors der Stellungnahme entfernt, wurde etwa explizit darum gebeten ??
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der eine oder andere hier zu einigen Punkten gezielte Rückfragen hätte.
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Besten Dank & Viele Grüße
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supermario
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Beiträge: 251

BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 9:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wie wärs mal ein bischen konkreter, wannabe?
Das die letzten Antworten reiner Zynismus sind habe ich bereits erwähnt.

Aber mit zunehmenden Abstand habe ich an der Echtheit dieser Stellungnahme ernsthafte Zweifel.
Ich kann nicht glauben dass diese Stellungnahme tatsächlich offiziell vom DLR kommt.
Aussagen wie: "durch ein Seminar Grossraumflugzeuge zu fliegen kann ich nicht glauben...", so etwas wird niemand, der Ausbildungsleiter beim DLR ist, erklären. Das passt nicht.
Mich wundert auch warum kein Name veröffentlicht ist. Es gibt doch sowieso nur einen Ausbildungsleiter.
Das kommt mir langsam schon sehr spanisch vor.
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das_tönchen
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 9:47 pm    Titel: eine welt voller skeptiker....fehler in der matrix entdeckt? Antworten mit Zitat

supermario hat folgendes geschrieben:
Ich kann nicht glauben dass diese Stellungnahme tatsächlich offiziell vom DLR kommt.


*lol* genau...der arme FlyAndy...da mussten wieder Schwiegermutter und Patenonkel ihm helfen, einen so langen Text zu formulieren, damit er hier mehr Glaubwürdigkeit erlangt und sich von den immensen Beträgen, die er mit diesem Forum erwirtschaft, noch ein Haus, Auto, Boot kaufen kann ......honorier also bitte mal die wochenlange Arbeit und verrat nicht direkt alles! Cool

supermario hat folgendes geschrieben:
Mich wundert auch warum kein Name veröffentlicht ist. Es gibt doch sowieso nur einen Ausbildungsleiter.


Ich hab eine geniale Idee - falls Du der Deutschen Telekom als Institution vertraust (okay, heftige Forderung, ich weiss Cool), dann ruf doch die Auskunft an und lass Dir die Nummer vom DLR in HH geben - ich bin mir sicher, die haben nicht nur ne Telefonzentrale, sondern dort auch Menschen am anderen Ende der Leitung sitzen, die Dir sicher weiterhelfen können, die Wahrheit herauszufinden, zumal Du ja in den Personalien dort erstaunlich gut informiert bist - und falls Du im Gespräch dort herausfinden wirst, dass alles nur ein riesiger Fake ist, dann muss das Forum das wohl (ein zweites Mal) verkraften - aber hey, Du wärst zumindest im Recht! Very Happy

Ich lach mich bis dahin mal weiter tot...
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 9:56 pm    Titel: es ist noch früh am Abend Antworten mit Zitat

supermario hat folgendes geschrieben:
Wie wärs mal ein bischen konkreter, wannabe?

Hey, soviel Zeit für ein zweites 'e' muss doch noch da sein Wink

supermario hat folgendes geschrieben:
Das die letzten Antworten reiner Zynismus sind habe ich bereits erwähnt.

Ja, okay-also Du meinst sicherlich, worauf ich mich konkret mit "unsachlich" bezogen habe-oder ?
Das war nicht als persönlicher Angriff oder dergleichen gemeint, vielmehr sind mir beim Lesen Deines Postings einfach ein paar Argumente, bzw. der verwendete Tonfall aufgefallen. Ich habe Dein Posting gerade noch mal schnell überflogen und kann jetzt nicht wirklich viele Details finden, vielleicht liegt das aber auch daran, dass Dein Posting mittlerweile bereits 3 Mal überarbeitet worden ist ? Wink Nein, ernsthaft, ich bin ja selbst voller Ironie & Zynismus und habe da auch nix gegen einzuwenden, nur machte Dein Posting auf mich einen ambivalenten Eindruck: zum einen hast Du scheinbar nicht nur Deine Meinung mit rhetorischen Fragen kundtun wollen, sondern Dinge konkret hinterfragt und somit eine Antwort erbeten - andererseits hast Du aber wie gesagt -was meinen Eindruck angeht- etwas persönlich formuliert, beispielsweise bezogen auf Sätze wie Entschuldigung, aber Sie glauben doch selber nicht was Sie hier für einen Unsinn schreiben

Unabhängig davon, ob ich Deine Meinung nun teile oder nicht: im Sinne eines produktiven Dialogs bzw. Austauschs wäre es doch wünschenswert, wenn wir die Antworten vom DLR nicht einfach kategorisch als Ramsch abtun würden, nur weil wir anderer Meinung sind oder wir uns veräppelt fühlen -sondern möglichst vielmehr 'sachlich' bleiben könnten und auf professioneller Ebene kontroverse Punkte hinterfragen würden. Ich für meinen Teil fände es schade, wenn dieses Feedback seitens des DLR mehr die Ausnahme als die Regel darstellen sollte, nur weil wir uns nicht zusammenreißen können um mit dem nötigen Abstand die Zeilen auf uns wirken zu lassen-besonders gerade dann wenn wir mit den mitgeteilten Inhalten nicht zufrieden sind oder wir anderer Auffassung sind.Schliesslich sind es ja die Nutzer des Forums, die Antworten haben wollen.
Es ist nicht so, dass nicht auch ich Widersprüchlichkeiten in der Antwort wiederfinden würde, auch kniee ich nicht nieder, weil uns eine so imposante (bezogen auf die Größe & Effizient der Rechtsabteilung Wink )Institution wie d. DLR ein Feedback gibt, aber vielmehr geht es mir darum, dass die ganze Sache möglichst produktiv bleibt-es ist schliesslich ein Geben und Nehmen, der Gedanke hinter dem Forum ist dem Tun des DLR ja auch zuträglich und nach eigenem Bekunden weiß man dort den hiesigen Austausch ja scheinbar schon auch zu schätzen-wenn es halt nicht gerade um kritische Details wie "Original-Aufgaben" geht Wink

Ich finde es ein bisschen kurzsichtig, jetzt hier einfach den eisernen Besen rauszuholen und vielleicht sogar Chancen zu verbauen, ohne die Möglichkeit zu berücksichtigen, dass hier noch Folge-Generationen das Forum nutzen wollen werden und wohlmöglich ebenfalls Fragen an d. DLR haben werden.

supermario hat folgendes geschrieben:
Aber mit zunehmenden Abstand habe ich an der Echtheit dieser Stellungnahme ernsthafte Zweifel.

Ich habe die eMail selbst nicht gesehen, habe aber absolut keinen Zweifel an der Echtheit der Stellungnahme-wenn Du magst, nenn' es "mangelnde Paranoia" Wink - aber ich sehe keinen Grund, die Stellungnahme zu faken, egal von welcher Seite.
Wenn Du derartige Zweifel hegst, würde ich an Deiner Stelle einfach am kommenden Montag mal in HH beim DLR durchrufen und Dir die Stellungnahme authentifizieren lassen-wenn man Dir dann mitteilt, dass es eine solche Stellungnahme nie gegeben hat, dann bist Du mein neuer Held ! Smile

supermario hat folgendes geschrieben:
Ich kann nicht glauben dass diese Stellungnahme tatsächlich offiziell vom DLR kommt.
Aussagen wie: "durch ein Seminar Grossraumflugzeuge zu fliegen kann ich nicht glauben...", so etwas wird niemand, der Ausbildungsleiter beim DLR ist, erklären. Das passt nicht.

Wie gesagt: auch mir sind ein paar Ungereimtheiten bzw. Widersprüche aufgefallen, dazu zählte auch diese Formulierung (klingt irgendwie wie aus dem Kindergarten)-aber es kann halt nicht jeder so ein linguistisches Ass sein Wink

supermario hat folgendes geschrieben:
Mich wundert auch warum kein Name veröffentlicht ist. Es gibt doch sowieso nur einen Ausbildungsleiter.
Das kommt mir langsam schon sehr spanisch vor.

Okay, wenn Du recht haben solltest, können wir uns in HH auf ein Alster an der Alster treffen Wink
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Zuletzt bearbeitet von wannabee am Fr Feb 20, 2004 9:59 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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blablubb
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Anmeldungsdatum: 28.05.2003
Beiträge: 1485
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 9:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

supermario hat folgendes geschrieben:
Dann verstehe ich nicht warum die Erfolgsquote der Vorbereiter bei der BU nicht 30% sondern über 90% beträgt.


aha.

damit wäre das also auch geklärt:-)
also in meinen unterlagen hier steht, das es 94,563% sind....


entschuldige bitte - aber wärst du so nett, wenn du schon die echtheit des von flyadmin gefälschten berichtes anzweifelst, wenigstens DEINE quellen für diese zahlen offenzulegen?


grüße,

blubbi

ps: nimms persönlich: ICH teile deine meinung nicht. *gg*
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jonas
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Anmeldungsdatum: 03.02.2003
Beiträge: 2317
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 9:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Also, da muss ich supermario in vielen Punkten zustimmen!!! Ich bin auch sehr skeptisch, wenn Informationen anonym über dritte weitergegeben werden.

Zitat:
Zu guter letzt spricht supermario aber auch einige Punkte bzw. Themen an, die nicht direkt im Ermessen des DLR -als testdurchführende Institution- liegen, sondern vielmehr beim Auftraggeber der Tests, nämlich der LH. Oder was bringt es, das DLR auf geringere Einstellungszahlen anzusprechen ?

Zumindest muss das DLR als testausführende Institution über den Bedarf vom Auftraggeber informiert sein, oder nicht?! Also kennt es auch die Zahlen! Dass es damit nicht hausieren geht, ist klar. Sich aber hinzustellen, um wiederholt darauf zu verweisen, dass die gleiche Bestehenswahrscheinlichkeit vorliegt wie zB vor zwei Jahren, halte ich für ziemlich daneben. Das glaubt nur jemand, der jahrelang Yps-Heftchen abonniert hat, aber der ist zu jung, um die BU/FQ abolvieren zu können Cool !
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wannabee
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Anmeldungsdatum: 02.05.2003
Beiträge: 1519
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BeitragVerfasst am: Fr Feb 20, 2004 10:34 pm    Titel: verwirrte Geister, Teil III ;-) Antworten mit Zitat

jonas hat folgendes geschrieben:
Also, da muss ich supermario in vielen Punkten zustimmen!!! Ich bin auch sehr skeptisch, wenn Informationen anonym über dritte weitergegeben werden.
Das ist ja mit Sicherheit auch eine gute und gesunde Lebenseinstellung und die sei jedem gegönnt.
jonas hat folgendes geschrieben:
wannabee hat folgendes geschrieben:
Zu guter letzt spricht supermario aber auch einige Punkte bzw. Themen an, die nicht direkt im Ermessen des DLR -als testdurchführende Institution- liegen, sondern vielmehr beim Auftraggeber der Tests, nämlich der LH. Oder was bringt es, das DLR auf geringere Einstellungszahlen anzusprechen ?

Zumindest muss das DLR als testausführende Institution über den Bedarf vom Auftraggeber informiert sein, oder nicht?!
Ist wohl wahr, aber ich habe auch nicht behauptet, dass das nicht der Fall wäre.
jonas hat folgendes geschrieben:
Also kennt es auch die Zahlen! Dass es damit nicht hausieren geht, ist klar.

Ich kann Dir folgen ... Wink
jonas hat folgendes geschrieben:
Sich aber hinzustellen, um wiederholt darauf zu verweisen, dass die gleiche Bestehenswahrscheinlichkeit vorliegt wie zB vor zwei Jahren, halte ich für ziemlich daneben.

Okay, auch hier kann ich Dir noch folgen-andererseits gibt es einen
"neuen" Faktor, mal unabhängig von Kursstärke bzw. maximaler Einstellungszahl: die Wartezeit.
Wie vergangene Berichte gezeigt haben, wird mittlerweile praktisch schon standardmäßig von einer Wartezeit ausgegangen.
Und wenn ich nicht irgendwas total falsch verstanden habe, dann ist es erstmals so, dass die LH bereits zu Anfang des laufenden Jahres schon Kurse für das kommende Jahr "befüllt". Das heißt es geht nicht länger nur um eine Wartezeit von ein paar Monaten, sondern tatsächlich auch schon mal einem Jahr oder mehr. Es werden scheinbar nicht mehr nur Kurse für einen absehbaren Zeitraum von ein paar Monaten befüllt, sondern tatsächlich schon langfristiger geplant.

Ich bin nun wahrlich kein Mathematiker, aber für mich stellt sich das nun wie folgt dar, wenn ich bis vor x Jahren (Du sagst 2) pro Jahr 300 Leute pro JAHR nach positivem Einstellungsverfahren in ein Ausbildungsverhältnis übernommen habe um den Bedarf an Nachwuchs zu sichern und diese 300 Leute angeblich dann 25-30 % der positiven BUler ausmachen, wobei die Bestehensquote der BU angeblich ebenfalls bei etwa 30 % liegt, dann sieht die Situation so aus, dass etwa 10 % der BU-Absolventen auch tatsächlich dann die Ausbildung starten konnten.
Natürlich gebietet die Stochastik, dass bei lediglich 120 Ausbildungsverträgen gegenüber ursprünglich 300 abgeschlossenen Ausbildungsverträgen, weniger Leute pro Jahr die Ausbildung beginnen können. Aber wenn wie bereits geschildert, wirklich schon Anfang 2004 damit begonnen wird, Kurse für Anfang/Mitte 2005 zu "bestücken", dann geht die Rechnung doch wenigstens insofern noch auf, dass geeignete Bewerber noch immer einen Ausbildungsvertrag angeboten bekommen können-selbst wenn der Bedarf für das laufende Jahr gedeckt sein sollte. Folglich scheinen die Jungs & Mädels da jetzt primär damit beschäftigt zu sein, die Kurse altersmäßig zu staffeln, so dass der Ausbildungsbeginn auch alterstechnisch noch gut hinkommt.

Was mich ja mal in diesem Zusammenhang (Wartezeit) interessieren würde: normalerweise ist ja bei mehr als 12-monatiger Wartzeit ein Nach-Interview vorgesehen, um also nach den 12 Monaten eine Überprüfung der Testergebnisse durchzuführen: fällt die denn nun -wie zu erwarten wäre- fairerweise weg, wenn die Verzögerung durch die Konzernplanung bedingt ist ? Im selben Kontext scheint es ja beinahe schon naheliegend bzw. empfehlenswert zu sein, sich ggf. für den ILST einzuschreiben um während der Wartezeit etwas sinnvolles zu machen und planungstechnisch auf der gesicherten Seite zu sein, da die tatsächliche Ausbildung ja ohnehin erst später startet und man somit wirklich eine Zeitplanung vor Augen hat ?

jonas hat folgendes geschrieben:
Das glaubt nur jemand, der jahrelang Yps-Heftchen abonniert hat, aber der ist zu jung, um die BU/FQ abolvieren zu können Cool !

Ich habe diese Heftchen zwar nie abboniert gehabt, aber doch mit einiger Regelmäßigkeit gekauft-und Tönnchen hat recht: die gab es nicht nur schon Anfang der Neunziger sondern mit einiger Sicherheit auch schon Ende der achtziger: schliesslich kann ich mich daran noch lebhaft erinnern Wink
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Besten Dank & Viele Grüße
-wannabee-
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