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julian.austria Bruchpilot

Anmeldungsdatum: 30.01.2024 Beiträge: 2
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Verfasst am: Mi Apr 15, 2026 10:34 pm Titel: EB PIT AUA |
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Hi zusammen,
ich war vor einiger Zeit beim PIT in Wien und moechte hier meine Erfahrung teilen - vielleicht hilft's dem ein oder anderen, der noch davorsteht. Vorweg: Ich hab den Test leider nicht bestanden. Aber gerade deshalb glaube ich, dass mein Bericht ehrlicher ist als die ueblichen "lief alles super"-Posts. .D
Ankommen & Gespraech
Der Tag startet ziemlich entspannt. Man wird freundlich empfangen, es gibt erstmal ein lockeres Kennenlerngespraech - kein Verhoer, keine Trickfragen. Eher so ein "Wer bist du, warum bist du hier"-Talk. Ich war anfangs nervoes, aber die Atmosphaere nimmt einem den Druck schnell.
Simulator
Danach geht's relativ zuegig in den Simulator. Man bekommt Zeit, das Geraet und die Bedienelemente kennenzulernen - Schub, Pitch, Querlage, Instrumente. Klingt simpel, aber ich wuerde jedem raten, sich vorher schon mit den Grundprinzipien vertraut zu machen, damit man im Sim nicht das erste Mal ueberlegen muss, wo was sitzt.
Die Tests
Es geht in mehreren Stufen los. Die ersten Tests laufen mit Pruefer direkt neben dir, spaeter kommuniziert man nur noch ueber Headset und am Ende wird's rein grafisch und deutlich komplexer. Ich gehe hier nicht ins Detail - der Test ist bei mir schon einiges her, und es gibt hier im Pilotenboard ja schon ein paar richtig gute Berichte, die den Ablauf genau beschreiben.
Bei mir lief es eigentlich richtig gut - bis zum letzten Test. Da hatte ich ehrlich gesagt einen kleinen Blackout. Es gibt unterschiedliche Verfahren fuer Steig- und Sinkflug, und ich habe in der Hektik beim Sinken einfach das Steigverfahren angewendet. Ich hab auf so viele Details geachtet - Kurse, Zeiten, Rechenaufgaben - und dabei das Einfachste vergessen. Im Nachhinein aergerlich, aber so ist es gelaufen.
Meine zwei wichtigsten Tipps
1. Sprich mit dir selbst ins Headset. Klingt komisch, aber das war fuer mich der groesste Game-Changer (leider hab ich es zu spaet kapiert). Wiederhole jede Anweisung laut, sag dir selbst was du gerade machst. Das hilft enorm gegen genau die Blackouts, die mich am Ende erwischt haben.
2. Du kannst dich nicht zu gut vorbereiten. Wirklich nicht. Es gibt so viele Kleinigkeiten, die unter Zeitdruck zusammenkommen, dass jede Stunde Vorbereitung sich auszahlt. Mir hat damals eine vernuenftige Vorbereitungssoftware gefehlt - also hab ich nach dem Test selber eine programmiert: pit-vorbereitung.de. Da sind die Uebungstypen drin, die mir am meisten Probleme gemacht haben (Gegenkurse, Anweisungen merken usw.). Dazu gibt's auch eine PDF mit dem detaillierten Ablauf, die ich direkt nach meinem Test geschrieben habe - solange ich noch alles frisch im Kopf hatte.
Falls jemand Fragen hat - gerne her damit. Druecke euch die Daumen!
LG |
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