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Möglicher Absturz Germanwings A320
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Luftkoenig
Gast





BeitragVerfasst am: Fr Mai 08, 2015 3:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

[quote]Vielleicht wollte er prüfen, ob es bei der Flugsicherung aufällt - weil heutzutage die Mode S Transponder auch übermitteln, was der Pilot am MCP eingedreht hat - wenn die geforderte Flughöhe nicht korrekt gesetzt wurde, erscheint beim Fluglotsen normalerweise ein Warnsignal.[/quote]

Ich [b]GLAUBE[/b], wenn ich so gar in der Birne wäre wie der Typ und ich mich umbringen wollte unter Mitnahme völlig Unschuldiger, wäre ATC mir sch...egal.

Leute, der Typ war schlicht und ergreifend verrückt, Sinn oder Muster im Verhalten zu suchen um irgendwas zu erklären führt doch zu nix...
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flapfail
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BeitragVerfasst am: So Jun 14, 2015 9:21 am    Titel: Antworten mit Zitat

Blind vor Angst

Ermittler haben die letzten Tage des Piloten Andreas Lubitz rekonstruiert. Es entsteht das Bild eines Verzweifelten, der bis zuletzt unentschlossen wirkt

Von H. Leyendecker, G. Mascolo und B. Obermayer



http://www.sueddeutsche.de/panorama/germanwings-absturz-blind-vor-angst-1.2516424

Lesenswert!
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flapfail
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BeitragVerfasst am: Di Jun 30, 2015 6:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

BERLIN - Als Lehre aus der Germanwings-Katastrophe empfehlen Experten, die Anlaufstellen für Mitarbeiter mit psychischen Problemen bei den Fluggesellschaften zu stärken. Außerdem soll geprüft werden, wie die Kontrollen auf Medikamente, Drogen oder Alkohol intensiviert werden können.

Der Sicherheitsmechanismus der Cockpittür soll demnach unverändert bleiben, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bei der Vorstellung des Zwischenberichts einer Arbeitsgruppe am Dienstag in Berlin.

Die Vorgabe, dass sich immer zwei Personen im Cockpit aufhalten müssen, wird vorerst beibehalten.

c: aero.de

Hoffentlich endet auch bald der Schwachsinn wieder mit dem 4 Augen Prinzip
Rolling Eyes

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flapfail
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BeitragVerfasst am: So Jul 19, 2015 2:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

http://news.aviation-safety.net/2015/03/26/list-of-aircraft-accidents-and-incidents-deliberately-caused-by-pilots/
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B1900D
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BeitragVerfasst am: Mo Jul 20, 2015 12:50 am    Titel: Antworten mit Zitat

flapfail hat folgendes geschrieben:
Blind vor Angst

Ermittler haben die letzten Tage des Piloten Andreas Lubitz rekonstruiert. Es entsteht das Bild eines Verzweifelten, der bis zuletzt unentschlossen wirkt

Von H. Leyendecker, G. Mascolo und B. Obermayer



http://www.sueddeutsche.de/panorama/germanwings-absturz-blind-vor-angst-1.2516424

Lesenswert!


Bezahlt dich die LH so schlecht, dass Du jetzt Abo's für die Süddeutsche verkaufst ?
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Hasen7214
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 24, 2015 4:23 pm    Titel: Zwei rechtliche Fragen Antworten mit Zitat

Ich habe eben diese Meldung gelesen:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/germanwings-lufthansa-warnt-hinterbliebene-vor-klage-in-den-usa-a-1045193.html

Nun stellen sich mir zwei rechtliche Fragen, vielleicht kann mir jemand diese beantworten.

1.) Im Warschauer Abkommen ist geregelt worden das wenn eine Person ums Leben kommt, die Familie 10.000$ erhält. Aber 1971 hat man in Guatemala dieses Abkommen geändert und die Summe auf 100.000$ hochgesetzt. (laut Air Law Unterlagen)
Wieso kann die Lufthansa/German Wings mit weniger als 100.000$ im rechtlichen Rahmen bleiben (laut ihrer Aussage)?

2.) Im Text ist eine Anglage in den USA ins Spiel gebracht worden. Jetzt mal an unsere Juristen hier, ist das juristisch überhaupt möglich eine Anklage in de USA zu tätigen wenn die Firma German Wings ihren Sitz in Deutschland hat und der Unfall in Frankreich statt fand?
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N7U
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Anmeldungsdatum: 12.06.2015
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BeitragVerfasst am: Fr Jul 24, 2015 9:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

An Bord waren auch drei Amerikaner, daher scheint eine Klage in den USA zulässig zu sein.
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flapfail
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Beiträge: 5555
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BeitragVerfasst am: So Apr 17, 2016 12:35 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Klage gegen die Flugschule der LH
http://www.kreindler.com/ATCAPressRelease.pdf
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CptSolo
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BeitragVerfasst am: So Apr 17, 2016 4:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Wie schafft es die LH das der Flugschule in die Schuhe zu schieben?
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cengelk
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BeitragVerfasst am: Mo Apr 18, 2016 9:08 am    Titel: Antworten mit Zitat

Nicht LH schiebt es auf ihre Flugschule.

Die "Opfer-Anwälte" haben sich bewusst die LH Flugschule in USA ausgewählt, da dort nach US-Recht geklagt werden darf und gänzlich andere Grundsätze für (zu deutsch: höhere) Entschädigungszahlungen gelten.
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flapfail
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 22, 2016 4:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.aerotime.aero/en/civil/11511-could-two-people-in-the-cockpit-prevent-another-germanwings?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=could_two_people_in_the_cockpit_prevent_another_germanwings_top_news_of_the_week_aerotime


Could two people in the cockpit prevent another Germanwings?
Published on: Friday, April, 22, 2016, 12:00 PM

One year after the Germanwings tragedy, EASA is seeking a feedback on a two-person cockpit recommendation. While many believe the measure is ought to increase safety, some pilots argue that the recommendation is hardly beneficial.

On March 24, 2015, Andreas Lubitz intentionally locked himself in the flight deck to perform a suicide crash over the French Alps. The captain, who had slipped out to the toilet, tried to break the cockpit door with an axe as the plane was descending. Unfortunately, his efforts were fruitless because of the cockpit doors were armoured. This regulation was implemented after the 9/11 hijacks to prevent attackers from taking control of the aircraft. Shortly after the Germanwings crash that claimed 150 lives, EASA issued a recommendation to have two crew members in the cockpit at all times. However, many argue that the safety enhancement could only work in a perfect world.
No time to pee

According to EASA recommendation (EASA SIB 2015-04, dated March 27, 2015), ‘as a precautionary measure’, two crew members must be on the flight deck at all times, meaning that a pilot wishing to go to the toilet would now have to wait until another crew member comes to the cockpit.

“The industry is always banging on about how safety is its number one priority. But EASA two-person recommendation simply disrupts the duties of other crew members and consumes considerable time. A flight attendant might simply be too busy serving passengers. After all, you should never have to disrupt the service and leave travellers unattended,” says an anonymous Boeing 787 pilot from the United Kingdom. “To be honest, it is awful not to be able to have a pee whenever I need to do so. You know, we should be able to hold it, since passengers are also often standing in line for the front toilet.”

Meanwhile, the Germanwings case also fuelled many heated discussions regarding the mental fitness of pilots. It was only after the Lubitz’s suicide that more airlines introduced mandatory psychological assessments for pilots. However, psychological screening for flight attendants is still optional. an AeroTime’s private source, a female flight attendant from Lithuania who wished to stay anonymous, shares her thoughts:

“I have been working as a flight attendant for many years. None of the companies that I have been in contact with ever asked to undergo a psychological evaluation screening, including Ryanair, even Emirates and Qatar."

The recommendation the two people in the cockpit suggests that just before one person leaves, a flight attendant (who hasn’t been psychologically screened) comes in. At the same time, nothing must be touched that would compromise the aircraft. What is the function of this extra person on the flight deck? EASA is silent on this one. The question remains unanswered: how can a flight attendant know if a pilot has just done something that will jeopardize the aircraft?

“In a company like mine, several hundred temporary workers are coming from an agency every summer and then legally enter the flight deck subject to only superficial previous checks and no psychological evaluation at all,” continues the anonymous B787 pilot.

After all, now anyone can apply for a temporary summer job and a couple of weeks later come onto a flight deck. Just like the Brussels airport suicide bomber did his summer cleaning job at the European Parliament.
Normal vs. non-normal door locking systems

Taking a step even further, the flight deck door may be electrically locked from the inside. In case of emergency, another pilot with severe emotional problems would not really care if a flight attendant steps in – he is still able to lock the cockpit without her being able to unlock it.

There is a special ‘emergency access code’ that opens the door. Before the flight, this code should be agreed upon between the Captain and the First Officer. This password has also to be shared with all crew members. Coded access is known as the normal flight deck door locking system. The flight deck door will simply be impossible to open if the password is missing or incorrect. But here comes the ‘deny’ feature in the cockpit that still blocks the door if the access code is entered from the outside.

This is yet another option which was introduced after the 9/11 attacks to prevent illegal access to the cockpit if the stewardess hostage reveals special ‘emergency access code’.

If the code system fails in flight, the crew should engage with the non-normal locking. The non-normal door locking system is comprised of splitting the deadbolt that will enable one of the three positions: doors unlocked (a), doors locked and key operable (b), and doors locked and inoperable (c).

Key operable (b) means that a special key is needed to unlock the door manually. The location of that key is kept in secret from the rest of the crew except for the pilots and a single flight attendant. Why the Germanwings Captain did not use the secret key to manually open the cockpit door? Because that secret key for deadlock is kept in the cockpit.
An alternative view

Some experts say that no crew members apart from pilots should be allowed on the flight deck. As an alternative view, should any pilot be in need of leaving the flight deck, both pilots could come out together and leave the flight deck empty. Afterwards, they should enter the code and go back in together. Still, the question about the deadlock key location remains open.

In the meantime, others suggest introducing strict psychological assessment for all crew members, including flight attendants, instead.

“If a pilot wishes to crash the aircraft, no person without previous professional training can do anything about it. But for now, the first step would be to at least prevent mentally ill people from working on airplanes,” concludes the AeroTime’s source.

In fact, while pilots have prevented a large number of accidents, ‘issues involving the flight crew’ were named as contributory factors in 60% of all fatal accidents between 1990 and 2010, reveals the ACROSS project.

Co-funded by European Commission, Boeing, Airbus and BAE Systems, are among the consortium of 35 aircraft manufacturers that are now working on ACROSS - a project that will probably result in a single-pilot on commercial jets.

However, if technological innovations, such as ACROSS, remote aircraft control or even a robot co-pilot, will at some point prove to be useable, nowadays pilots argue their profession might come up to a dangerous point.

“Pilots welcome the introduction of technology designed to make flights safer, but a reduction in the number of pilots in the cockpit could have serious consequences for flight safety,” says Stephen Landells, a flight safety specialist at BALPA.

However, until any such solutions become viable, the problem remains largely unsolved. Moreover, most modern technology is susceptible to external breaches or hacking.

Instead of investing into autonomous piloting systems which require a lot of time to develop, test and approve for safe use, regulators should now focus on solving the existing problems and support the expertise of crew members rather than hire hundreds of employees without proper training and psychological assessment..
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