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Wikileaks - Luftfahrtdokumente
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hallo2
Moderator
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Anmeldungsdatum: 03.12.2006
Beiträge: 865
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 11:06 am    Titel: Antworten mit Zitat

Bitte reißt euch ein bisschen zusammen wenn Ihr hier diskutiert.
Persönliche Angriffe gehören hier nicht hin.

Darin hindern wird Wikileaks wohl auch keiner mehr können. Die Mirrorzahl liegt jetzt schon bei über 200 und wird wahrscheinlich bald vierstellig sein.
Das Internet mag keine Zensur.
Zusätzlich haben Sie sich ja auch noch mit der verschlüsselten Datei abgesichert.
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Lanimadihede
Bruchpilot
Bruchpilot


Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 12:19 pm    Titel: Antworten mit Zitat

guten,

ich finde die die Diskussion sehr interessant und auch was hier für Meinungen widergeben werden.

Bedenklich finde ich dennoch, dass sich im Allgemeinen sehr über die Tatsache aufgeregt wird, dass "geheime" Dokumente lieber der Öffentlichkeit als unzugänglich aufbewahrt werden sollen. Weiterhin habe ich mich köstlichst aufgrund der Aussage der US-Aussenministerin amüsiert, dass dies ein Angriff auf die Freiheit der Vereingten Staaten von Amerika darstelle.

Ich finde diese ganze Thematik schliesst sich der Diskussion um mehr Demokratie in Deutschland an. Warum den Willen des Volkes akzeptieren, wenn gewählte Vertreter doch eine bessere Meinung haben und das Volk einfach in gewissen Dingen geblendet ist???

Habe vor kurzem ein Interview mit einem deutschen Staatsrechtler auf WDR5 gehört, der meinte, dass das Volk in gewissen Dingen einfach falsch entschieden hätte, ich wiederhole FALSCH!!! (Eintritt in die Montanunion, Brandts Ostpolitik, Währungsunion der EU, Osterweiterung der EU, etc; wurde von ihm aufgeführt...)

Ein Skandal meiner Meinung nach... aber naja, ich will nicht abschweifen.

Zurück zu Wikileaks, Bsp. Rechtfertigung des Irakkrieges von Seiten der USA... kräht heute kein Schwein mehr nach. "Dann machen wirs auch ohne UNO-Mandat"!

Wenn so etwas ans Licht kommt, gibt es immer Leute, denen es nich gefällt und die sich versuchen dagegen zu wehren.

Was wäre gewesen, wenn man damals die Greultaten der Nazis nicht öffentlich gemacht hätte???

Da war es okay? Warum hier nicht? Es sind aufgrund der US-Politik in der Zeit nach dem zweiten Werltkrieg viele hundertausende, wenn nicht Millionen umgekommen. Vietnam, 2x Irak nur um Beispiele zu nennen.

Ich verweise auf die damalgigen Fotos von misshandelten irakischen Gefangenen. Dies hat der Regierung auch nicht gepasst, doch aufgrund der Reaktion der Öffentlichkeit wurden "Schuldige" zur Rechenschaft gezogen.

Ich denke es ist bei der Thematik WIKILEAKS die Angst davor, dass die Öffentlichkeit mitbekommt, was hier in der Welt abgeht und dass uns Demokratie nur vorgegaukelt wird in Verbindung mit Gerechtigkeit.

Überlegt euch wirklich mal, was das alles für eine Chance bietet, den Mächtigsten der Welt ein bisschen gegen ihr Bein zu pissen, entschuldigt die Ausdrucksweise!

Und dass jagt auf einen Menschen gemacht wird, der nach internationalem Recht keine Straftat begangen hat, mit dem Tod zu drohen kann doch nicht wirklich in der heutigen Zeit akzeptiert werden, oder doch???


Naja, ich will nicht mit dem Gedankengut anfangen, "Wir sind das Volk", jedoch haben vor 21 Jahren alle gesagt, juhu, endlich ist der Rote besiegt. Ich erninner an die Aufarbeitung der Stasi-Unterlagen. Das ist okay, dass diese zum größten Teil öffentlich zugängig sind. Man kann soviele Beispiele finden, wo die Ansichten konträr sind.

Jedoch eins ist zu beobachten, immer nur bei den Verlieren ist es okay (NS-Regimes, DDR)

Bitte jetzt nicht wieder falsch verstehen, dass man der Öffentlichkeit nichts hätte sagen sollen, ganz im Gegenteil und aufgrund dessen bin ich dafür, dass so etwas öffentlich gemacht wird.
Die Argumentation, dass dies zu Hass auf die USA als Bsp. führen kann finde ich haltlos, da man sich für seine Taten verantworten muss. Immer und zu jeder Zeit.

So, reicht, genug aufgeregt...

PS: scheinbar ist das Opium fürs Volk alle und wir brauchen wieder mehr BROT UND SPIELE

gruß
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winterflieger
Navigator
Navigator


Anmeldungsdatum: 08.03.2010
Beiträge: 43

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 6:04 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Hi,

ich stimme Lanimadihede in den meisten Punkten zu.

Mir ist es immer wieder ein Rätsel wie Leute die staatliche Geheimniskrämerei bei politischen/militärischen Entscheidungen toll finden, und sogar auch noch stur unterstützen.
Auswahl der Atommüllendlager, Rentenkasseplünderung, Afghanistankrieg. Die Entscheidungen laufen im Hintergrund ab, die Bevölkerung wird hinters Licht geführt, und das soll man auch noch gut heißen?

Ohne "illegale", "gestohlene" und "geheime" Dokumente wäre so vieles nicht ans Tageslicht gekommen.

Auch in Bezug auf Wikileaks fällt mir immer wieder Daniel Ellsberg ein. Der Mann der Pentagon Papers. Unter Einsatz höchstem persönlichen Risiko kopierte er 1000ende Seiten Geheimmaterial und klärte Amerika auf, wie die Regierung die Bevölkerung über die wahren Kriegsgründe systematisch belog. Hätte dieser Verbrecher(Achtung Ironie...) nicht Hochverrat begangen, würden wir vielleicht heute noch ganz anders über die Tragödie Vietnamkrieg denken.

Das einzig richtig Interessante an den neuesten Wikileaks-Enthüllungen finde ich, dass wieder einmal bewiesen wurde, dass die USA die UN ausspioniert. Was irgend ein US-Diplomat über Guido Westerwelle denkt ist für mich nicht relevant. Ja, die Depeschen werden bei dem ein oder anderen Konflikt (siehe Saudi-Arabien/Iran) die Stimmung anheizen. Die Diplomaten könnten aber auch mal von Haus aus etwas offener aufeinander zu gehen. Aber bei Diplomatie gehts ja nicht ums schlichten. Es wird nur gepokert, die Vorteile des eigenen Landes zu maximieren ist das Ziel, was solls...
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Foxhack
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 06.12.2010
Beiträge: 11

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 6:42 pm    Titel: Antworten mit Zitat

@ImhO77:
Interessant übrigens dass derjenige, der behauptet jemand anders gehöre erschossen der Meinung ist, dass "weit über 50% der deutschen dumm wie Brot seien". Arroganz in allen Ehren. Warum habe ich noch nie vorher von dir gehört? Und warum haben Linksaktivisten kein Hirnschmalz? Wie soll man desweiteren deiner Meinung nach ein Verbrecher sein in einem Land, in dem die Informationsfreiheit mit doppelter Grundlage (nämlich der der Menschenrechte und der der Grundgesetze unserer Nation) gilt, wenn man Informationen veröffentlicht? Wie könnte man daraufhin Informationen stehlen? Ich bin mir mir sicher, da du in Besitz von Hirnschmalz bist, kommst zu dem gleichen Schluss wie ich. Deine Schlussfolgerung ist leider falsch. Deine Haltung, zumindest die die du in deinen Beiträgen ausdrückst ist für mich am ehesten Vergleichbar mit einem Rechtsaktivisten oder zumindest mit einer absolut mittelalterlichen Einstellungen gegenüber Bestrafungen. Ich frage mich ob es dir gefallen würde in einer Monarchie zu leben und zwar nicht als Monarch.

Zum Thema:
Eine Regierung, die eine solche Veröffentlichung von Informationen nicht aushält (und dabei unterscheidet es sich im Wesentlichen nicht ob diese richtig oder falsch sind) sollte unter gewissen Umständen sowieso überdacht werden.
Ansonsten stimme ich Lanimadihede ebenfalls zu.
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ImhO77
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Anmeldungsdatum: 16.06.2010
Beiträge: 6373

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 8:32 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Foxhack hat folgendes geschrieben:
Ich frage mich ob es dir gefallen würde in einer Monarchie zu leben und zwar nicht als Monarch.



Nein, aber gegen ein autoritäres System hätte ich nichts einzuwenden.
Chinas System mit ein paar Modifikationen in Richtung Pressefreiheit und schon würden so unsinnige Debatten wie die um Stuttgart 21 gar nicht mehr entstehen, weil es einfach gebaut würde.
Demokratie ist ein einem Land wie Deutschland regelrecht überfüssig, weil alle Parteien generell zu fast allen Theman das gleiche oder zumindest sehr ähnliche Programme haben und ihre Ausführung sich im Endeffekt nicht unterscheidet.
Müsste man keine Rücksicht auf die Bürger nehmen würden Verbesserungen des Systems wie die Hartz-Reformen damals viel leichter von der Hand gehen.
Siehe den Kurs der SPD, die dafür von den Wählern bestraft wurde und deshalb vom richtigen Kurs abweicht.
Aber ich weiß, jetzt wird ohne nachzudenken wieder auf mich eingeprügelt. Such is life Smile
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obstsalat
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 8:38 pm    Titel: Antworten mit Zitat

ImhO77 hat folgendes geschrieben:

Nein, aber gegen ein autoritäres System hätte ich nichts einzuwenden.
Chinas System mit ein paar Modifikationen in Richtung Pressefreiheit und schon würden so unsinnige Debatten wie die um Stuttgart 21 gar nicht mehr entstehen, weil es einfach gebaut würde. [...]
(den ganzen restlichen Blödsinn wollte ich nicht noch mit ins Zitat reinstellen. Ist auch so deutlich.)


Herzlichen Glückwunsch! Das hat ja dieses mal nur drei Seiten gedauert, bis das "Diskussions"-Niveau weit unter "Stammtisch" ist. Hirn aus und ran an die Tasten.

Dabei weiterhin viel Spass wünscht

O.


Zuletzt bearbeitet von obstsalat am Mo Dez 06, 2010 8:41 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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ImhO77
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Anmeldungsdatum: 16.06.2010
Beiträge: 6373

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 8:40 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sage ja, es fängt sofort jemand an auf mir herum zu knüppeln.
Mal ernsthaft einen Gedanken in die Richtung zu verschwenden wäre ja schon zu viel verlangt.
Und das von Leuten, die selbst von mir verlangen den Status quo in Richtung Wikileaks in Frage zu stellen.
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obstsalat
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 8:44 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Kritik an Wikileaks ist durchaus berechtigt.

Daraus dann zum Lobpreisen von Diktaturen, autoritären Strukturen etc. anzuheben ist....... beknüppelnswert. Ein ernsthafter Gedanke hätte schnell gezeigt, dass du in einem solchen System jetzt z.B. auf dem besten Weg in den Knast wärst. Ohne Anwalt, Verfahren und "den ganzen unsinnigen Debatten"...
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ImhO77
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Anmeldungsdatum: 16.06.2010
Beiträge: 6373

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 8:46 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Warum wäre ich auf dem Weg in den Knast? Ich rede von autoritärem System, nicht von totalitärem, da gibt es feine Unterschiede.
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obstsalat
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 8:51 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Guck dir einfach mal die so existierenden Systeme an, ein Beispiel hast du ja selbst genannt. Und ein wenig nachlesen ist da vielleicht auch angebracht.

Jeder kann hier seine Meinung frei äußern - und wenn sie auch noch so idiotisch ist. Lies mal ein wenig nach, wie das mit freier Meinungsäußerungen etwa in China so läuft. Dann beantwortest du auch deine eigene Frage.
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ImhO77
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Anmeldungsdatum: 16.06.2010
Beiträge: 6373

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 9:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Vielmehr solltest Du nachlesen, was ich geschrieben habe. Habe nie gesagt man solle das chinesische System 1:1 übernehmen.
Nein, ich habe sogar explizit erwähnt, in Richtung Pressefreiheit (das schließt freie Äußerung der eigenen Meinung ein) könne man durchaus Korrekturen vornehmen.
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obstsalat
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Anmeldungsdatum: 21.01.2006
Beiträge: 728

BeitragVerfasst am: Mo Dez 06, 2010 9:13 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Mit ein "paar kleine Änderungen" liegste da aber daneben. Da müsste man eben so viel ändern, dass es dann eben nicht mehr autoritär wäre.

Pressefreiheit ist ja nur ein Beispiel von vielen. Pluralität, Gewaltenteilung, ne Menge Freiheiten - die sind alle in autoritären System nicht gewollt - die Position/"Argumentation" kannste nicht retten

"Chinas System mit ein paar Modifikationen" ist das nicht.


Zuletzt bearbeitet von obstsalat am Mo Dez 06, 2010 9:15 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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