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D-EEOP Captain

Anmeldungsdatum: 04.05.2006 Beiträge: 390 Wohnort: Stuttgart  |
Verfasst am: Fr Jul 30, 2010 9:23 pm Titel: |
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| joyflight hat folgendes geschrieben: |
es ist doch klar, dass ein 21jähriger knabe, der immerhin schonmal bisschen citation geflogen ist, mit einem anderen selbstbewusstsein den käptn (später mal, wenn's so viele gibt, dass auch anfänger direkt einsteigen können) auf dem a380 unterstützt, als der kollege der bis dahin maximal c152 geflogen ist, und alles andere nur aus dem (MS?) flightSim kennt.
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1. Kommste nach der Ausbildung nicht direkt auf den A380 sondern erstmal was Kleineres(A320-Reihe oder B737)
2. Gibt's extra Kurse, die die Zusammenarbeit im Cockpit verbessern sollen (Nennt sich MCC - Multi Crew Cooperation). Und zwar völlig unabhängig auf welchem Flugzeug die Ausbildung gemacht wurde.
3. Macht jeder von denen erst ein Type Rating; er kennt den Flieger also nicht nur aus'm MSFS.
Ergo ist das hier: | Zitat: |
ähnlich wie in der industrie oder der freien wirtschaft: wenn der bankangestellte vom schalter 3 plötzlich bankdirektor mit 400 leuten werden soll, ist das ein unterschied ob er dieses in einem simulationsspiel gelernt hat, oder ob er zwischendurch das mal mit einem (vorübergehenden) job als abteilungsleiter "geübt" hat, auch wenn diese abteilung "nur" für 6 passagiere gedacht war. | nicht der Fall, weil er durch verschiedene Schulungen (Typre Rating und MCC) auf seine Aufgabe vorbereitet wird.
Den einzigen Vorteil den ich persönlich in der Verwendung schnellerer Flugzeuge sehe, ist, dass die Schüler sich schon früher mit der (deutlich) höheren Geschwindigkeit/besseren Performance eines Jets und dem dadurch bedingten zügigeren Abarbeiten der Checklisten/Procedures vertraut machen.
Durch die Verwendung der Bonanza in der Grundausbildung lernen die Schüler gleich auf sog. complex aircraft (definiert sich durch die Verwendung von Einziefahrwerk, Landeklappen und Verstellpropeller). Das ist nicht grundsätzlich schlecht, dürfte aber den ein oder anderen zu Anfang etwas überfordern (is kein Vorwurf. Ganz im Gegenteil, ich kanns gut nachvollziehen).
Davon abgesehen ist die Bonnie der C172 ne Ecke voraus, performance mäßig, was in der Wüste alles andere als von Nachteil ist.
Und am Ende haben die auch "nur" nen CPL/IR/ME+ATPLtheoriy credit. Genau wie ich auch.
Allerdings, und das will ich nicht verschweigen, kommen den LFT Absolventen die Jetstunden durchaus zu Gute, wenn sie wiedererwarten doch nicht von der LH übernommen werden sollten und einen anderen Arbeitgeber finden müssen.
Eine andere Sache ist, dass die Anschaffung der Jets schon der Umschtellung der Ausbildung auf MPL (statt wie bisher frozen ATPL) dienen könnten. Da weiß ich aber nicht, wie der aktuelle Stand der Dinge ist, was die Vorschriften seitens JAR/EASA angehen und in wie fern die LH eine Umstellung auf MPL anstrebt.
Ich persönlich sehe bis jetzt keinen Wirklich Voteil im MPL gegenüber dem ATPL, aber das ist eine andere Geschichte. _________________ Mein Youtube-Channel
Mein Blog Last update: 10.07.2012 |
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joyflight Captain

Anmeldungsdatum: 13.08.2009 Beiträge: 2166 Wohnort: München  |
Verfasst am: Sa Jul 31, 2010 10:05 am Titel: |
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ich verstehe nicht was du mir sagen willst:
direkt a380 = noch nicht, weil z zt eigentlich fast niemand auf den a380 kommt, sofern er nicht z b "board mamber" ist - das ist eine natürliche selektion. hab ich auch eher ironisch für die zukunft in aussicht gestellt, um hier ganz deutlich den unterschied zu markieren: vorher bisschen simulieren, nachher echtes handling von sehr vielen tonnen
zu kursen wie mcc, crm, TR, oder ähnlichem: das ist alles das simulationsspiel des bänkers. das richtige leben ist nun mal anders als ein spiel - dies ist sowohl für die lufthansa, als auch für jedes andere unternehmen gut, denn die können von einem ausgeprägteren selbstbewusstsein des azubis ausgehn - jeder der mal beides geflogen ist (simulator und flieger) kennt den unterschied.
über die theorie, ob ich den schüler am anfang mehr fordern soll, und nachher weniger stigern, oder umgekehrt, mögen sich philosophen streiten, zum grundsätzlichen unterschied wie oben beschrieben tut das nichts zur sache (ich habe extra den extrem-ATPL'ler dargestellt, der in seinem leben wirklich maximal c152 geflogen ist, bzw. vergleichbares ifr gerät - schliesslich ist die gesetzliche mindestforderung an atpl eigentlich nur eine mehr oder weniger sinnlose theorie-prüfung) _________________ http://www.facebook.com/groups/pilotsandstudents/ |
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Thomas463 Captain

Anmeldungsdatum: 11.04.2010 Beiträge: 446
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Verfasst am: Sa Jul 31, 2010 1:21 pm Titel: |
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Direkt A380 wirds bei LH so oder so ned spielen: In der Regel wird man zuerst zum sammeln von Erfahrung auf die Kurzstrecke kommen und dann erst auf die Langstrecke (wenn Bedarf da ist).
lg |
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