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Lufthansa: Ausbildungsstopp?!
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mememe
NFFler
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Anmeldungsdatum: 17.05.2019
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: Mi Okt 07, 2020 10:05 am    Titel: Antworten mit Zitat

zurück zum Thema.
Was würdet ihr jemandem empfehlen, der die Theriephase im MPL-Lehrgang absolviert hat?

Auf Jahre hinweg ist erstmal kein Bedarf, aber wenn man den Lehrgang an einer anderen Flugschule beendet, hat man in 3,4,5 Jahren evtl. dennoch einen Vorteil im Vergleich zu anderen Absolventen, da die EFA einen guten Ruf genießt. Genossen hat :/
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Flugmensch
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Anmeldungsdatum: 20.04.2011
Beiträge: 738

BeitragVerfasst am: Mi Okt 07, 2020 10:58 am    Titel: Antworten mit Zitat

Studieren oder Ausbildung.
Und wenn man Spaß dran hat den Rest vom Schein nebenbei fertig machen.
Hast ja genug Zeit.

Geld sollte natürlich vorhanden sein und man sollte sich keine falschen Hoffnungen machen.
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flybywire97
Senior First Officer
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Anmeldungsdatum: 22.07.2019
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: Mi Okt 07, 2020 12:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

So schwer es ist das zu akzeptieren, in der jetzigen Situation macht es eigentlich nur Sinn ein Studium / Ausbildung zu machen.

Im worst case machst du jetzt die Pilotenausbildung zu Ende und die Lufthansa sucht in den nächsten 5-10 Jahren (eigene Aussage der Lufthansa) keine neuen Piloten. Dann hast du mind 5 Jahre in den Sand gesetzt und musst zudem deine Ausbildungskosten auf einen Schlag zurückzahlen. Mal ganz abgesehen davon, dass du deine ganzen Medical Checks usw in der Zeit privat finanzieren musst.

Sollte sich abzeichnen, dass die Lufthansa tatsächlich bereits in 5 Jahren oder noch eher neue Piloten braucht, wird die Lufthansa die Flugschule rechtzeitig wieder aufmachen, so dass du pünktlich zu dem Zeitpunkt an dem es wieder Pilotenbedarf gibt deine Ausbildung absolviert haben wirst. Ob du in so einem Fall mit einer Pilotenausbildung an einer x beliebigen Flugschule (wie du sie jetzt machen würdest) überhaupt eine Chance hättest in ein Lh Cockpit zu kommen, wurde soweit ich weiß auch noch nicht einmal bestätigt. Ggf musst du dann das ganz normale Ready entry Verfahren nochmal durchlaufen.

Von daher jetzt ein Studium/ Ausbildung machen und hoffen dass die Flugschule vlt in 2/3 Jahren wieder aufmacht und dann neu bewerben. Die positive Selektion hat soweit ich weiß sowohl bei den Atplern als auch den mplern weiterhin bestand. Lediglich ein psychologisches nachinterview muss geführt werden.
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Flugmensch
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Anmeldungsdatum: 20.04.2011
Beiträge: 738

BeitragVerfasst am: Mi Okt 07, 2020 1:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Letztenendes sollte man die Sache auch mal von der guten Seite sehen:

Besser jetzt, bevor man Pilot ist, die Notreißleine ziehen und sich umorientieren, als wenn die Sache ein paar Jahre später passiert wäre, Familie, Haus, Kredit usw. und man wäre womöglich vor dem Nichts gestanden.
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Chillaxter
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Anmeldungsdatum: 10.08.2013
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: Do Okt 08, 2020 7:10 am    Titel: Antworten mit Zitat

mememe hat folgendes geschrieben:
zurück zum Thema.
Was würdet ihr jemandem empfehlen, der die Theriephase im MPL-Lehrgang absolviert hat?

Auf Jahre hinweg ist erstmal kein Bedarf, aber wenn man den Lehrgang an einer anderen Flugschule beendet, hat man in 3,4,5 Jahren evtl. dennoch einen Vorteil im Vergleich zu anderen Absolventen, da die EFA einen guten Ruf genießt. Genossen hat :/



Hängt würde ich sagen extrem von der eigenen finanziellen Situation ab und was du bisher schon gemacht hast. Solltet ihr wie im Webcast beschrieben tatsächlich in 5 Jahren die kompletten Kosten zurückzahlen müssen, musst du dir überlegen ob du das kannst und ob es dir das Risiko wert ist. Für deine Situation (Theorie schon fertig, Praxis noch nicht) finde ich es auch schwierig zu beurteilen...Wenn du schon ein Studium/ Ausbildung hast, wäre es evtl das Risiko wert, weil du ja irgendwo einen Job finden kannst.

Was ich an dem Webcast erschreckend fande, ist mit welchem Druck geredet wurde. Auf der einen Seite sagen sie, dass die Situation absolut ungewiss ist und man heute nicht weiß was morgen ist, aber auf der anderen Seite sind sie sich sehr sicher dass es in 5-10 Jahren keinen Pilotenbedarf gibt. Das klingt für mich einfach extrem kurz gedacht und als eine Maßnahme, um auf die schnelle Kosten zu sparen.

Corona und wie es danach weitergeht ist eine absolute Black Box. Aber in den vergangenen Jahren war die Cockpitpersonalplanung seitens LH nie gut. Entweder war die Flugschule geschlossen, oder es wurden so viele gesucht, dass ready entries und flugschüler mit Sign on Bonus gelockt wurden (Eurowings).


Wenn man jetzt schon weit fortgeschritten in der Praxis wäre, würde ich glaub ich die Ausbildung kostenlos abbrechen und dann an einer privaten Flugschule auf eigene Faust das ganze noch beenden und mir so aus der eh schon beschissenen Lage zumindest auf günstigstem Weg einen ATPL holen. (Wenn das Szenario überhaupt klappt)
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mxwell2k12
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Anmeldungsdatum: 18.06.2012
Beiträge: 490

BeitragVerfasst am: Do Okt 08, 2020 9:37 am    Titel: Antworten mit Zitat

Chillaxter hat folgendes geschrieben:
Wenn man jetzt schon weit fortgeschritten in der Praxis wäre, würde ich glaub ich die Ausbildung kostenlos abbrechen und dann an einer privaten Flugschule auf eigene Faust das ganze noch beenden und mir so aus der eh schon beschissenen Lage zumindest auf günstigstem Weg einen ATPL holen. (Wenn das Szenario überhaupt klappt)


Sofern das möglich ist, würde ich das genau so handhaben und nebenbei studieren (oder vielmehr: studieren und nebenbei die Ausbildung in Ruhe zu Ende bringen). Wer schon studiert oder eine Ausbildung abgeschlossen hat, umso besser. CPL/ IR kann man ja dann auch versuchen, neben dem Job maximal zu strecken, um noch etwas Zeit herauszuholen.

Ich bin übrigens gespannt, ob sich - falls LH seine Schule jemals wieder öffnen sollte - zukünftig überhaupt ausreichend Schüler finden lassen, die sich darauf einlassen. In welchem Ausmaß das Unternehmen die letzten Jahre seine soziale Verantwortung vernachlässigt hat, ist schon echt bemerkenswert.
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flapfail
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BeitragVerfasst am: Do Okt 08, 2020 11:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

Chillaxter hat folgendes geschrieben:



Wenn man jetzt schon weit fortgeschritten in der Praxis wäre, würde ich glaub ich die Ausbildung kostenlos abbrechen und dann an einer privaten Flugschule auf eigene Faust das ganze noch beenden und mir so aus der eh schon beschissenen Lage zumindest auf günstigstem Weg einen ATPL holen. (Wenn das Szenario überhaupt klappt)


Selbst "nur "mit absolvierter Theorie ist es sicher von Vorteil, die Verbindung mit der EFA zu beenden. Derzeit gibt es dafür Angebote an die Schüler - ohne jede weiteren Kostenverpflichtungen in diesem Falle auszusteigen.
Dann ab zur nächsten privaten Flugschule, die geforderten Stunden abfliegen, und schon haste nen Schein in der Tasche - nur mit Kosten für die prakt. Schulung. Very Happy
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Chillaxter
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Anmeldungsdatum: 10.08.2013
Beiträge: 82

BeitragVerfasst am: Do Okt 08, 2020 12:20 pm    Titel: Antworten mit Zitat

mxwell2k12 hat folgendes geschrieben:


Ich bin übrigens gespannt, ob sich - falls LH seine Schule jemals wieder öffnen sollte - zukünftig überhaupt ausreichend Schüler finden lassen, die sich darauf einlassen. In welchem Ausmaß das Unternehmen die letzten Jahre seine soziale Verantwortung vernachlässigt hat, ist schon echt bemerkenswert.


Da brauchst du dir keine Sorgen machen. Es wird immer wieder Leute geben, die diesen Traum haben. Ich zieh mich da nicht raus. Und Corona hin oder her, mit einer Airline im Rücken ist es immer besser als an einer ausschließlich privaten Flugschule.

So oderso wird es eine Zeit nach Corona geben. Die Fliegerei wird eine andere sein (Geschäftsreisen reduzieren sich, das Nachhaltigkeitsthema wird wichtiger). Aber trotzdem werden in X Jahren wieder Piloten gebraucht (Fernreisen, Europareisen und Besuchsverkehr wird es immer geben, die Boomer Generation geht bald in Rente, etc.) Ob man in der Lage ist den Zeitraum X zu überstehen, mit all seiner Ungewissheit, den persönlichen Veränderungen in dieser Zeit und der Entwicklung des Pilotenberufs, ist die große Frage.
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Skyrock
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Beiträge: 599

BeitragVerfasst am: Fr Okt 09, 2020 1:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

flapfail hat folgendes geschrieben:
Chillaxter hat folgendes geschrieben:



Wenn man jetzt schon weit fortgeschritten in der Praxis wäre, würde ich glaub ich die Ausbildung kostenlos abbrechen und dann an einer privaten Flugschule auf eigene Faust das ganze noch beenden und mir so aus der eh schon beschissenen Lage zumindest auf günstigstem Weg einen ATPL holen. (Wenn das Szenario überhaupt klappt)


Selbst "nur "mit absolvierter Theorie ist es sicher von Vorteil, die Verbindung mit der EFA zu beenden. Derzeit gibt es dafür Angebote an die Schüler - ohne jede weiteren Kostenverpflichtungen in diesem Falle auszusteigen.
Dann ab zur nächsten privaten Flugschule, die geforderten Stunden abfliegen, und schon haste nen Schein in der Tasche - nur mit Kosten für die prakt. Schulung. Very Happy


Da kann ich dir sagen - ganz schlechte Idee, wenn man nicht bereit ist, weit ins Ausland zu gehen, um die Lizenz günstiger zu machen (wegen Corona eher schwierig, würde ich sagen). Erstens ist noch nicht klar, welche Flugschulen mit LAT kooperieren werden (im schlimmsten Fall landest du bei einer Schule, die die LAT-Schüler erstmal ausbildet) und zweitens ist gerade der Praxisteil der Teil, der am teuersten ist, besonders in Deutschland. Wer die Ausbildung noch für einen Preis von 60k angefangen hat, darf für die praktische Ausbildung an anderen Flugschulen bereits mehr ausgeben, als die gesamte Ausbildung bei der EFA kostet. Dann kann man auch bleiben und auf Vertragseinhaltung pochen. Das ist günstiger und man landet am Ende womöglich eh bei derselben Flugschule.

Für die MPLer ist die Situation besonders mies: außerhalb der LH wird es damit sehr schwierig, eine Anstellung zu finden. Man könnte die MPL-Ausbildung vielleicht in eine ATPL-Ausbildung wandeln, aber was das kostet, weiß ich nicht.
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 6476
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BeitragVerfasst am: Mo Okt 12, 2020 10:01 pm    Titel: Antworten mit Zitat

mememe hat folgendes geschrieben:
zurück zum Thema.
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https://www.youtube.com/watch?v=V518bhWZguU&feature=youtu.be
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Alt&Neu
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Anmeldungsdatum: 01.05.2009
Beiträge: 552

BeitragVerfasst am: Di Okt 13, 2020 5:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wirtschaftswoche aktuelle Ausgabe - interssanter Artikel zur Abhängigkeit der LH vom Businessfluggeschäft - im Zusammenhang mit Vielfliegerprogrammen - uns einer Einschätzung von Herrn Spohr
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flybywire97
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Anmeldungsdatum: 22.07.2019
Beiträge: 45

BeitragVerfasst am: Do Okt 15, 2020 12:10 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mal angenommen die Lufthansa geht den gleichen Schritt wie Alitalia. Das Unternehmen geht insolvent und es wird ein komplett neues Unternehmen ohne Schulden gegründet, welches aber Mitarbeiter, Flotte usw. übernimmt. Also im Prinzip der Nachfolger ist.

Was denkt ihr würde in so einem Fall mit einem positiven Selektionsverfahren passieren? Würden die dann noch anerkannt werden? Und wenn nicht, darf der DLR Test dann sogar von allen, die diesen nicht beim ersten Mal bestanden haben, erneut gemacht werden? Der 2. Teil Ist ja die Firmenqualifikation und wenn es sich dann um eine neue Firma handelt, ist dieser ja eigentlich nicht mehr aussagekräftig. Gleiches gilt mMn für die ATPL Selektion.
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