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Ukraine-Russland
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oxide737
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Anmeldungsdatum: 10.12.2011
Beiträge: 1117

BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2014 7:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

- "Demokratie" und "Meinungsfreiheit" in der Ukraine!

Ein Abgeordneter der "Partei der Regionen" wurde heute kurzerhand aus dem Parlamentsgebäude geführt. Er hat es sich erlaubt, sich öffentlich gegen den "Friedensplan" von Poroschenko auszusprechen.

Der Faschismus wächst täglich! Die kommunistische Partei wurde in der Ukraine -mit Bestätigung der Generalstaatsanwaltschaft- verboten! Die sich an der Macht befindenden, durch die USA/EU hochgeputschten, rechtsradikalen Parteien Swoboda und Rechter Sektor bauen ihren Machtapparat ungehindert aus!

https://twitter.com/myrevolutionrus/status/491586602029035521/photo/1
_________________
Arbeitsmarktsituation für Piloten - Stand: August 2013 ---> https://www.pilotundflugzeug.de/artikel/2013-08-29/Pay_to_Fly_Cockpitjobs
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Moep
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Anmeldungsdatum: 25.03.2003
Beiträge: 96

BeitragVerfasst am: Di Jul 22, 2014 11:08 pm    Titel: Antworten mit Zitat

d@ni!3l hat folgendes geschrieben:
Was willst du uns mitteilen ?


Das er herausgefunden hat wie er große Buchstaben fabriziert.

Ich suche ja noch, aber seriöse Quellen belegen wer sie entwendet hat.
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th0mmy
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Anmeldungsdatum: 04.07.2008
Beiträge: 181

BeitragVerfasst am: Di Jul 29, 2014 9:55 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Verschoben aus MH17 S.13

helmut-1 hat folgendes geschrieben:
Ist vieles natürlich Ansichtssache, was man von den Mainstreams hält. Das kann ja jeder für sich halten, wie er will. Das soll es auch keine Doktrien geben.
Ich beurteile - für mich zumindest - die Meldungen nach dem Inhalt, und zwar insofern, wie sehr er der Realität entspricht und im Falle von nicht vorhandenen Erkenntnissen, wenn es um Mutmaßungen geht, wie sehr er sich an den regierungsfreundlichen Meinungen orientiert.

Wenn es Sender gibt, die ihr politisches Kabaret abstrafen, weil es irgendjemanden auf höherer Ebene nicht gefällt, dann hat das mit Meinungsfreiheit nicht mehr viel zu tun. Wenn dann ein Sender ein anderes Kabaret hochjubelt, weil es insbesonders vor der Wahl die Merkelgegner ziemlich heruntermacht, dann unterstreicht dieser Vorgang das Vorgesagte.

Ich orientiere mich hauptsächlich an den Fakten, und das, was man dann daraus bei verschiedenen Medien daraus strickt. Einer der Hauptmerkmale eines "nicht gelenkten" Senders ist die umfassende Berichterstattung. Genau da fehlts bei ARD, ZDF, und wie sie alle heißen.

Beispiel: Bleiben wir bei der Ukraine. Jeder in Deutschland spreizt bereits die Finger, wenn er was von Fracking hört, - sofern er nicht Angestellter bei Chevron und brötchenabhängig ist. Natürlich wird bei sowas die ARD oder ZDF in die selbe Kerbe schlagen, - sonst würden sie sich den Volksunmut einhandeln.

Es wird ihnen aber auch nicht im Schlaf einfallen, darüber zu berichten, was sich in Sachen Fracking in der Ukraine tut. Welche Konzerne da insolviert sind und noch werden. Daß z.B. der Sohn des amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden sogar in den Vorstand des Konzerns geholt wurde, der in der Ukraine das Sagen hat.

Andererseits ist mir ein im Februar 2013 ausgestrahlter Filmbeitrag eines fähigen Auslandskorespondenten der ARD in Erinnerung, wobei es um Wahrheiten im Irakkrieg geht. Mit Tatsachenberichten vor Ort, Augenzeugen etc. Ich habe mich ehrlich gewundert, daß die ARD sowas bringt.

Muß wohl ein Ausrutscher gewesen sein, der irgendjemanden in den Chefetagen durchgegangen ist. Fazit: Von diesem Auslandskorrespondenten habe ich seitdem nie mehr einen Filmbericht in der ARD gesehen.

Ich versuche zwar, die politische Meinung hier außen vorzulassen, aber es gelingt mir nicht. In so einem Forum sollten die Fakten dominieren und diskutiert werden. Wenn irgendeine Meinung eines Anderen mir nicht gefällt, dann ist es keine neutral Beurteilung, wenn ich das als "reißerisch" bezeichne.

Neutrale Kritik ist, wenn ich Defizite aufzeige und diese beim Namen nenne.
Zum Beispiel hat mir bei den Austrian-Wings nicht gefallen, daß sie die Variante mit dem Abschuß aus der Luft gar nicht ins engere Kalkül gezogen haben. Sie bleiben beim Abschuß vom Boden aus.

Wenn ich von einem überzeugt bin, dann ist es die dort ausgesprochene These: Beide Seiten, - sowohl die Rusen als auch die Amis, wissen ganz genau, was sich da oben abgespielt hat. Keiner publiziert, was Sache ist, beide Seiten spielen mit der sog. "Diplomatie". In Wirklichkeit gehts nur ums Geschäft und ums Geld.

Und das Schlimmste: Keiner sagt, - stop- hier wurde die Sache maßlos übertrieben, hier mußten Unschuldige dran glauben, - jetzt wird die Sache beendet.

Um ehrlich zu sein, ich schau mir die ARD kaum mehr an. Meistens wird doch immer nur die Meinung suggeriert, daß doch Putin an allem schuld ist, - würde der sich aus der Ukraine mit seinen Separatisten zurückziehen, die Krim wieder aufgeben, den Europäern und den Amis das Feld überlassen, dann wäre alles gut.
Um nochmal ehrlich zu sein, - ich kanns nicht mehr hören.


Hallo Helmut,

ich schließe mich dir an, jeder sollte erstens seine Meinung bilden können und zweitens auch formulieren dürfen. Daher verstehe meine Antwort als konstruktive Kritik, auch wenn ich inhaltlich ganz und gar anderer Meinung bin.

Du schreibst, dass dir an zweierlei gelegen ist, erstens an Fakten und zweitens an regierungskritischer Berichterstattung. Vor allem an ersterem bin ich durchaus auch interessiert, ob es nun regierungskritisch ist oder nicht ist nebensächlich (wenn die Fakten stimmen).

Bei der Frage, welche Quelle dies garantieren kann gehen wir jedoch weit auseinander. Auch wenn ich die Tagesschau nicht für bare Münzen halte, welche inhaltliche Lüge beispielsweise diese Zusammenhang mit der LH17 zu vertreten hat, ist mir noch nicht klar geworden und wurde von dir auch nicht beantwortet. Hier handelt es sich zudem um ein rein außenpolitisches Thema.
Folglich ist die Regierungskritik in einer Meinung in dem Fall auch kein geeignetes Bewertungsmaß, um auf die Qualität des Inhalts zu schließen.

Was in den Hauptmedien beobachtet werden konnte ist, dass diese "sensationen" oder vermeidlich interessante Meldungen schnell voneinander abgeschrieben haben. Das lässt natürlich auf die Qualität der Recherche schließen, jedoch sind die Quellen im Beispiel der MH17 auch recht eingeschränkt. Trotzdem wurde sowohl über die Ansichten der USA, als auch von Russland, der Ukrainischen Regierung oder der Separatisten wurde berichtet. Das halte ich für angemessen, wer welche Quelle als glaubwürdiger einstuft darf dahingestellt bleiben.

Dieses Vorgehen der Hauptmedien ist für mich deutlich näher an den realen Fakten als das, was ich in deinem Link über "Der Störenfried Washington stößt die Ukraine in den Abgrund" oder auch die Äußerungen von oxide lesen durfte. In diesen texten wurde lediglich aus einer Perspektive berichtet (USA sind böse). Der Inhalt macht nur im Zusammenhang einer größeren, ich nenne es mal "Verschwörung" Sinn. Diese Kombination aus Einseitigkeit und der Notwendigkeit von fragwürdigen Rahmenbedingungen macht diese Thesen für mich unglaubwürdig.

Ich frage mich beispielsweise, was ich mit der Information anfangen soll, dass in der Ukraine Fracking betrieben werden soll/wird. Dies hat in einem Bericht zur MH17 meines Erachtens nichts zu suchen. Es stellt somit auch keine Desinformation oder gar Lüge dar. Selbst im Zusammenhang mit dem Ukrainekonflikt im ganzen ist fraglich, ob bei einem Volumen von etwa 11% (8-11 Mrd. Kubikmeter) des Ukrainischen Eigenverbrauchs eine große Meldung notwendig ist. Umgekehrt würde ich mich fragen, ob diese Meldung nun etwas zur Sache tut und mit welcher Intention diese geschrieben worden sein könnte.

Ich persönlich erlebe den Job der Presse in deutschland, besonders einiger Auslandskorrespondenten wie z.B. Richard Schneider in Israel http://www.tagesschau.de/videoblog/zwischen_mittelmeer_und_jordan/israelblog144.html, als verhältnismäßig ausgewogen. Lügen, dass sich die Balken biegen würde ich vorerst keinem unterstellen. Auch wenn ich des öfteren inhaltlichen Tiefgang vermisse und gerade in Käseblättern wie der Bild ein reißerischer Stil herrscht, den ich verabscheue.

Ein Zeichen dafür, wie wenig Macht Politiker über deutsche Medien haben, ist für mich unter anderem die Wulff-Affäre. In welchem anderen Land wäre dies möglich? Auch, dass Minister wegen Anschuldigungen bezüglich ihrer Doktorarbeit zurücktreten zeugt von einiger Unabhängigkeit der Presse von politischem Druck.

Ein Anzeichen für eine Einmischung einer Regierung in die Presse wäre für ich etwa jenes, als im März 2014 die Moderatorin Liz Wahl vor laufender Kamera ihren Job bei Russia Today kündigte. Sie begründete diesen Schritt in nachfolgenden Interviews mit der, in ihren Augen, zu einseitigen Berichterstattung des Senders im Zuge der Krise in der Ukraine.

Somit sehe ich auch kein Anzeichen von einer großen Mehrheit der Presse "angelogen" zu werden.
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helmut-1
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Anmeldungsdatum: 13.04.2014
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Mi Jul 30, 2014 7:52 am    Titel: Antworten mit Zitat

ThOmmy:
Danke für die Antwort. Sachliche und vor allem argumentative Kritik gefällt mir immer, - egal ob es meiner Meinung entspricht oder nicht.

Deine Zeilen erfordern bei mir einiges Nachdenken, bevor ich antworte. Das geht im Moment aus Zeitgründen nicht, weil ich schwierige Baustellen habe, die mich in Anspruch nehmen.
Ich komme aber in den nächsten Tagen darauf zurück. Sicher.
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helmut-1
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Anmeldungsdatum: 13.04.2014
Beiträge: 84

BeitragVerfasst am: Sa Aug 02, 2014 11:26 am    Titel: Antworten mit Zitat

ThOmmy:
Muß mal ein paar Tage ins Ausland, - komme später auf meine Antwort zurück.
Meine Antwort besteht aus zwei Teilen:
Zum einen die Problematik der Berichterstattung über die Ukraine, und da spielt das Phänomen mit, das man gut aus dem nachstehenden Video erkennen kann:

https://www.youtube.com/watch?v=cPD8NvAkbP0

Zum anderen die Antwort auf die Frage, warum man z.B. über die Nahostproblematik in vielen Teilen wahrheitsgemäßer und vor allem ausgewogener berichtet, als bei anderen Weltproblemen.

Hab da noch einiges am recherchieren, - deshalb dauert es etwas. Andererseits gebe ich nach Möglichkeit nur dann etwas von mir, wenn es (wie man bei uns zuhause sagt) auch einen Kopf und einen A. hat.

Nur soviel als Zwischeninfo.
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Elmar
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 685
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: Fr Aug 15, 2014 5:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich frage mich, nachdem Russland nun bekannt gab, dass es seine Öl- und Gaslieferungen vom Dollar zu entkoppeln (http://www.faz.net/aktuell/finanzen/krisenregion-osteuropa/rohstoffboerse-spimex-russland-will-sein-erdoel-in-rubel-handeln-1815925.html) und nun angeblich russische Militärfahrzeuge die Grenze übertraten, mit der anschließenden Zerstörung durch die ukrainische Armee, wohin das führen soll.

Irgendwas riecht hier ganz und garnicht gut. In einer arte Doku über den Irakkrieg 1991 gab es ähnliche Konstellationen, die dann mit einer Intervention seitens der USA demensprechend verändert wurden. Ich hoffe inständigst darauf, dass nun Klarheit, Ehrlichkeit und der Wille zum Frieden größer sind, als jedes Vorhaben, politisch-wirtschaftliche Einflussnahme zu üben. Ich denke realer wird jedoch das Zitat sein "Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit", hoffen wir dennoch das Beste!
Dennoch wenn sich irgendein politiker Hansel der BRD dafür stark macht militärisch dort einzugreifen, werd ich auf der Straße stehen!

P.S. Dieser Radiobeitrag könnte auch interessant sein, ein SWR1 BW Leute Interview einer Politologin: http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/liana-fix-politologin/-/id=1895042/did=13926118/nid=1895042/t6svzk/index.html

Alles Gute!
Elmar
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n3toX
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Anmeldungsdatum: 06.03.2012
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BeitragVerfasst am: Sa Aug 16, 2014 10:20 am    Titel: Antworten mit Zitat

@Elmar: Es gibt keinen Frieden auf der Welt. Den gab es im Prinzip noch nie und den wird es auch nie geben.
Jedes Jahr gibt es Konfliktherde auf der Welt, genauso kriegsähnliche Zustände. Was in Südamerika oder in Afrika jährlich ausgetragen wird, das wird in unseren Medien nur nicht berichtet.
Und auch ansonsten gab und gibt es schon immer Krieg - und das wird sich auch nicht ändern. Es ist nicht jeder auf Frieden aus - geh mal abends oder Nachts durch die Fußgängerzone in irgend ner Stadt, wie viele Leute dich anpöbeln, wie viele Leute unnötig zusammengeschlagen werden und was sonst alles an Gewaltverbrechen passiert. Und das in einem relativ zivilisierten Land wie Deutschland, mit Regeln und Gesetzen...
Was der eskalierende Nachbarschaftsstreit im Kleinen ist, sind solche Gegebenheiten im Großen.
Und wer Angst davor hat, dass der Ukraine-Konflikt ein blutiger wird, der hat ohnehin die letzten Monate geschlafen, denn in der Ukraine herrscht längst schon Krieg und Blutvergießen. Wie übrigens in vielen anderen Ländern auch.
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Elmar
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Anmeldungsdatum: 18.05.2007
Beiträge: 685
Wohnort: Raum Stuttgart

BeitragVerfasst am: Sa Aug 16, 2014 11:48 am    Titel: Antworten mit Zitat

Meine Güte, jetzt reichts aber mal wirklich, ich bemühe mich hier, halbwegs zivilisiert was zum Thema beizusteuern und du hast echt nix besseres zu tun, als den Oberlehrer rauszuhängen? Sag mal gehts eigentlich noch, ist bei dir alles frisch im Kopf?
Meinungsverschiedenheiten sind oke, ich habe nichts dagegen, wenn jemand anderer Meinung ist, aber unsachlichen Mumpitz abzugeben und nichtmal im geringsten auf die von mir aufgezeigten Nachrichten einzugehen, das geht ja schon in Richtung Böswilligkeit!

Also ich kann mir kaum vorstellen, dass vor 2-3 Jahren ein solcher Konflikt in der Ukraine herrschte und binnen weniger Monate entzündet sich dort ein blutiger Konflikt, das hat nichts, aber auch rein garnicht mit "Es gibt eben hier und da Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen" zu tun, das ist etwas am Rande Europas, wo solche Art von Konflikt eigentlich undenkbar war.
Zudem wenn es keinen Frieden auf der Welt gibt, so lass uns doch gleichmal bewaffnet gegen die Franzosen vorgehen, die freuen sich sicher, wenn sie einpaar dummen Deutschen den Kopf einschlagen können!
Es schlicht zutiefst borniert darauf hinzuweisen, dass es keinen Frieden auf der Welt gibt, denn das führt zur Passivität, das ist auch das gleiche Argument, wie zu meinen "Warum sollten wir keine Waffen exportieren, die anderen machens doch auch!".
Friede kann sich nämlich genau dort entwickeln, wo Menschen mit einander reden und aufeinander zugehen, die Geschichte Europas solle als Beispiel dienen, wie man den Weltgeschehen zum Positiven verändern kann, ist man nur Willens und Manns genug!

Ich habe für meinen Teil den Kriegsdienst verweigert und bin der Überzeugung, dass es mehr und bessere Wege gibt, als den, sich gegenseitig von der Erde zu tilgen.

Alles Gute!
Elmar
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n3toX
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Anmeldungsdatum: 06.03.2012
Beiträge: 1591
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BeitragVerfasst am: Sa Aug 16, 2014 12:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Elmar hat folgendes geschrieben:
Meine Güte, jetzt reichts aber mal wirklich, ich bemühe mich hier, halbwegs zivilisiert was zum Thema beizusteuern und du hast echt nix besseres zu tun, als den Oberlehrer rauszuhängen? Sag mal gehts eigentlich noch, ist bei dir alles frisch im Kopf?
Meinungsverschiedenheiten sind oke, ich habe nichts dagegen, wenn jemand anderer Meinung ist, aber unsachlichen Mumpitz abzugeben und nichtmal im geringsten auf die von mir aufgezeigten Nachrichten einzugehen, das geht ja schon in Richtung Böswilligkeit!


Auf diesen unsachlichen Ausraster will ich eigentlich gar nicht eingehen.

Zitat:
Also ich kann mir kaum vorstellen, dass vor 2-3 Jahren ein solcher Konflikt in der Ukraine herrschte und binnen weniger Monate entzündet sich dort ein blutiger Konflikt, das hat nichts, aber auch rein garnicht mit "Es gibt eben hier und da Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen" zu tun, das ist etwas am Rande Europas, wo solche Art von Konflikt eigentlich undenkbar war.


Wieso war das undenkbar? Es ist vieles undenkbar, was plötzlich passiert. Wer hat vor 2-3 Jahren gedacht, dass große Unternehmen plötzlich pleite gehen? Wer hat vor 2-3 Jahren...
Ich kann dir eine Reihe von Dingen aufzählen, die vorher undenkbar sind.


Zitat:
Zudem wenn es keinen Frieden auf der Welt gibt, so lass uns doch gleichmal bewaffnet gegen die Franzosen vorgehen, die freuen sich sicher, wenn sie einpaar dummen Deutschen den Kopf einschlagen können!


Was das nun damit zu tun haben soll... Ich verstehe diesen Zusammenhang nicht. Im Übrigen sind beide Nationen bewaffnet.

Zitat:
Es schlicht zutiefst borniert darauf hinzuweisen, dass es keinen Frieden auf der Welt gibt, denn das führt zur Passivität, das ist auch das gleiche Argument, wie zu meinen "Warum sollten wir keine Waffen exportieren, die anderen machens doch auch!".
Friede kann sich nämlich genau dort entwickeln, wo Menschen mit einander reden und aufeinander zugehen, die Geschichte Europas solle als Beispiel dienen, wie man den Weltgeschehen zum Positiven verändern kann, ist man nur Willens und Manns genug!

Ich habe für meinen Teil den Kriegsdienst verweigert und bin der Überzeugung, dass es mehr und bessere Wege gibt, als den, sich gegenseitig von der Erde zu tilgen.

Alles Gute!
Elmar


Das ist das Problem: In Europa und den Ländern, denen es finanziell gut geht und wo ein hoher Lebensstandart herrscht, wird kaum jemand scharf darauf sein, dass ein Krieg mitten in deren Land entsteht. Und da zählt ganz Nordeuropa dazu, einschließlich Frankreich. Was hätte man auch davon? Man hat doch nur zu verlieren. Sein eigenes Leib und Leben, seinen Wohlstand, sein schönes und gutes Leben, sogar auf Hartz4-Niveau.
Und wer glaubt, dass individuelle Menschen und Personen so mir nichts dir nichts zusammen leben können, der irrt nunmal. Konflikte gibt es immer, auch in Deutschland. Ob das nun ein Nachbarschaftsstreit ist oder die Schlägerei in ner Disse ist doch vollkommen nebensächlich.
Solange Individualität herrscht, und das ist beim Menschen nunmal der Fall, wird es immer Konfliktpotenzial geben. Manche bremsen sich, manche aber nicht.
Einen Weltfrieden wird es NIEMALS auf der Welt geben. Nicht solange Menschen existieren und unterschiedliche Weltanschauungen aufeinander treffen.
Und wenn du den Kriegsdienst verweigert hast, ist das doch auch okay und deine Sache und deine Meinung. Darüber kümmere ich mich nicht. Ich für meinen Teil musste mir darüber keine Gedanken machen, da ich das Glück hatte, zu denen zu gehören, bei denen es dann abgeschafft war. Aber zu behaupten, die Welt könnte in Frieden leben und alle wollten nur das Gute auf der Welt, ist weit hergeholt. Das ist eine Böswilligkeit, die ich der Menschheit unterstelle, die mir aber tagtäglich begegnet.
Was ist mit Israel und Gaza? Bzw. den Palästinensern? Wer hat denn da recht? Was war mit dem Kaukasuskrieg? Den ganzen kriegerischen Auseinandersetzungen auf der gesamten Welt in den letzten 20 Jahren?
Und wenn du denkst, in Europa ist alles Friede Freude Eierkuchen, dann sieh dir doch mal vereinzelt die Menschen in Südeuropa an, die der Merkel den Hitlerbart aufmalen und Hakenkreuze auf Flaggen malen und mit der in solchen Situationen üblichen Nazikeule schwingen. Da herrscht bei den Leuten, die das treiben, ein Hass gegen Deutschland.

Und ich will dir noch was sagen: Mich persönlich interessiert das Ganze auch überhaupt nicht und ich bin hier auch nicht an Passivität zu übertreffen, weil es Dinge auf der Welt gibt, die mich nunmal nichts angehen. Und wenn sich die USA, Russland oder die Ukraine in der Ukraine die Köpfe einschlagen wollen, dann sollen sie doch. Genauso bumpel ist es mir, wenn Studenten in einer Berliner Universität sich die Köpfe einschlagen und sich krankenhausreif prügeln. Das interessiert mich genauso wenig.
Und ich werde noch einen oben drauf setzen: Nachrichten, die veröffentlicht werden, interessieren mich auch nicht, nicht im geringsten - jedenfalls die, die mich und meinen Lebensraum nicht betreffen.

Und genauso wird es in den USA, Russland oder der Ukraine niemanden interessieren, wenn ein Elmar mit tausenden Demonstranten eine Friedensdemo in Deutschland hält. Da lacht sich jeder von denen 3en da oben nur einen ab, falls es überhaupt in deren Nachrichten publiziert wird, weil zu unbedeutend. Sorry. Wenn es publiziert wird, dann in Deutschland, und da wirst du von etlichen noch zu hören bekommen, was es dich überhaupt angeht, was andere in anderen Ländern treiben.
Wenn du deine Meinung hast, ist das doch auch okay. Du darfst deine Meinung kundtun und vertreten und dein Leben führen, wie du es willst und magst. Das ist mir völlig schnuppe.
Ich hingegen werde mein Leben aber genauso leben, meine Meinung vertreten und äußern, und wenn die dir nicht passt, dann ist mir das genauso schnuppe.
Und damit verabschiede ich mich hier auch.


Zuletzt bearbeitet von n3toX am Sa Aug 16, 2014 12:29 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
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LH3591
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BeitragVerfasst am: Sa Aug 16, 2014 12:26 pm    Titel: Antworten mit Zitat

n3toX hat folgendes geschrieben:
Und genauso wird es in den USA, Russland oder der Ukraine niemanden interessieren, wenn ein Elmar mit tausenden Demonstranten eine Friedensdemo in Deutschland hält


Und genau das ist das Problem.

Betrifft's mich?! Nein? Dann ist es egal.
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n3toX
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Anmeldungsdatum: 06.03.2012
Beiträge: 1591
Wohnort: Beteigeuze

BeitragVerfasst am: Sa Aug 16, 2014 12:31 pm    Titel: Antworten mit Zitat

LH3591 hat folgendes geschrieben:
n3toX hat folgendes geschrieben:
Und genauso wird es in den USA, Russland oder der Ukraine niemanden interessieren, wenn ein Elmar mit tausenden Demonstranten eine Friedensdemo in Deutschland hält


Und genau das ist das Problem.

Betrifft's mich?! Nein? Dann ist es egal.


Richtig. Dann nenne ich dir noch eines, warum das auch so ist: Wenn sich der Deutsche einzeln um jedes Problem kümmert, was nach seiner und nach irgend einer anderen Meinung ein Problem ist, müsste er 24 Stunden am Tag nur Problemlöser sein.
Niemand auf der Welt kann sich um alle Probleme der Welt einzeln drum kümmern. Jeder hat seine Prioritäten, und ich fände es nur tolerant, wenn man jedem seine Prioritäten lässt.
Und wenn Elmar sich auf Friedensdemos beteiligen will, dann soll er doch, wenn das seine Priorität ist. Ich verbiete es ihm ja auch nicht. Ich sage nur, dass es nicht's bringt, weil die Konfliktparteien interessiert das ohnehin nicht.
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LH3591
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BeitragVerfasst am: Sa Aug 16, 2014 12:33 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Toleranz, Passivität und wegschauen sind drei verschiedene Dinge. Konflikt ist nicht Konflikt. Niemand verlangt dass sich jeder um jedes Problem des Planeten kümmern muss.

Dennoch gibt es eine Haltung, die sämtliche Probleme und Konflikte konserviert: "was betrifft es mich?"

Dein Posting hat schon ein paar Einblicke geboten, es reicht um sich ein Bild zu machen - mir zumindest.
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