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Erhöhung der Vergütung der Vorstände der Lufthansa
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flapfail
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Anmeldungsdatum: 23.03.2008
Beiträge: 5559
Wohnort: OGLE-2005-BLG-390Lb

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 12:12 pm    Titel: Antworten mit Zitat

obstsalat hat folgendes geschrieben:
Damit sind wir etwas off-Topic, daher nur kurz: Es gibt sehr viele Dinge, an denen man diese Leistungsrücknahme auch in einem Cockpit festmachen kann. Das fängt beim Krankenstand an, geht über den Extra-Fuel, entlang der Mühe, die man sich gibt um die entscheidende Minute aufzuholen, über "Kommandantenentscheid ja/nein" bis zu "stressiger Swingover nach der Langstrecke (oder dem x-ten Leg Kurzstrecke) oder einfach so, wie vorher gedacht". Das sind alles Dinge, die einer Firma enorm Kosten sparen können - wenn der Cockpit-Mitarbeiter sich dieses "Extra" in´s Zeug hängt.


Genau. Einmal vielleicht am 15 Miles Final das Fahrwerk ausfahren, oder doch hin und wieder (vielleicht passt ja die speed nicht ganz, oder es ist gerade doch mehr als ein dot Ablage am Glide) einen Go Around produzieren, und schon treibt das die Kosten in die Höhe - und die Airline zum Wahnsinn - oder in den Ruin Cool
_________________
Es interessiert mich nicht, was andere über mich zu Wissen glauben - oder denken.....
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CR9
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Anmeldungsdatum: 15.03.2015
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 12:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@Obstsalat & flapfail

Mag sein, dass der ein oder andere aus Frust und Enttäuschung eher Kosten verursacht als sie einzusparen, aber wir sind fast alle so eingestellt, dass wir den Job ordentlich durchführen und Entscheidungen mit Verstand treffen. Ich glaube, dass nach einer gewissen Zeit diese langjährig praktizierte Arbeitsweise auch wieder einkehrt. Allein aus dem Grund, weil es einem selbst anstrengend wäre von seiner gewohnten Arbeitsweise und seiner Planung und Entscheidungsfindung abzuweichen. Letztlich macht man sich doch selbst nur unnötigen Stress, Verspätungen usw. Den finanziellen Schaden wird die Firma so oder so verkraften. Würde man sich danach besser fühlen?
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obstsalat
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 1:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@CR9: Es geht ja nicht darum, dass jemand absichtlich weniger leistet oder derFirma schadet. Aber wenn die Motivation von oben herab gesenkt wird ist es innerhalb und außerhalb der Fliegerei so, dass der Willen zu "Mehr-Arbeit" sinkt. Man "hängt sich rein", wenn man intrinsisch motiviert ist.

In Anlehnung an deinen vorletzten Satz: Macht man sich unnötig Stress und fällt einen Kommandantenentscheid wenn man sich Motiviert ist oder wenn man demotiviert ist? In letzterem Fall würde man viel eher sagen "den Stress (auch mit den Kollegen) mache ich mir nicht - keine Extension", als wenn man motiviert ist.
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d@ni!3l
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Anmeldungsdatum: 18.11.2007
Beiträge: 4684
Wohnort: EDLW

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 2:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

... und dann landet man lieber irgendwo nahe der Flugstrecke in einem Hotel statt den Kommandantenentscheid zu machen und so wahrscheinlich einen Tag eher Heim zu kommen ? Das glaube ich beim besten Willen nicht.
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Dingi
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Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 2:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

http://www.airliners.de/koenig-carsten-elfenbeinturm/37397

Es scheint echt eine Welle zu schlagen Laughing
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cengelk
Senior First Officer
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Anmeldungsdatum: 12.06.2014
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 2:48 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi obstsalat,

prinzipiell gehe ich mit Dir mit. Und doch sind wir, was die Lage bei LH sind offenbar doch recht unterschiedlicher Meinung: Weil die Situation im Pilotenberuf sich meiner Meinung nach stark abgeschwächt darstellt.

Ich glaube einfach nicht an einen besonders unternehmenswirksamen Zusammenhang zwischen Lohn, Motivation von Piloten und unternehmenswirksame Kosten. LCC-Piloten, besonders FR-Piloten haben kostenoptimale Operations ja (leider schon nach meiner Meinung mit im Hinblick auf Sicherheit zu krasse Optimierung) gut raus. Und das auch bei wenig Lohn. Ich glaube einfach nicht, dass man für eine vernünftige, kostenoptimale Operation Piloten z.B. ein KTV-Lohn bezahlen muss. Ich glaube nicht daran, dass AB-Piloten, die deutlich weniger verdienen, in ihrer Operations so unmotiviert sind, dass sie messbar höhere Kosten verursachen.
Das Problem des Pilotenberufes ist es heutzutage meiner Meinung nach, dass Piloten besonders bei LH aus Gehaltsligen (insbesondere Cpt: 135k-230k€) kommen, die in jeglichen anderen Berufsfelder nur "individuell" nach Leistungs, Beförderung und niemals nach Tarifvertrag für routinemässige Linientätigkeit bezahlt wird. Noch dazu mit einem riesigen Andrang an Berufsanfängern, die die Nachfrage übersteigt. Das ist einfach eine denkbar schlechte Verhandlungsposition für Gehälter jenseits der 100k€, bzw. sogar 200k. In deinen benannten Beispielen wie Bosch etc. sind das mindestens Abteilungsleiterpositionen, deren Erreichung viel Motivation, Leistung und Glück im Rahmen von "Beförderungsturnieren" zuvor kommen muss.

Der Zusammenhang bei einem Bosch, BMW etc. zwischen Lohn, Motivation und Unternehmensergebnis ist einfach viel, viel grösser. Dort gibt es Leute, die aus Motivation den Karren ziehen. Allerdings nur solange sie auch merken, dass es sich lohnt. Es müssen also Beförderungen und Gehaltssteigerung für Motivation sorgen, die aber auch relativ direkt in Unternehmenserfolg umschlagen. Die Leute in den hohen Gehaltsriegen sind auch viel seltener "ersetzbar". Von diesem Zusammenhang kann ein Pilot leider nur träumen, auch wenn er seine Arbeit überdurchschnittlich gut macht. Da ich selbst zu Studienzeit in jenen Bereichen ein knappes Jahr unterwegs war weiß ich durchaus wie der Hase dort läuft.

Ich verstehe allerdings z.B. die Linie der LH-Führung in Bezug auf die Flugbegleiter überhaupt nicht. Als neu (wieder-) ausgerufene Premium-Strategie für die LH-Passage braucht es absolut motivierte Flugbegleiter, die direkt das Produkterlebnis bei LH massiv prägen. Diesen Kampf gegen die FB zu führen, und damit massive Motivations- und Identifikationseinbußen der FB mit dem Arbeitgeber in Kauf zu nehmen halte ich für extrem schädlich.

Gruß
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Dingi
NFFler
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Anmeldungsdatum: 25.08.2015
Beiträge: 20

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 3:15 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

Ich glaube einfach nicht an einen besonders unternehmenswirksamen Zusammenhang zwischen Lohn, Motivation von Piloten und unternehmenswirksame Kosten. LCC-Piloten, besonders FR-Piloten haben kostenoptimale Operations ja (leider schon nach meiner Meinung mit im Hinblick auf Sicherheit zu krasse Optimierung) gut raus. Und das auch bei wenig Lohn. Ich glaube einfach nicht, dass man für eine vernünftige, kostenoptimale Operation Piloten z.B. ein KTV-Lohn bezahlen muss. Ich glaube nicht daran, dass AB-Piloten, die deutlich weniger verdienen, in ihrer Operations so unmotiviert sind, dass sie messbar höhere Kosten verursachen.



Es ist einfach nicht korrekt, dass LCC-Piloten allesamt wenig verdienen.

Ryanair Kapitäne verdienen auch alles andere als wenig. Die Nennwerte aus der Presse in Deutschland sind leider schlicht und ergreifend falsch! Hier werden wust Zahlen (durch die falsche Berichterstattung) durcheinander geworfen.

Kapitäne bei Norwegian und Transavia verdienen nur unwesentlich schlechter als KTV, aufgrund der schnellen Upgradezeit und den dadurch resultierenden Gehaltssprung überholen sie jedoch einen KTV'ler der ewig auf sein Upgrade warten muss.

Zu Easyjet äußerte ich mich bereits in einem vergangenen Post.

Zitat:
Ein Easyjet Kapitän fängt je nach Base ab 135.000€ (Barcelona) bis 158.000€ (London Gatwick) an. (Quelle: Karriereportal Easyjet). Dieses Gehalt steigert sich dann im Laufe der Jahre bis auf etwa 200.000€ im Jahr, im Artikel wird dies erwähnt (Quelle: https://bdaily.co.uk/industrials/01-02-2013/young-pilots-take-home-less-than-mcdonalds-employees/

Bei einer FO Ausschreibung erinnere ich mich an ca. 75.000/80.000€ Einstieg, laut der Seite oben sind es immernoch 61.000€, alles auch nachzulesen. Easyjet wirbt außerdem mit einer rundum Versorgung für Mitarbeiter und hervorragenden Karriereaussichten.


Bei Easyjet wird bereits nach 10 Jahren die Endstufe erreicht. Hinzu kommt gerade in UK noch die günstige Steuersituation.

Unterm Strich stört das Managment der Lufthansa auch weniger das Gehalt, als die Übergangsversorgung, diese ist insbesondere bei der niedrigen Zinsertragslage nicht mehr tragbar.


Mal am Rande:

Die negative Entwicklung der Gehälter von US Piloten ist komplett rückläufig, die Gehälter bei kleinen als auch großen Fluggesellschaften steigen rasant an und sind bei den Legacycarriern deutlich über Lufthansa angesiedelt. http://www.airlinepilotcentral.com/airlines/legacy/american_airlines
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fly_high87
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Anmeldungsdatum: 07.03.2007
Beiträge: 162
Wohnort: FRA

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 3:29 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Obstsalat hat absolut Recht, auch wenn das für Nichtflieger befremdlich klingen mag. Es ist aber tatsächlich eine ganze Menge, die man der Firma sparen kann, wenn man mehr als den Dienst nach Vorschrift leistet. Die Beispiele hat er ja genannt, kann ich aus der eigenen Erfahrung nur bestätigen, wie viel motivierte Cockpit- und Kabinenmitarbeiter, die mehr als Standard leisten, am Ende bringen können.

Dabei geht es glaube ich auch nicht um absolute Gehaltszahlen, sondern eher die allgemeine Wertschätzung des Unternehmens, die sich ja in vielen Dingen ausdrücken kann, gerade aber auf einem absoluten Nullpunkt ist, wenn man LH nimmt.

@d@ni!3l: Ein Kommandantenentscheid überfällt einen nie, du weißt schon vor Abflug, wenn du in einen reinläufst, erst recht auf Langstrecke. Und wer da nicht motiviert ist, bei allen Prozessen das Maximum rauszuholen und stattdessen Dienst nach Vorschrift tut, wird am Ende stehen bleiben. Was entsprechend kostet. Nur als Beispiel Smile
_________________
B757/767
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obstsalat
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 3:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

cengelk hat folgendes geschrieben:
Ich glaube einfach nicht an einen besonders unternehmenswirksamen Zusammenhang zwischen Lohn, Motivation von Piloten und unternehmenswirksame Kosten.


Moin nochmal,

die obige Aussage ist ja eigentlich Kerninhalt der Argumentation. Und was soll ich dazu noch sagen - jeder real als Airlinepilot fliegende Kollege hier bestätigt diesen Zusammenhang eindeutig. Das ist ja gerade ein Phänomen dieses Berufes - das eigene Handeln hat schnell eine enorme finanzielle Tragweite für das Unternehmen und mit zusätzlicher Mehrarbeit kann man da auf jedem einzelnen Flug ganz schön was optimieren.

Der Zusammenhang "Motivation von Piloten" und "unternehmenswirksame kosten" ist gravierend und wird auch von der Geschäftsleitung jeder Airline stets betont. Der Zusammenhang "Motivation" und "Lohn(entwicklung)" dürfte auch so jedem evident sein.

Wie fly_high87 schon schrieb: Lohn ist nur ein Teil des Konzepts "Motivation". Und auf das Threadthema bezogen: Es dürfte für jeden klar sein, dass ein "Angestellten Lohn senken" zusammen mit "Geschäftsführunglöhne kräftig rauf" jeglicher Motivation zuwiderläuft.
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Elmar
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 679
Wohnort: Lkr Calw

BeitragVerfasst am: Do Dez 10, 2015 11:07 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab die vorausgehenden drei Seiten im Eilgang durchgelesen und vielleicht lauf ich Gefahr gleiche Argumente und Ideen untern Tisch fallen zu lassen, dennoch wollt ich mich dazu äußern.

Zum Thema Vergleichbarkeit der Gehälter in Bezug zur Unternehmensgröße, da frag ich mich, warum das nur für das Management gelten soll und nicht auch für die Mitarbeiter?
Nach Infos der VC verdienen Lufthansa-Piloten nicht überproportional mehr, sondern durchschnittlich gleich, als die Piloten anderer Airlines, vergleichbarer Größe und Produktangebots.

Eines fällt mir aber mehr und mehr in unserer Wirtschaft auf: good Leadership - bzw. ein großer Mangel daran, wenn man von den großen Unternehmen hört. Sei es aktuell die LH, VW, Deutsche Bank, ... ich spar mir jetzt eine Aufzählung der vergangenen Skandale.
Unter einer guten Führungskultur fallen Begriffe wie: Ehrlichkeit, Zum-Wort-stehen, Verantwortung übernehmen, Vorbild sein, für seine Mitarbeiter einzustehen.
Sieht man dieses Verhalten denn überhaupt in diesem Umstrukturierungsprozess? Nein und genau deswegen gibts von den Piloten so einen massiven Arbeitskampf, wobei mir die Mechaniker mindestens genauso wichtig wären, dabei teilzunehmen.
Wenn ich von meinen Mitarbeitern 10% weniger verlange, verlange ich von mir noch mehr ab, nicht umgedreht ... ich fordere was ich selbst leisten will und zeig den Weg auf, ich motiviere durch Vorbild und Anstand und ich bin mir im Klaren, dass ich das Ziel NUR durch die anderen erreiche, denn ich bin garnicht FÄHIG dazu, allein den Betrieb zu schmeißen.
Wenn der Vorstand der LH und anderer Konzerne so inkonsequent ist, dann tuts mir Leid, aber das ist ein Bündel voll gieriger Waschlappen, die feige auf die andern zeigen und arrogant behaupten "Die da drüben sind an allem schuld!".

Wen das Thema interessiert, ich fand letztens wieder auf youtube, unter dem thinkbig Kanal ein schönes Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=NHHA4mnboaA

Alles Gute!
Elmar
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Wenn Krieg die Antwort ist, stellen wir die falschen Fragen.
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Wissen macht uns verantwortlich.
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JC-1105
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Anmeldungsdatum: 28.10.2012
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: Fr Dez 18, 2015 5:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

B1900D hat folgendes geschrieben:
obstsalat hat folgendes geschrieben:
Es gab doch hier mal eine handvoll Leute, die stets gegen jeden Streik gewettert haben und die LH dicht am Abgrund sahen - wesentlich durch die angeblich hohen Gehälter der Angestellten.

Diese Leute müssen sich jetzt ja ziemlich gedemütigt fühlen - Auslastung gut, Umsatz/Gewinnrekord (trotz heftigstem Streik der LH Geschichte), Vorstandgehälter um 300.000€ heben wollen, teures externes Personal, extrem hohe EUGH-Verspätungskosten,... Da ist Arbeit am Weltbild notwendig Wink


Du bist halt wie so oft hier nicht im Stande, weiter als die erste Ableitung zu schauen und hast zusätzlich die Arroganz zu sagen, andere müssten "ihr Weltbild" ändern... Wer bist denn Du ? Solche Aussagen über andere Personen kann man sich doch sparen - bringt doch nichts. Das ist meine Meinung.


/break

Die Streiks bringen nämlich nichts, ausser ein Haufen Ärger und Unverständnis bei der Kundschaft und wirtschaftlichen Schaden Dritter, die mit dem Arbeitskampf nichts zu tun haben. Die tolle VC wird den weichgespülten Mitgliedern und NFF eh in den Rücken fallen. Die Mehrheit der Bevölkerung sieht die Höhe der Gehälter im Übrigen nicht für gerechtfertigt - womit sie Recht haben - die Tätigkeit ist im KTV überbezahlt.

Die LH Piloten haben scheinbar der Zeitgemässigkeit zufolge, den falschen Beruf gewählt und sollten ihren Job kündigen, wenn es ihnen nicht mehr gefällt - dazu haben sie nicht den A. in der Hose - wär ja auch ganz schön blöd, einen immernoch so hoch bezahlten Job aufzugeben. Bitte also mit dem Jammern aufhören.

Lufthansa ist eine Marke, mit der ich aus eigener Erfahrung als Kunde schon lange nichts Besonderes mehr verbinde - und die 3000 Statusmeilen, die sie mir gestern wegen der in 2015 geleisteten Unannehmlichkeiten geschenkt haben, können die sich auch in den Allerwertesten hochschieben - denn ich verliere im Januar meinen Vielfliegerstatus trotzdem, weil die Lufthansa im Vergleich zu anderen Airlines leider zusätzlich zu der Unzuverlässigkeit nicht konkurrenzfähig war - hätte mich Anfang 2015 lieber beim Skywards Bonusprogramm anmelden sollen, dann hätte ich eben dort den Status für die Lounge - na ja wird dann wohl im Laufe 2016 irgendwann kommen. Lounge ist halt, wenn man proceeded, ganz nett, die blöde Warterei etwas annehmlicher zu machen - aber die LH hat eh viele Lounges für FTLer bzw. nicht Gold-Member unzugänglich gemacht.

Dieser Konzern nervt einfach und ich bin froh, wenn sich dieses Werbe-Kundenmagazin mit Spohrs "bleiben Sie uns gewogen"Ansprache nicht mehr am Monatsanfang in meinem Briefkasten befindet.




Vieler deine Beiträge schätze ich sehr und teile (wie schon vor längerer Zeit hier diskutiert) "deine" Meinung zur Qualitätsentwicklung bzw. der Haltung der LH gegenüber dem Konkurrenzkampf auf dem Markt.

Aber jeder der mittlerweile (ich hab durch einige Erfahrungen mit den Airlines aus dem "Sandkasten" meine Meinung etwas relativiert) mit den Gold Karten aus Fernost kommt, der ist für mich nur ein Mitläufer...du wirst ganz schnell sehen, dass der Rasen dort nicht grüner ist und dir ein EK Gold innerhalb D und Europas, nur wenig bis gar nichts mehr bringt!

Aber danke, dass es in den LH C/Sen Lounges hoffentlich bald wieder ein wenig leerer wird!!


Sorry...aber das musste auch einfach mal sein Wink
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B1900D
Captain
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Anmeldungsdatum: 15.02.2011
Beiträge: 1927

BeitragVerfasst am: Fr Dez 18, 2015 10:43 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das verstehe ich und sehe es ja prinzipiell auch nicht anders. Mir ist ja eigentlich egal.
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