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Neue Streiks bei Lufthansa?
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
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BeitragVerfasst am: Mi Sep 16, 2015 6:17 pm    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-chef-carsten-spohr-treibt-den-konzernumbau-voran-a-1053280.html
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Ricardo
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Beiträge: 110

BeitragVerfasst am: Mi Sep 16, 2015 9:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Interessant ist Kommentar 32 von steeringpin :

Zitat

"Passenderweise wird der Bruder von Carsten Spohr jetzt Flugbetriebsleiter bei Eurowings Europe. Ein Mann ohne jegliche Managementerfahrung. Man m uss nur die richtigen Leute kennen. Sein Arbeitsvertrag bleibt der gut dotierte KTV für den die LH Piloten kämpfen. Dann wird der einzige Pilot bei Eurowings der nicht den EW Vertrag erhält, der Bruder vom Lufthansavorstand... Noch Fragen? "

Zitat Ende
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5559
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BeitragVerfasst am: Sa Nov 14, 2015 8:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

"Der Vorstand will gar keine Einigung"

Gespräch mit erfahrenem Lufthansa-Piloten: Wird nicht der letzte Streik gewesen sein

Gestern war der vorerst letzte Streiktag bei Lufthansa. Aber es wird nicht der letzte sein. Da ist sich der 59jährige Lufthansa-Pilot sicher. In den vergangenen Tagen saß auch er des öfteren gezwungenermaßen zu Hause, weil die Kabinenbesatzung seiner Flüge mit dem Airbus A 380, dem Flaggschiff der Lufthansa, nach Amerika oder Asien gefehlt haben. Zu Recht, sagt der Pilot, der seit 40 Jahren bei Lufthansa und seit 24 Jahren Chef im Cockpit auf Langstreckenflügen ist. "Nach den Piloten und den Flugbegleitern wird auch das Bodenpersonal streiken", sagt der Pilot, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will.

So sieht er die Frage nach der Schuld: "Schon vor fünf Jahren wurde den Piloten unvermittelt gesagt: Die Lufthansa steht vor einem Teilabriss. Ihr werdet sie nicht wiedererkennen." Immer wieder seien Piloten, aber auch Flugbegleiter mit neuen Sparkonzepten konfrontiert worden, ohne dass man vorher mit ihnen gesprochen habe. Immer wieder habe der Vorstand Bedingungen nachgeschoben, obwohl man sich im Prinzip angenähert habe.

Piloten und Flugbegleiter sehen seiner Meinung nach durchaus die schwierige Lage der Lufthansa wegen der Billigflieger und der Konkurrenz der staatlichen Fluglinien vom arabischen Golf. "Wir wissen, dass es neuer Konzepte bedarf." Deshalb habe man Zugeständnisse gemacht. Aber der Vorstand schlage das immer wieder aus. Er wolle offenbar gar keine Einigung. "Es geht darum, wie man miteinander umgeht. So wie es seit einiger Zeit läuft, ist Krieg vorprogrammiert", wettert er und betont, dass das sehr viele seiner Kollegen und auch sehr viele Flugbegleiter so sehen. "Das Vertrauen in den Vorstand ist dahin."

Die Piloten bei der neuen Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings verdienten deutlich weniger, die Rede ist von bis zu 40 Prozent; sie können bei eventuellen Bedarf auch nicht mehr zur Lufthansa wechseln, alle drei Monate drohe ihnen die Versetzung. Krankheitstage würden mit Überstunden verrechnet. "Piloten werden maximal drei bis vier Jahre bei Eurowings bleiben. Außerdem wird es dort tendenziell die schlechtesten Piloten geben. Das ist auch ein Sicherheitsthema", sagt der 59jährige.

Er räumt zwar ein, dass auch die Gewerkschaften nach außen hin nicht immer ganz offen argumentieren. Prinzipiell aber sei es von beiden Seiten vor Jahren noch fair zugegangen. "Jetzt will der Vorstand sein Konzept ohne Wenn und Aber gnadenlos durchziehen. Es gibt keine Kompromissbereitschaft."

Verwundert ist der Pilot über manche Kostenrechnung. "Im Alltagsgeschäft wird Geld verbrannt." Es werde immer schwieriger, pünktlich abzufliegen, weil weniger Personal für die Beladung der Flugzeuge zur Verfügung stehe. "Wenn wir zehn Minuten zu spät abfliegen, müssen wir das in der Luft wieder aufholen. Dadurch steigen die Spritkosten bei einem Zehn-Stunden-Flug um mindestens 2000 Euro. Dafür könnte an am Boden ausreichend Personal einsetzen."

Einziger Ausweg ist seiner Ansicht nach eine Schlichtung. Ex-Finanzminister Theo Waigel habe allerdings im Sommer eine Schlichtung zwischen Vorstand und Piloten abgelehnt, weil der Vorstand keine Zugeständnisse machen wollte. "Vielleicht sollte man beide Seiten wie bei der Papstwahl ins Konklave stecken, bis sie sich einigen und weißer Rauch aufsteigt."

14.11.2015 - 08:30 Uhr
http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/nachrichten-newsticker_artikel,-Gespraech-mit-erfahrenem-Lufthansa-Piloten-Wird-nicht-der-letzte-Streik-gewesen-sein-_arid,325271.html
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
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BeitragVerfasst am: Do März 31, 2016 4:41 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Seit November gibt es nun Gespräche, aber keinerlei Fortschritte zwischen der LH und Ihren Piloten. Langsam gärt es nun - wieder mal. Weder die Übergangsversorgung will man wirklich in der jetzigen Form weiter bestehen lassen, noch sieht sich die Hansa genötigt, ihren (überbezahlten?) Piloten eine Gehaltserhöhung (oder zumindest einen Inflationsausgleich) zu geben. Ein Ende 2014 ausgehandelter Vertrag wurde im Frühjahr 2015 von LH wieder (nach einem Pilotenstreik) zurückgezogen.
Ich denke bald knallt es wieder - streiktechnisch Rolling Eyes
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blablubb
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Anmeldungsdatum: 28.05.2003
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 01, 2016 7:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ricardo hat folgendes geschrieben:
Interessant ist Kommentar 32 von steeringpin :

Zitat

"Passenderweise wird der Bruder von Carsten Spohr jetzt Flugbetriebsleiter bei Eurowings Europe. Ein Mann ohne jegliche Managementerfahrung. Man m uss nur die richtigen Leute kennen. Sein Arbeitsvertrag bleibt der gut dotierte KTV für den die LH Piloten kämpfen. Dann wird der einzige Pilot bei Eurowings der nicht den EW Vertrag erhält, der Bruder vom Lufthansavorstand... Noch Fragen? "

Zitat Ende


der kommentar ist schlichtweg inhaltlich falsch.
im tarifwerk ist klar geregelt, wer und vorallem unter welchen bedingungen "unter" die struktur (also vergütungstarifvertrag, manteltarifvertrag, urlaubsregelung etc.) des werkes fällt.

der satz in sich (....sein arbeitsvertrag bleibt der ktv...) ist quasi völlig falsch. arbeitsvertrag ist erstmal arbeitsvertrag. da können die beiden parteien (arbeitgeber und nehmer) zunächst regeln was sie wollen und wie sie lustig sind. befindet sich aber eine bestimmte gruppe von arbeitnehmern bedingt durch deren gewerkschaftliche organisation in einer tarifierten struktur, so kann der arbeitgeber nicht zu ungunsten eines einzelnen der in die gruppe der tarifierten fällt von diesem vertragswerk abweichen.

umgekehrt ist es aber möglich, dass ein pilot der lufthansa irgendwann mal sagt: och... ich kenne wen der kennt wen und so will ich nun flugbetriebsleiter bei ew werden. klar geht das. nur dann wird er sich vom tarifwerk (hier ktv) lösen müssen, und einen neuen arbeitsvertrag ("außertariflich" AT) aushandeln und abschließen müssen.
diesen kann im oben genannten beispiel der bruder nun so aushandeln, dass es quasi "gleich" gut ist wie vorher für einen piloten im ktv. trotzdem ist es quasi unmöglich, dass jemand aus dem management tatsächlich auf der senioritätsliste der piloten steht (und unter den ktv) fällt - man stelle sich nur die absurde situation vor, wenn dann tarifverhandlungen anstehen. dann würde der manager ja an seinem eigenen stuhlbein sägen wenn er den piloten was wegnhemen will.

der aufgeführte kommentar ist also totaler quatsch.
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Winti
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Anmeldungsdatum: 08.04.2010
Beiträge: 257

BeitragVerfasst am: Sa Apr 02, 2016 3:21 pm    Titel: Antworten mit Zitat

blablubb hat folgendes geschrieben:

der kommentar ist schlichtweg inhaltlich falsch.
im tarifwerk ist klar geregelt, wer und vorallem unter welchen bedingungen "unter" die struktur (also vergütungstarifvertrag, manteltarifvertrag, urlaubsregelung etc.) des werkes fällt.

der satz in sich (....sein arbeitsvertrag bleibt der ktv...) ist quasi völlig falsch. arbeitsvertrag ist erstmal arbeitsvertrag. da können die beiden parteien (arbeitgeber und nehmer) zunächst regeln was sie wollen und wie sie lustig sind. befindet sich aber eine bestimmte gruppe von arbeitnehmern bedingt durch deren gewerkschaftliche organisation in einer tarifierten struktur, so kann der arbeitgeber nicht zu ungunsten eines einzelnen der in die gruppe der tarifierten fällt von diesem vertragswerk abweichen.

umgekehrt ist es aber möglich, dass ein pilot der lufthansa irgendwann mal sagt: och... ich kenne wen der kennt wen und so will ich nun flugbetriebsleiter bei ew werden. klar geht das. nur dann wird er sich vom tarifwerk (hier ktv) lösen müssen, und einen neuen arbeitsvertrag ("außertariflich" AT) aushandeln und abschließen müssen.
diesen kann im oben genannten beispiel der bruder nun so aushandeln, dass es quasi "gleich" gut ist wie vorher für einen piloten im ktv. trotzdem ist es quasi unmöglich, dass jemand aus dem management tatsächlich auf der senioritätsliste der piloten steht (und unter den ktv) fällt - man stelle sich nur die absurde situation vor, wenn dann tarifverhandlungen anstehen. dann würde der manager ja an seinem eigenen stuhlbein sägen wenn er den piloten was wegnhemen will.

der aufgeführte kommentar ist also totaler quatsch.



Der Kommentar ist kein Quatsch und faktisch ziemlich korrekt!
Genau dieser Umstand wird von Angestellten, Gewerkschaften und Personalvertretungen kritisiert!
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
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BeitragVerfasst am: Mi Apr 13, 2016 4:58 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Die Management-Entgleisungen des Jahres 2015

Dass Fliegen in Deutschland trotz des immer einförmigeren Services nie langweilig wird, verdanken wir Passagiere in diesem Jahr vor allem Bettina Volkens. Natürlich leistete auch die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ihren Beitrag, mit ihrem herzzerreißenden Kampf gegen lediglich einstellige Aufschläge auf mitleiderregende Gehälter von bis zu einer Viertelmillion Euro pro Jahr. Doch die Lufthansa-Personalchefin brachte wie keine Zweite die Spannung von Spielfilm- auf Serienlänge. Waren Arbeitskämpfe früher nach zwei, drei Monaten vorbei, schaffte Volkens nicht nur volle 14 Streikrunden. Sie machte sogar die Gewerkschaft UFO, bislang als kuschelige Kabinenvertreter verschrien, VC-teufelswild. Kunden checkten monatelang bang im Smartphone und auf Anzeigetafeln den Status ihrer Flüge. Management und Aktionäre zuckten erschrocken angesichts immer neuer Schäden für Bilanz und Marke. Und Belegschaftsvertreter erstarrten in jeder Verhandlungsrunde erneut in ihren Stühlen. Das schaffte Volkens mit Innovationen beim Streikmanagement, auf die keiner ihrer Vorgänger je gekommen ist. Wo andere ihren Tarifpartnern Vorschläge verschämt hinter geschlossenen Türen präsentieren, informierte Volkens über Vorschläge und Ablehnungen transparent vorab per Pressemitteilung. Bei den Verhandlungen vergaß sie angestaubte Traditionen, wie sich an tags zuvor ausgehandelte Kompromisse auch nur zu erinnern. Dazu sprang sie aus Sicht ihrer Gesprächspartner bei Gewerkschaften und im eigenen Management gerne bei Detaildiskussionen beseelt zwischen Themen hin und her, womit sie sich im Kranichkonzern den Ehrentitel „ADHS-Betty“ verdiente. Diese Verdienste entgingen auch dem Aufsichtsrat am Ende nicht. Die Kontrolleure verlängerten, bevor die Ausstände das Dutzend voll machten, Volkens’ Arbeitsvertrag um weitere fünf Jahre.

http://app.wiwo.de/unternehmen/industrie/walk-of-shame-die-management-entgleisungen-des-jahres-2015/12741846.html?mwl=ok_p%3D7%26a%3Dfalse%26slp%3Dfalse
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n3toX
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Anmeldungsdatum: 06.03.2012
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BeitragVerfasst am: Do Apr 14, 2016 11:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nun, ich hatte die Frage ja bereits schonmal gestellt, aber wieso kaufen die Lufthansa Mitarbeiter denn die Lufthansa nicht einfach auf? Die Lufthansa hat derzeit ca. 6 Milliarden Euro Marktkapitalisierung. Bei 120.000 Mitarbeitern sind das 50.000 Euro pro Mitarbeiter. Bei nur 51% wären das also etwas mehr als 25.000 Euro. Und bei positiver Dividende reinvestieren, ist die 2/3 Mehrheit bald voll.
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5559
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BeitragVerfasst am: Do Apr 21, 2016 10:51 am    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.aero.de/news-23933/Lufthansa-Piloten-sprechen-wieder-von-Streik.html


Ich frage mich nur, warum die VC so sehr für eine Übergangsversorgung für neue Cockpitmitarbeiter im KTV kämpft, wo doch nach Spohrs Willen NIEMAND neuer in den Piloten KTV mehr aufgenommen wird. (und das schon seit Jahren)
Für Bestandsmitarbeiter soll sich ja mehr oder weniger nichts ändern, durchschnittliches Ausscheidealter von 59 gibt es ja sowieso schon, und die Firma kann 500 Millionen an Rückstellungen SOFORT auflösen, und dafür die dringendst notwendigen Neuflugzeuge finanzieren.
Confused
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obstsalat
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: Do Apr 21, 2016 5:45 pm    Titel: Antworten mit Zitat

flapfail hat folgendes geschrieben:
...und die Firma kann 500 Millionen an Rückstellungen SOFORT auflösen, und dafür die dringendst notwendigen Neuflugzeuge finanzieren. Confused


Ja, genau - Die Rückstellungen zur Absicherung der Versorgung der Mitarbeiter schön dafür nutzen, die Flugzeuge direkt kaufen zu können, statt (ogottogott) diese finanzieren zu müssen (wie die allermeisten anderen Airlines). Rolling Eyes

Nochmal: Die bestellten Flugzeuge können problemlos finanziert werden (wie man das überall macht und was seriöserweise auch VORHER geplant wird). Und nur, weil man die lieber direkt aus der Portokasse bezahlen will soll jetzt das Sparschwein der Mitarbeiter dran glauben? Eieieiei....

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-sorgt-sich-um-bezahlung-bestellter-flugzeuge-a-1018337.html
Zitat:
Auf Pump wollen Menne und ihre Vorstandskollegen die neuen Jets nicht kaufen. "Schulden bleiben Schulden", argumentiert sie, "auch bei niedrigen Zinsen." Außerdem müsse man das Geld ja auch irgendwann zurückzahlen.


Ich brauche auch furchtbar dringend einen neuen Sportwagen - und finanzieren möchte ich den lieber nicht. Also nehme ich dafür das Geld aus dem Ausbildungsfonds meiner Kinder. Gaanz tolle Idee... Rolling Eyes
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d@ni!3l
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Anmeldungsdatum: 18.11.2007
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BeitragVerfasst am: Do Apr 21, 2016 5:53 pm    Titel: Antworten mit Zitat

n3toX hat folgendes geschrieben:
Nun, ich hatte die Frage ja bereits schonmal gestellt, aber wieso kaufen die Lufthansa Mitarbeiter denn die Lufthansa nicht einfach auf? Die Lufthansa hat derzeit ca. 6 Milliarden Euro Marktkapitalisierung. Bei 120.000 Mitarbeitern sind das 50.000 Euro pro Mitarbeiter. Bei nur 51% wären das also etwas mehr als 25.000 Euro. Und bei positiver Dividende reinvestieren, ist die 2/3 Mehrheit bald voll.


Weil sie dann auch wirtschaften müssen um das Geld nicht verschenkt zu haben. Dann müsste man ca trotzdem das machen, was das Management plant. Die Konkurrenz schläft einfach nicht. Aber es gibt ja n paar Herren mit 2 Jahren Ausbildung die gerne Manager wären und meinen es besser zu Wissen als diverse studierte Betriebswirte und Co und dabei Kunden, Aktionäre und Kollegen in Technik und Kabine in Geiselhaft nehmen. An denen wird dann nämlich umso mehr gespart.
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5559
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BeitragVerfasst am: Fr Apr 22, 2016 7:53 am    Titel: Antworten mit Zitat

obstsalat hat folgendes geschrieben:
flapfail hat folgendes geschrieben:
...und die Firma kann 500 Millionen an Rückstellungen SOFORT auflösen, und dafür die dringendst notwendigen Neuflugzeuge finanzieren. Confused


Ja, genau - Die Rückstellungen zur Absicherung der Versorgung der Mitarbeiter schön dafür nutzen, die Flugzeuge direkt kaufen zu können, statt (ogottogott) diese finanzieren zu müssen (wie die allermeisten anderen Airlines). Rolling Eyes

Nochmal: Die bestellten Flugzeuge können problemlos finanziert werden (wie man das überall macht und was seriöserweise auch VORHER geplant wird). Und nur, weil man die lieber direkt aus der Portokasse bezahlen will soll jetzt das Sparschwein der Mitarbeiter dran glauben? Eieieiei....

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/lufthansa-sorgt-sich-um-bezahlung-bestellter-flugzeuge-a-1018337.html
Zitat:
Auf Pump wollen Menne und ihre Vorstandskollegen die neuen Jets nicht kaufen. "Schulden bleiben Schulden", argumentiert sie, "auch bei niedrigen Zinsen." Außerdem müsse man das Geld ja auch irgendwann zurückzahlen.


Ich brauche auch furchtbar dringend einen neuen Sportwagen - und finanzieren möchte ich den lieber nicht. Also nehme ich dafür das Geld aus dem Ausbildungsfonds meiner Kinder. Gaanz tolle Idee... Rolling Eyes

Spohrs Gehaltserhöhung von 300.000€/JAHR muss ja auch irgendwie finanziert werden. Rolling Eyes
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