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Todmüde im Cockpit
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Thomas463
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Anmeldungsdatum: 11.04.2010
Beiträge: 446

BeitragVerfasst am: Di Aug 17, 2010 6:30 pm    Titel: Antworten mit Zitat

FlyingHigh hat folgendes geschrieben:

Wie gesagt, wenn alles einfach normal und business as usual läuft, hält sich der Stress für beide in Grenzen... läufts nicht so wie geplant, kommts drauf an, für wens stressiger ist... zu behaupten dass jede Situation grundsätzlich immer für den Lotsen stressiger ist, halt ich für ne gewagte These... wenn Dir die Triebwerke nich auf nem Bock mit Schleudersitz ausgehen, sondern im Airliner mit 300 Leuten hinten drin, will ich Dein Stresslevel sehn. Klar is das auch für ATC Stress, aber der Lotse hat im Gegensatz zur Flightcrew dabei nicht im Hinterkopf dass er im schlechtesten Fall in 3min tot ist.
Ok, Sully war natürlich übertrieben cool als im die Triebwerke ausgegangen sind, aber ob das die Regel is, wag ich zu bezweifeln Wink


Ja, das denk ich auch.
Wenn dir bei nem Überseeflug n Triebwerk ausfällt auf ner Maschine mit 2 Triebwerken, glaube ich, das es aber für den Piloten sicher Stressiger wird als für den im Tower.

Aber naja.

Hab mal gesehen das bei den Lotsen der Deutschen Flugsicherung 2h gehackelt wird und danach ne dreiviertel Stunde pause ist bevor die wieder ran dürfen (beim arbeitsplatz, ned bei der feschen Kollegin)
lg
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davidarmstrong
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Anmeldungsdatum: 18.06.2009
Beiträge: 399

BeitragVerfasst am: Di Aug 17, 2010 6:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

im normalfall sind flugsicherung immer staatlich, oder privat organisiert mit staatlichen vorgaben. und was heißt hier krasse gewerkschaft? in langen arbeitest du 2 stunden und hast dann 30 oder 60 min frei.

jaa,ich versteh was du meinst, natürlich ist das so. aber wenn du mal in nem kontrollcenter war,weißt du was da für sachen abgehen. berufspiloten die nich mehr wissen wo sie sind und der lotse sie dann anpeilen muss oder stewardessen die im cockpit nen lapdance machen und die piloten vergessen den funk aus zu machen....
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Avila
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Anmeldungsdatum: 25.06.2010
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: Do Aug 19, 2010 9:16 am    Titel: Antworten mit Zitat

Um auf die anderen BErufe zurückzukommen, die MichaelZ aufführte:
Ich wäre froh, wenn ich die Ruhezeitregelung eine LKW-Fahrers hätte. Dieser MUSS nämlich nach 8 Stunden eine Pause einlegen.
Ein Arzt steht in der Regel nicht 15 Stunden ununterbrochen am OP Tisch. Auch in einer 24 Stunden-Schicht (die es eigentlich ja nicht mehr gibt. Es sind jetzt 12 Stunden. lt Gesetz) kann er sich mal in der Nacht ein paar Stunden Schlaf gönnen.
Der Busfahrer sitzt auch keine 15 Stunden ununterbrochen hinter dem Steuer.

Aber die Piloten tun es! UNd zwar ohne Pause, denn für Flightcrews gibt es keine Pause. Pause ist vor oder nach dem Dienst. Im Dienst gibt es keine!
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tankman
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Anmeldungsdatum: 06.08.2007
Beiträge: 1386
Wohnort: around the world

BeitragVerfasst am: Do Aug 19, 2010 11:35 am    Titel: Antworten mit Zitat

jetzt lass mal die kirche im dorf. wer 15 h in eine richtung fliegt ist zumeist enlarged, da hat man pause. bzw ansonsten hat man vielleicht mal turn arounds. inflight, wenn der autopilot an ist, ist die workload auch in aller regel nicht hoch, sodass man da nicht unbedingt ausgelaugt wird.
abwechselnd kann man auch mal die augen zu machen wenn es gar nicht mehr geht. es ist sicher was anderes 10 h an einer herz- OP zu stehen als von FRA nach L.A. zu fliegen.
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die letzten worte eines kapitäns: junge, ich zeig dir was.. die des co's: das schau ich mir an
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Avila
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Anmeldungsdatum: 25.06.2010
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: Do Aug 19, 2010 12:03 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das LBA erlaubt bei einer 2 Leg Operation 13 Stunden Dienst am Stück, mit Kapitänsentscheid sind dann 15 Stunden möglich!Ohne Pause!

Überleg doch mal selbst: Warum sind denn die meisten Passagiere völlig platt nach einem 11 Stunden Flug? Und das obwohl man nichts arbeiten musste, jederzeit schlafen kann, Musik hören oder einen Film sehen kann.
Dummerweise hat die Crew, bevor die Paxe zu einem 11 Stunden Flug einsteigen, bereits oft 1:30 (oder auch mehr) Arbeit hinter sich.

Wenn ein Passagier also nach 11 Stunden aussteigt und rummault, er wäre so fertig, dann kann man ja nun beruhigt sagen, es ist nicht berechtigt, denn er hat ja ncihts gemacht und DARF nicht kaputt sein, weil es ein Arzt oder LKW Fahrer auch nicht ist. Der Passagier hat weniger getan als der Pilot. Und wenn es für die Crew ein Klacks ist, locker flockig 11 Sunden pausenlos zu fliegen (nicht arbeiten!), dann ist der Flug für den Pax ja die reinste Erholung.
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tankman
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Anmeldungsdatum: 06.08.2007
Beiträge: 1386
Wohnort: around the world

BeitragVerfasst am: Do Aug 19, 2010 12:39 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ich sag ja auch nicht, dass es ein klacks ist. aber ich habe schon oft die maximale zeit gearbeitet, ohne übermäßig zu ermüden. DAS war mein kritikpunkt. man kann sich zwischendurch immer wieder erholen bzw muss dazu sehen, das möglich zu machen.
ich sage aber sicher nicht, dass man in dem zustand seine optimale leistung bringen kann.
ich bin übrigens als pax nach 10 h fertiger als vorne sitzend (muss wohl an der beinfreiheit liegen) Laughing
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heckenpenner
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Anmeldungsdatum: 03.07.2007
Beiträge: 310

BeitragVerfasst am: Do Aug 19, 2010 5:50 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ Avila

Wüsste gerne mal, wo die Info über die Ärzte her sind;)
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Avila
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Anmeldungsdatum: 25.06.2010
Beiträge: 42

BeitragVerfasst am: Do Aug 19, 2010 6:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Von meinem Kumpel, der ist Internist an einem großen KH in STR.
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möchtegern_pilot
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Anmeldungsdatum: 08.01.2010
Beiträge: 448

BeitragVerfasst am: Fr Aug 20, 2010 9:46 am    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn Du einen Kumpel hast der Chirurg ist, dann frag mal den und vergleich die Aussagen.
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