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Elektrischer Schwingkreis
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mach3boy
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mi Jun 16, 2010 8:23 pm    Titel: Elektrischer Schwingkreis Antworten mit Zitat

Was ich bis jetzt verstanden habe:
Nachdem der Kondensator geladen und mit der Spule verschaltet wurde, fließt ein Strom durch die Spule, welcher ein Magnetfeld erzeugt.
Das Magnetfeld ist dem Erzeugerstrom entgegengerichtet. Die Ladung verteilt sich nun entgegengesetzt zur Ausgangslage an den Platten.

Ich verstehe nicht warum sich die Ladung bei dem Kondensator immer (bei einem Schwingkreis ohne Dämpfung) so verteilt, dass wir wieder die Ausgangsspannung haben. Welche Rolle spielt die Spule dabei?
Müsste sich das ganze nicht irgenwann so einpendeln, dass wir keine spannung mehr haben?

Noch etwas....fließen Elektronen oder fließt Ladung? bisschnen peinlich ich weiß hehehe Laughing

Hier noch ein Link der uns weiterhelfen kann http://www.walter-fendt.de/ph14d/schwingkreis.htm

Danke für eure Hilfe!
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Harhad
Captain
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Anmeldungsdatum: 18.03.2010
Beiträge: 112

BeitragVerfasst am: Mi Jun 16, 2010 8:57 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Nur ne kurze Frage , schau grad des Spiel , desweg sry nur ein Einschub:

Das ist LK PHY Niveau.... habn wir so im LK gemacht ... (gleichungstechnisch) .... ist Phy wirklich so hart in der BU ?
_________________
Bewerbung Aug '10: checked !
BU: 02.03.11 Checked !
Abi: 17.3.-8.4. Checked!
FQ: 16.6.-17.6.11 failed :/
Medical:
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Shadowhunter91
Captain
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Anmeldungsdatum: 29.07.2009
Beiträge: 87

BeitragVerfasst am: Mi Jun 16, 2010 9:52 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es schwingt (fließt) Ladung (Elektronen).

Die Spule ist hier wirklich das entscheidende Element:
Sie unterbricht den direkten Ladungsausgleich (wahrscheinlich das, was du mit einpendeln meinst^^) duch die Selbstinduktion und gibt die Ladung dann mit einer Stromstärke in die andere Richtung wieder aus.

Ich weiß, dass es nicht so is, aber zur Vorstellung kannste HIER annehmen, dass Spulen träge sind und sich deshalb genauso wie die Massenträgheit beim Federpendel verhalten: Die Masse bleibt beim Federpendel ja auch nich in der Mitte stehen, sondern bewegt sich nach oben/unten weiter.

MfG
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Philipp4
Navigator
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Anmeldungsdatum: 11.11.2009
Beiträge: 41
Wohnort: Schleiden

BeitragVerfasst am: Do Jun 17, 2010 7:53 am    Titel: Re: Elektrischer Schwingkreis Antworten mit Zitat

mach3boy hat folgendes geschrieben:

Noch etwas....fließen Elektronen oder fließt Ladung? bisschnen peinlich ich weiß hehehe Laughing


Elektronen sind Ladungsträger. Also sind beide Aussagen richtig.
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Karnivour
Captain
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Anmeldungsdatum: 02.05.2010
Beiträge: 87
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: Do Jun 17, 2010 8:18 am    Titel: Antworten mit Zitat

in der app wird von idealen bauteilen ausgegangen, also können Verluste ausgeschlossen werden. Dann ist noch entscheidend, dass durch den Kondensator keine Ladung "fließt" da dessen Dielektrikum das verhindert.
Und wie Shadowhunter schon schreibt, ist die Spule träge. Unser Prof. hat als Elektrolyriker den Merksatzgeprägt: "An Induktivitäten die Ströme sich verspäten" Very Happy
_________________
395
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mach3boy
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Do Jun 17, 2010 6:05 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das jetzt so verstanden, dass das Magnetfeld der Spule einen Strom induziert, der dafür sorgt, dass sich eben nichts "einpendelt" sondern die Ladung vollständig in die Ausganssituation transportiert wird.

Danke sehr
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Shadowhunter91
Captain
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Anmeldungsdatum: 29.07.2009
Beiträge: 87

BeitragVerfasst am: Do Jun 17, 2010 10:27 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab irgendwie das Gefühl, dass du es noch nicht verstanden hast Confused

Es handelt sich hier um eine Selbstinduktion (ein Spezialfall der Induktion).
Selbstinduktion is klar, oder?? (sag bescheid wenn nicht, dann erklär ichs nochmal // ich weiß ja schließlich nicht auf welchem Level du grad bist^^).

Und für diese Induktion ist nicht ein Strom, sondern eine StromÄNDERUNG verandwortlich!! Und genau das ist doch das Merkmal einer el.-mag.-Schwingung:
Der Strom verläuft sin-förmig von der 1. NST bis zum Maximum:

Die Induktion ist vollzogen, wenn gilt:

I(t;x=Spulenort) = Imax ,hier gilt: Emag = Emax

Nun gibt die Spule die Energie wieder ab (welchen Grund hat sie denn nun noch, diese festzuhalten??^^); bis gilt:

I(t;x=Spulenort) = 0 A ,hier gilt: Emag = 0 J

Nun ist die 2. NST der sin-Funkton erreicht und die Landung auf den Kondensatorplatten haben ihr Vorzeichen geändert.
Das ganze passiert nun noch in die andere Richtung und der Sinus ist perfekt.

Der sin ist periodisch (Form wiederhohlt sich)
--> die Schwingung endet im Idealfall nie
--> keine Einpendelung!
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mach3boy
Bruchpilot
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Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mo Jun 28, 2010 6:06 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Es handelt sich hier um eine Selbstinduktion (ein Spezialfall der Induktion).
Selbstinduktion is klar, oder?? (sag bescheid wenn nicht, dann erklär ichs nochmal // ich weiß ja schließlich nicht auf welchem Level du grad bist^^).

Hat das was mit der Lenzschen Regel zu tun? Das sich in der Spule ein Magnetfeld entwickelt, das einen Strom induziert, der gegen den Ursprungsstrom läuft?


Der Strom verläuft sin-förmig von der 1. NST bis zum Maximum:

Die Induktion ist vollzogen, wenn gilt:

I(t;x=Spulenort) = Imax ,hier gilt: Emag = Emax

Nun gibt die Spule die Energie wieder ab (welchen Grund hat sie denn nun noch, diese festzuhalten??^^); bis gilt:

I(t;x=Spulenort) = 0 A ,hier gilt: Emag = 0 J

Zu diesem Zeitpunkt haben wir ein Ladungsausgleich oder? Das heißt es dürfte, wäre keine Spule da, kein Strom fließen. Wir haben aber eine die ihr Magnefeld wieder abbaut und deshalb einen Strom induziert, .....

Nun ist die 2. NST der sin-Funkton erreicht und die Landung auf den Kondensatorplatten haben ihr Vorzeichen geändert.
Das ganze passiert nun noch in die andere Richtung und der Sinus ist perfekt.

..der die Ladung entgegen der Ausgangssituation anordnet.

Richtig? Sag das es richtig ist!!!!

Der sin ist periodisch (Form wiederhohlt sich)
--> die Schwingung endet im Idealfall nie
--> keine Einpendelung![/quote]
_________________
zur Motivation Wink
http://www.gillesvidal.com/blogpano/cockpit1.htm


Zuletzt bearbeitet von mach3boy am Mo Jun 28, 2010 6:12 pm, insgesamt einmal bearbeitet
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mach3boy
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Anmeldungsdatum: 15.06.2010
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: Mo Jun 28, 2010 6:09 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Question
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Shadowhunter91
Captain
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Anmeldungsdatum: 29.07.2009
Beiträge: 87

BeitragVerfasst am: Mo Jun 28, 2010 10:36 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Das hört sich doch jetzt alles schon viel besser an^^


mach3boy hat folgendes geschrieben:

Hat das was mit der Lenzschen Regel zu tun? Das sich in der Spule ein Magnetfeld entwickelt, das einen Strom induziert, der gegen den Ursprungsstrom läuft?


Die Lenz´sche Regel ist bei jeder Induktion wichtig, besonders aber bei der Selbstinduktion. Sie tritt auch hier auf, ist aber aus unserer Sicht unwichtig.


mach3boy hat folgendes geschrieben:

Zu diesem Zeitpunkt haben wir ein Ladungsausgleich oder? Das heißt es dürfte, wäre keine Spule da, kein Strom fließen. Wir haben aber eine die ihr Magnefeld wieder abbaut und deshalb einen Strom induziert, .....


Genau, auf den Kondensatorplatten herrscht nun Landungsausgleich, ohne Spule wäre der Prozess nun beendet (dann gäbs aber kein Sinus!!), es hätte eine Entladung (vll. Spitzenendladung --> Blitz) stattgefunden und die el. Energie wäre in Wärme umgewandelt worden. Die Spule hat hier eingegriffen und diese Energie in Form von magnetischer Energie gespeichert, dadurch ist der Prozess nicht beendet (--> Schwingung).


mach3boy hat folgendes geschrieben:

Richtig? Sag das es richtig ist!!!!


Wie gesagt, hört sich gut an Wink Wink
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laduda
Captain
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Anmeldungsdatum: 05.01.2010
Beiträge: 63
Wohnort: Düsseldorf

BeitragVerfasst am: Di Jul 13, 2010 11:02 pm    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe auch ein paar Fragen und da ihr euch anscheinend mit dem elektrischen Schwingkreis auskennt hänge ich sie mal gleich hier ran.

Im Physikskript steht folgendes:

»Der geladene Kondensator entlädt sich, dabei wird in der Spule eine Selbstinduktion ausgelöst, die Stromstärke steigt langsam an, während die Spannung sinkt.«

Aber die Selbstinduktion der Spule ist doch nicht dafür verantwortlich, dass die Stromstärke steigt und die Spannung sinkt, oder? Also ich habe eher gedacht, dass durch die Spannung der Strom fließt und durch den Ladungsausgleich (durch den Stromfluss) die Potentialdifferenz sinkt weswegen die Spannung auch sinkt.

Dann steht direkt danach:

»Das entstandene Magnetfeld führt dazu, dass der Strom weiter fließt und den Kondensator wieder auflädt«

Also wenn ich das Lenz´sche Gesetzt richtig verstanden habe dann müsste der Induktionsstrom dem »richtigen Strom« entgegen wirken, d.h der richtige Strom wird abgebremst und wieder zurück geschickt (sry für das Baby Deutsch ^^) Aber weil die Spule Träge ist geschieht das nicht sofort. weswegen sich die die Kondensatoren aufladen können.

Ich glaube ich habe da ein paar wichtige Details nicht verstanden ^^

MfG
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BU 26 & 27 Juli 2010: Very Happy
FQ: 1 & 2 Dezember: Sad
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AB:(?)
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hallo2
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Anmeldungsdatum: 03.12.2006
Beiträge: 865
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: Di Jul 13, 2010 11:18 pm    Titel: Antworten mit Zitat

guck mal hier vllt erklärt es sich damit besser als nur text Wink

http://www.walter-fendt.de/ph14d/schwingkreis.htm
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